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Forscher perfektionieren Interferometriemethode zur Auffindung von Exoplaneten

Stefan Martin vom Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena und A.J. Booth von der Firma Sigma Space Corp. in Lanham haben eine Methode zur Auffindung von Exoplaneten perfektioniert. Dabei geht es um die Verbesserung eines sehr gebräuchlichen Verfahrens, welches als Interferometrie bezeichnet wird.

Die Entdeckung von Exoplaneten ist enorm schwierig, weil sie vom Licht ihres Zentralgestirns überstrahlt werden. Die Interferometrie zielt darauf ab, das Sternenlicht stark zu verdunkeln oder im Idealfall auszulöschen. Bei der neuen Methode kommen nun vier zusammengeschaltete Teleskope zum Einsatz.

Im Vergleich zu herkömmlichen Interferometriemessungen ist das neue Verfahren um den Faktor zehn bis 100 effektiver. Das Licht erscheint in der Analyse etwa 100 Millionen mal schwächer, wodurch man die Umgebung des Sterns - und somit auch potenzielle Exoplaneten - deutlich besser beobachten kann.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Stern, Weltraum, Exoplanet
Quelle: www.sciencedaily.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2010 14:46 Uhr von alphanova
 
+10 | -1
 
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Bis jetzt wurden knapp 450 Exoplaneten entdeckt. Die meisten davon sind jupiterähnliche Gasriesen. Besonders interessant sind aber Gesteinsplaneten wie die Erde, die aber aufgrund ihrer geringen Größe noch schwieriger zu finden sind, als große Gasriesen. Das neue Verfahren könnte diesen Nachteil nun ausgleichen. Man darf gespannt sein, wie sich das System unter realen Beobachtungsbedingungen verhält.
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25.06.2010 15:59 Uhr von Jones111
 
+3 | -1
 
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Immerhin wurde ja mal errechnet, dass sich in unserer Galaxie statistisch mindestens 4000 erdähnliche Planeten befinden müssten, die intelligentes Leben hervorbringen könnten. Ich wäre nicht überrascht, wenn wir in den nächsten 10 Jahren wenigstens eine zweite Erde entdecken würden.

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