25.06.10 13:11 Uhr
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Markt hat über die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands entschieden

Der Markt hat offenbar sein Urteil über die Zahlungsfähigkeit von Griechenland endgültig gefällt. Denn heute erreichten Kreditausfallversicherungen auf griechische Staatsanleihen einen neuen Rekordwert.

Inzwischen müssen jährlich 1,14 Millionen Euro gezahlt werden, um sich gegen den Ausfall von Staatsanleihen im Wert von zehn Millionen Euro abzusichern.

Damit scheint der Markt sein Urteil gefällt zu haben und geht von einer Zahlungsunfähigkeit von Griechenland aus. Da nützen auch die Garantien und Rettungspakete der Euro-Länder nichts.


WebReporter: shortus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Markt, Zahlungsfähigkeit
Quelle: www.kapitalmarktexperten.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2010 13:11 Uhr von shortus
 
+16 | -7
 
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Es zeigt sich mal wieder, der Markt hat immer recht, auch wenn sich ganze Länder gegen Verwerfungen und Ungleichgewichte stemmen. Ob das irgendwann auch mal die Politik realisiert?
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25.06.2010 13:31 Uhr von Hannoveraner89
 
+16 | -2
 
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@k.laus: natürlich nicht! Wir (also eher unsere Vertreter) versuchen zu retten und der "Markt" will halt das Geld auf einfachste weise ;) Hätte man also auch gleich sein lassen können aber unsere Politiker geben unser Geld ja gerne mal für schei** aus!
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25.06.2010 13:31 Uhr von fallobst
 
+5 | -2
 
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@ shortus: lustigerweise ändert sich das marktverhalten ständig. von einem endgültigen urteil zu sprechen passt da nicht. jetzt herrscht natürlich die pessimistische stimmung vor. die brandanschläge haben nicht nur für tote, sondern auch für misstrauen gesorgt. jetzt hängt es davon ab, ob die griech. regierung es schafft die richtigen schritte umzusetzen, durch zuziehen und letztlich etwas zu verbessern. bis dahin wird niemand ein risiko eingehen bzw. sich dieses teuer kosten lassen.

ich persönlich glaube nicht, dass sie es schaffen.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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25.06.2010 13:32 Uhr von shadow#
 
+14 | -1
 
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Der Markt hat nicht immer recht In vielen Fällen ist der "Markt" mittlerweile nichts anderes mehr als eine große, sich selbst erfüllende Prophezeiung, die von einigen Wenigen beeinflusst wird, die sich daran eine goldene Nase verdienen.
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25.06.2010 13:37 Uhr von iamrefused
 
+0 | -2
 
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lol: wisst ihr wie das für einen gesunden menschen klingt???!!!!
krank!!!! einfach nur krank!!!

"das was dir kopfschmerzen macht - du tust was du tun musst" :P
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25.06.2010 13:47 Uhr von kingoftf
 
+18 | -3
 
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Sagt ein Grieche: zum Barkeeper:
"Ich möchte gerne zahlen.....
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25.06.2010 13:55 Uhr von jpanse
 
+2 | -2
 
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@Kingoftf: *THUMBS UP*
*lach*
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25.06.2010 13:55 Uhr von PakToh
 
+7 | -0
 
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@Autor: "Es zeigt sich mal wieder, der Markt hat immer recht,[...]" - Sorry, aber tut dermaßene Blödheit nicht weh? - denn dann müsste ich dich bis hier her Schreien hören!

Gerade die Tatsache, "der Markt habe immer Recht", sollte durch die Wirtschaftskrise eindeutig widerlegt sein! - Wenn die Staaten die Banken nicht mit Geld aufgepeppelt hätten wäre der gesamte Markt unter sich selber kollabiert und aktuell ist er wieder dabei sich selber zu verdauen, also der Markt.

Der Markt zeigt hier nur, dass er seinen Kopf aus der Schlinge geholt hat und sich abzusichern versucht, Problem: Man versichert sich gegen den Ausfall, aber wer sind die Versicherungen? - Im Endeffekt wieder die Banken die für das Versichern Geld kriegen oder aber eigene Versicherungskonzerne.

Banken und Versicherungen sind aber zum Teil recht gut miteinander verwoben, so dass wenn die großen Versicherungen bankrott gehen die Banken hinterherspringen und dann werden es wieder die Staaten sein die den Banken die Lizenz zum Gelddrucken geben, damit sie sich dann bei eben diesen Banken Geld gegen Zinsen holen können um es den Banken Zinslos leihen zu können.

Und nein, das hört sich nicht bescheuert an, DAS ist unser System wenn mans abstrahiert und nüchtern betrachtet...

Aber hey, ich vergaß ja: "Es zeigt sich mal wieder, der Markt hat immer recht,[...]"
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25.06.2010 15:34 Uhr von Marius2007
 
+2 | -0
 
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Es gibt genau ein Problem: Wir , also unsere Regierung als Legislative hat Griechenland Milliarden zugesichert um den Markt zu stabilisieren , wenn dieser aber jetzt sein Vertrauen Griechenland entzieht und Griechenland entgültig in den Staatsbankrott steuert sind unsere schöne Milliarden weg und wer geht dafür baden jeder einzelne kleine hart schuftende Bürger Deutschlands , das ist angesichts der durch den Staat verschwendten Steuern durch Brückenbauten die unnötig sind das I-Tüpfelchen von Steuerverschwendungen , KLAR! hilft man in einer Union seinem Partner aber nicht mehr wenn das Schiff schon untergegangen ist , da sollte "man" eher überlegen was für Grundsteine legen wir damit es in Zukunft nicht mehr geschieht.

Die EU hat ganz klar geschlafen wenn Sie ihr Defizitverfahren ordnungsgemäß durchgeführt hätten und Griechenland mal auf den Zahn gefühlt "hätten" wäre "man" viel früher auf die verdeckte Krise gekommen und hätte vermutlich noch das Schlimmste verhindern können aber das Feuer zu löschen wenn es schon lichter loh brennt ist so als würde man versuchen in der Wüste Sahara eine Pflanze mit einem Liter Wasser zu gießen.

Die Problematik ist einfach das die meisten Minister , Politiker eigentlich nichts mehr bewirken können da die Funktionäre die einflußreich mit Ihrem Geld umgehen schon längst alles unterwandert haben , siehe der interessante Bericht über die Hypo... Lehman und co Geschichte Peer Steinbrück wusste garnicht was auf ihn zukommt und Deutschland stand in größerer Gefahr als wir alle wussten bzw. die Funktionäre ;)
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25.06.2010 15:37 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
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Das ist mathematisch vermutlich auch richtig: Weil Griechenland mit finanziellen Mitteln nicht zu helfen ist.
Das ist ein Fass ohne Boden, aber im wahrsten Sinne des Wortes.

Schaut euch diese Grafik an:

http://www.abload.de/...

Wir stehen bei der Hälfte der allerersten Säule.

Wenn das Land jetzt schon bei der ersten Säule bankrott anmeldet und das Land braucht 45 Mrd. Soforthilfe, habt ihr euch schon mal ausgerechnet, was in den kommenden Jahren notwendig sein wird?

Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, das Loch zu stopfen ohne Europa komplett in den finanziellen Abgrund zu ziehen oder eine Inflation gigantischen Ausmaßes herbeizuführen. Das Geld müsste dann gedruckt werden.
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25.06.2010 15:44 Uhr von Rechthaberei
 
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Aktueller Stand der Eurokrise: http://info.kopp-verlag.de/...
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25.06.2010 15:56 Uhr von shadow#
 
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@Rechthaberei: Aktueller Stand der wirrsten Idioten Deutschlands, die sich bizarren Scheiss zusammenspinnen, meintest du wohl.
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25.06.2010 16:29 Uhr von Flying-Ghost
 
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@Rechthaberei: Du solltest Dir ein paar andere Webseiten, als Deine vorgeschlagene, anschauen. Denn Zitat: Erst am 12. Juni 2010 verübten Linksextremisten einen Mordanaschlag auf Polizeibeamte, als sie auf einer von u.a. der Partei »Die Linke«, »Attac« und diversen Gewerkschaften organisierten Demonstration unter dem Motto: »Die Krise heißt Kapitalismus – Banken und Konzerne sollen zahlen« einen Sprengsatz zündeten, welcher sieben Polizeibeamte verletzte – darunter zwei Polizeibeamte sehr schwer.

Das Menschen verletzt worden sind, steht ausser Frage. Aber am 26.06.10 noch von einem Sprengsatz und Mordanschlag zu sprechen, fällt bei mir unter ´Falschinformation´ (Ketzerei auf altdeutsch).
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25.06.2010 17:30 Uhr von Rechthaberei
 
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Der Artikel über die Eurokrise ist aber nunmal: okay und selbst Rechte mögen manchmal recht haben, wenn Links übertrieben wird. Das beste Maß ist das Mittelmaß.
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25.06.2010 17:53 Uhr von meinemeinungdazu
 
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Hat irgend jemand etwas anderes erwartet?

Ja?

Na dann träum(t) weiter!

Es wird alles gut...

[ nachträglich editiert von meinemeinungdazu ]
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25.06.2010 19:45 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Da stellt sich doch die Frage: wer profitiert von dieser News - die Kurse von griechischen Staatsanleihen sind gefallen, die Durchschnittsrendite steigt auf 10,5%. Vielleicht will ja einer nochmal kräftig investieren?
Wieviele sogenannte Experten und Marktkenner danebentippen ist ja jedes Jahr eindrucksvoll bei Marktvorhersagen nachzuvollziehen. Und der Satz: Die Analysten haben kräftig danebengetippt kommt auch sehr häufig in News vor.
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26.06.2010 00:35 Uhr von Schaumschlaeger
 
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und jetzt? Was soll nun passieren? *Puff* und Griechenland samt seiner Einwohner ist vom Erdboden verschwunden? Wird Griechenland zukünftig von seinen Gläubigern regiert oder auf die Nachbarn verteilt? Vielleicht verhängt man aber auch nur Sanktionen, um auch wirklich GANZ sicher zu gehen, dass die Griechen kein Geld haben. Also ich bin gespannt.

Edit:
Es gäbe natürlich noch die Möglichkeit, dass der Markt so erzürnt ist, dass er einen gewaltigen Sturm über Griechenland schickt und alles mitnimmt.


[ nachträglich editiert von Schaumschlaeger ]
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26.06.2010 11:54 Uhr von Asasel
 
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Das war doch alles abzusehen.

Doch laß vor einigen Wochen (nicht hier), dass ein Abgeordneter (Name nicht mehr bekannt) veranlasst hat,
D-Mark Scheine und Münzen Kontainerweise nach Deutschland zu verschiffen und schon einige angekommen seien.

Nun ist es interessant zu wissen, ob da etwas wahres dran ist.

Für mich klingt das so, dass es dass mit den Euro war und wir die D-Mark wieder zurück bekommen.
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27.06.2010 08:31 Uhr von opheltes
 
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wow: hat hat sie gut erkannt

...wieso wusste ich das schon eher und ich bin noch kein politiker :(
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29.06.2010 09:24 Uhr von bigpapa
 
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Ihr habt das nicht verstanden :): Wir haben die Millardern NOCH NICHT bezahlt. Es ist "nur" eine Bürgschaft.

Der Witz an der Sache ist, das diese Einstufung vorherzusehen war, DAMIT man die Millarden aus Deutschland bekommt.

Im kleinen funzt das so :)

Mann ist pleite, Haus steht vor der Pfändung. Dann macht der Sohn eine Bürgschaft, und sagt : "Sollte Mama pleite gehen, dann übernehme ich die Schulden".
Und nun der Trick : Sobald Mama 1 x die Rate nicht pünktlich bezahlt, denkt sich die pöse Bank. Ups, aber da ist ja noch der Sohn. Also kündigen wir den Kredit und holen wir uns alles auf einmal vom Sohn. Dann sind wird das Problem los.

Und genau das ist passiert bzw. wird passieren.

Mama = Griechenland // Sohn = Deutschland
Stand : Mama kann Rate nicht zahlen

Der Markt reguliert sich nur in soweit selbst, in soweit es die Leute wollen die an den wirklichen Schalthebeln der Macht sind. Und das sind Leute die kein Mensch je kennen lernt von der Presse. Mann nennt sie auch "Händler" an den Banken.

Gruß

BIGPAPA

ps : Warnung : Dieser Betrag enthält Ironie

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