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Neue Hinweise auf globale Feuchtigkeitsperiode in der Frühzeit des Mars

John Carter von der Universität von Paris hat mit seinen Kollegen aufschlussreiche Hinweise entdeckt, die auf eine globale Feuchtigkeitsphase in der Frühzeit des Mars hindeuten. Bislang wurde angenommen, dass diese feuchte Phase sich nur auf die südlichen Regionen des roten Planeten beschränkte.

In den südlichen Hochebenen des Mars wurden bereits mehrfach so genannte Phyllosilikate entdeckt. Das sind Mineralien, die hauptsächlich unter Wassereinfluss entstehen. In den nördlichen, vulkanisch geprägten Gebieten verlief die Suche nach diesen Mineralien jedoch erfolglos - zumindest bis jetzt.

Carter analysierte spektrometrische Daten von 91 nördlich gelegenen Kratern, die von den Marssonden "Mars Express" und "MRO" stammen. In neun von ihnen fanden sich deutliche Spuren jener gesuchten Phyllosilikate, was eine globale Feuchtigkeitsphase vor etwa vier Milliarden Jahren vermuten lässt.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mars, Astronomie, Feuchtigkeit
Quelle: www.sciencedaily.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2010 15:32 Uhr von alphanova
 
+5 | -1
 
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Der Nachweis dieser Silikate in den nördlichen Gebieten ist so schwierig, weil vulkanische Aktivitäten die oberflächennahen Schichten stark verändert haben. Der Aufprall von Asteroiden (bzw die hinterlassenen Krater) erlaubt den Wissenschaftlern tiefere Einblicke in die Marskruste.
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26.06.2010 15:49 Uhr von alphanova
 
+6 | -0
 
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@Bacha.Bazi: Naja, die - meiner Meinung nach - wichtigsten Informationen der Quelle hab ich in der News verwertet. Für mehr reichte der Platz leider nicht aus.
Andererseits sollen die News auch nicht jeden Sachverhalt erklären sondern nur eine Zusammenfassung liefern, die quasi "Lust auf mehr" macht.. weswegen man als Interessierter dann die Quelle anklickt.
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26.06.2010 15:51 Uhr von leerpe
 
+4 | -0
 
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@alphanova: Lass dich nicht beirren. Ich lese deine Beiträge immer ganz gern. Ich weis wie schwer es manchmal ist gute News zu schreiben und jeder Tag ist nicht gleich.
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27.06.2010 01:12 Uhr von DirtySanchez
 
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Das Problem als Newsschreiber sind die begrenzten Zeichen. Vorallem naturwissenschaftliche News bräuchten eigentlich mehr Erklärungen als irgendwelche Suff- oder Ficknews.

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