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Fußball: Multikulturelle Nationalmannschaft stürzt rechte Fans in Identitätskrise

Trotz schwarz-rot-goldenem Flaggenmeer jubeln rechtsextreme Fußballfans bei der diesjährigen Fußball-WM kaum mit. Die multikulturelle Ausrichtung der deutschen Nationalmannschaft verschafft dem rechten Publikum Identitätsprobleme.

Dass ausgerechnet der türkischstämmige Mesut Özil den Siegtreffer im letzten Gruppenspiel geschossen hat, wird abfällig in Internetforen und rechten Kneipen kommentiert: "Armes Deutschland" oder "Immerhin kann der Türke wat".

Der Pressesprecher der NPD windet sich, wenn gefragt wird, ob sie denn nun gegen Deutschland seien: "Uns stößt übel auf, dass genau damit der Ursprungsgedanke des Wettstreits zwischen Völkern vernichtet wird." Frankreich hätte bereits für die multikulturelle Aufstellung bezahlen müssen.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Deutschland, Nationalmannschaft, Fußball-WM 2010, Rechtsextremismus
Quelle: www.taz.de
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91 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2010 12:53 Uhr von Dusta
 
+122 | -80
 
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Showtek: "Nur wer einen deutschen Pass hat, ist ja noch lange kein Deutscher."

Wann denn dann?

Schädelvermessung lässt grüßen...
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25.06.2010 12:53 Uhr von Suppenhund
 
+84 | -23
 
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Nationalmanschaft? Ich dachte, da spielt der FC Bayern.
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25.06.2010 13:00 Uhr von Dusta
 
+110 | -41
 
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123: „man ist deutscher wenn deine eltern deutsch sind,deine muttersprache deutsch ist und deine erziehung deutsch is“

Und wenn meine Mutter Amerikanerin und mein Vater Deutscher ist?

Dann wäre ich ja…äh…nichts. Fuck.

Was ist deutsche Erziehung?
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25.06.2010 13:06 Uhr von HateDept
 
+70 | -30
 
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@Showtek: nationales Denken, insbesondere in dieser Form, ist doch völlig absurd!?

Ab welchem Jahrhundert sind den nach Deiner Definition die Menschen, hier in unserer Region, Deutsche? Sag doch mal eine Zahl?

Den Bürgern dieses Landes sollte doch durch eine ausreichende Allgemeinbildung bekannt sein, dass dieser Flecken Erde schon _immer_ von uns umliegenden Regionen besiedelt wurde. Ich mag sie gar nicht alle aufzählen.
Wer von uns trägt denn nun tatsächlich noch germanische Wurzeln in sich - bzw. sind denn nur jene mit germanischen Wurzeln "echte Deutsche"??? Das dürften ja vielleicht 10-15% sein. Oder nur die Arier (also auch Perser und Inder)??? Oder anders gefragt: bspw. die Hugenotten, die u.a. in der Zeit Friedrich II dieses Land hier besiedelten, sind das jetzt mittlerweile schon Deutsche oder eigentlich doch eher Franzosen oder Belgier???

Meines Erachtens ist jemand ein Deutscher, der dieser Staatsangehörigkeit angehört. Wie, wann und warum es dazu kam ist völlig egal. Zudem ist es m.E. auch keine besondere Errungenschaft, ein Deutscher zu sein, auf die man vielleicht auch noch stolz sein kann. Man ist es halt - egal ob hier geboren oder eingewandert.
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25.06.2010 13:06 Uhr von milliondead
 
+108 | -26
 
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Deutschland ist ein Einwanderungsland und die Nationalmannschaft reflektiert diesen Umstand.

Wo genau ist das Problem?


Ach und Deutscher ist wer Deutschland als seine Heimat ansieht. Ethnische Herkunft hat da gar nichts mit zu tun.
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25.06.2010 13:10 Uhr von shadow#
 
+41 | -19
 
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@123Wahrheit: Jawoll, so mit deutschem Namen und so.
Was ist denn wenn nur ein Elternteil deutsch ist?
Kein reines Blut, keine Nationalmannschaft?
Oder geht´s noch wenn die Hautfarbe stimmt?
Schon nicht so einfach, die Sache mit der Rassenlehre...
123Torpfosten.

@Suppenhund
Franzosenanteil > 0 ... schlechte Idee ;-)
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25.06.2010 13:18 Uhr von maretz
 
+75 | -17
 
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@123: Man ist deutscher wenn eltern deutsch sind, muttersprache deutsch und erziehung deutsch?

Ok - erstmal die Frage: Was ist denn ne Deutsche Erziehung? Frau kommt in die Küche, Mann geht Arbeiten? Selbstverständlich immer aufrechten Ganges, mit stolzem Schritt?

Muttersprache Deutsch: Ok, man sollte wenn man in D lebt schon deutsch sprechen können. Wann ist denn die Muttersprache deutsch? Ich kenne einige Ausländer die nahezu perfekt Deutsch sprechen - allerdings auch perfekt ihre "Heimatsprache". Und nu? Die haben als Kind auch schon Deutsch gelernt - obwohl die Eltern z.B. aus der Türkei kamen...

Eltern Deutsch: Auf wieviele Generationen muss das denn zurückgehen? Oder ist das gleich so das wenn irgendwo in der Familie nen Ausländer war dann kann man nie wieder deutsch werden? Denn: Damit meine Eltern (nach deiner Definition) deutsch sind (und ich damit auch die Chance haben deutscher zu sein) müssten DEREN Eltern ja auch Deutsche gewesen sein. Und deren Eltern auch,... Na - merkst du was? Und soll ich dich jetzt mal entsetzen: DU bist dann auch kein Deutscher! Denn dummerweise wurde das "Deutsche Kaiserreich" so gegen 1871 gegründet (der Vorläufer von Deutschland). D.h. auch in deinem Ahnenstamm muss es irgendwann zwangläufig Menschen gegeben haben die keine Deutschen waren (nämlich in jedem Fall die Personen die vor 1871 geboren wurden). Und da deren Kinder nunmal keine deutschen sein können (-> Eltern waren ja nicht Deutsch, Groß- und Ur-Großeltern schon gar nicht!) waren die Kinder keine Deutschen. Tja - dumm gelaufen, ich hoffe du hängst dich jetzt nicht am nächsten Baum auf weil du kein Deutscher bist...

Und soll ich dich gleich noch nen bisserl mehr Schocken? Deutschland besteht aus genau was? Na - überleg mal.. Stimmt. EINE Linie auf einer Weltkarte die irgendwann mal irgendwer so auf die Karte gepinselt hat. Durch Kriege (u.a. 2ter Weltkrieg) wurde die dann mal verschoben, dann mal wieder (1989 - Wiedervereinigung) verschoben,... Was ist denn z.B. mit den Menschen aus der ehemaligen DDR? Sind das Deutsche? Die sind nämlich auch nicht in der damaligen Bundesrepublik geboren - sondern in einem Teil von Deutschland der ne ganz andere Staatsform und Bevölkerung hatte... Was machen wir nun mit denen? Sind das Deutsche? Falls nicht - dann würde mich intressieren was denn die Nazis in den Gebieten der ehemaligen DDR machen?!? Nen "Ausländer" der gegen Ausländer in Deutschland ist hört sich für mich merkwürdig an... Oder sind das für dich auch Deutsche - weil die ja auf dem Gebiet von Deutschland leben? Dann guck dir mal die Weltkarte zu Zeiten von Hitler an -> komisch, Deutschland war da z.T. zimlich groß -> sind denn auch die Polen jetzt deutsche weil die ja auf einem Gebiet leben das auch mal zu Deutschland gehörte? (teils sogar langfristig zu D gehörte -> vor dem 2ten WK). Denn wären das aber ja nach deiner Definition auch Deutsche: Vor dem 2ten WK war das Deutschland. Die Eltern sind also theoretisch Deutsche... Hmm... irgendwie glaub ich das die Polen nicht einverstanden sind wenn ich jetzt losgehe und die als Deutsche bezeichne...

Also - irgendwie ist das mit den Deutschen schon schwer... Aber nen kleiner Tipp: Solltest du mal die Grenzen deines Denkens verlassen und dich im Ausland umsehen stellst du fest: Da leben auch Menschen! Die haben (großteils) alle genau wie du Arme, Beine und nen Kopf. Manche können auch Denken, sind intelligent - oder manche sind auch zimlich doof... Genau wie in Deutschland... Komisch - diese Striche auf der Karte scheinen da wenig dran zu ändern... Und wenn du mich fragst: Ich bin in D geboren. Meine Eltern kommen aus Deutschland. Ich spreche Deutsch. Was ich bin? Ein Mensch.
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25.06.2010 13:25 Uhr von Rambo123
 
+45 | -14
 
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Naja: das ist doch immer so ne sache mit dem : "Wer ist deutsch und wer nicht" da gehen die Meinugen ja stark ausseinander...

Ich finde ein Deutscher ist, der hier geboren wurde, einen Deutschen Pass hat, der die Deutsche Sprache beherrscht, sich an die Deutschen Gesetze hält und die Deutsche Kultur Respektiert und auch lebt.

Dann ist man ein Deutscher.

Laut Gesetz ist man ja schon Deutscher, wenn man einen Deutschen Pass hat.
Nur wenn ich auf der Strasse sehe, dass manche Familien in der 3. - 4. Generation hier leben, und die Kinder, egal welchen Ursprungslandes, dann noch Sprüche sagen wie : "Scheiss Deutschen und ach scheiss deutschland, und die Sprache, obwohl sie in der 3.-4. Generation hier leben nicht können, oder nur bruchhaft, dann ist das echt arm.

Wenn sie sich lieber mit dem Ursprungsland ihrer Ururgroßeltern identifizieren...
dann ist sowas nicht korrekt und für mich dann auch kein Deutscher!

[ nachträglich editiert von Rambo123 ]
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25.06.2010 13:35 Uhr von CroNeo
 
+19 | -12
 
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Staatsangehörigkeit UNgleich Nationalität: Ein deutscher Staatsangehöriger ist nicht automatisch ein Deutscher (Mesut Özil). Und ein Deutscher muss auch nicht zwangsläufig die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen (Mark Schwarzer, Torwart der australischen NM). Das sind zwei VÖLLIG unterschiedliche Dinge.

ABER:
Für die FIFA ist _nicht_ die Nationalität sondern ausschließlich die Staatsangehörigkeit ausschlaggebend bei den Nationalmannschaften. Von daher ist diesbezüglich die Diskussion irrelevant.
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25.06.2010 13:37 Uhr von GLOTIS2006
 
+22 | -9
 
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deutscher fußball = deutsche mannschaft: Ich kann euch sagen, was an der Nationalmannschaft deutsch ist: alle spieler spielen deutschen fußball. ausnahmslos. keinen englischen stil, keinen afrikanischen. DEUTSCHEN fußball. egal ob man mezut, jerome oder klaus dieter schmidt heißt.

man sollte lieber stolz darauf sein, dass wir so weit entwickelt sind.
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25.06.2010 13:47 Uhr von Gotteshammer
 
+21 | -24
 
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LOL: müsst ihr wieder kommentare löschen, weil die nazis sich angemacht fühlen?

armes SN...
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25.06.2010 13:48 Uhr von mueppl
 
+15 | -23
 
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naja: dann gleicht es sich ja aus, dass durch die vielen Deutschlandfahnen die linken in eine Identitätskrise gestürzt werden.

>>Deutschland ist ein Einwanderungsland<<

Wer bestimmt das?
Dir ist schon bewusst, dass Deutschland das bevölkerungsstärkste Land in der EU ist und trotzdem kleiner als z.B. Frankreich.
Wir können nicht unbegrenzt Menschen einwandern lassen bei der Bevölkerungsdichte zur Zeit.
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25.06.2010 13:49 Uhr von meyerh
 
+23 | -19
 
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@123Wahrheit: Wenn Du schon auf die deutsche Muttersprache ansprichst, dann kannst Du ja auch kein Deutscher laut deiner Definition sein, denn dein Deutsch ist ja wohl unterste Schublade. Dein Kommentar strotzt ja nur vor Fehler die einem peinlich sein sollten.

Defakto ist es so das jeder der einen deutschen Pass bzw. die deutsche Staatsangehörigkeit hat Deutscher ist.

Was kommt denn als nächstes? Man muss mindestens in der zehnten Generation in Deutschland leben.

Wach endlich aus deinem braunen Traum auf du Trottel.
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25.06.2010 13:59 Uhr von MrKlein
 
+13 | -16
 
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kotzt schon ziemlich an das die spieler gekauft werden wie bei den vereinen und in den ligen....
das geld regiert den sport so schauts einfach aus, leider!
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25.06.2010 14:04 Uhr von LoneZealot
 
+24 | -19
 
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@ Dusta: "Nur wer einen deutschen Pass hat, ist ja noch lange kein Deutscher."

Ja, das hört sich hart an, ist aber das was allgemein immernoch gedacht wird.

ein Deutscher muss in den Augen der Mehrheit numal einen deutschen Namen haben, darf nur Christ sein und sollte auch nicht südländisch aussehen. Mesut Özil kann in Gelsenkirchen geboren und aufgewachsen sein, allein der Name macht ihn für viele fremd.
Selbst Deutschrussen werden nur mit Mühe und Not als Deutsche angesehen, da stimmt vielen der Akzent nicht.

Ach ja, wenn die Eltern Weisse sind, ist das weniger ein Problem. Das Wichtigste ist es "deutsch" auszusehen.

Man sieht doch auch bei SN wie gedacht wird, das kann man sicher als Querschnitt nehmen.

[ nachträglich editiert von LoneZealot ]
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25.06.2010 14:24 Uhr von PeterLustig2009
 
+17 | -12
 
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@Lone: Dein Post ist mal wieder allerunterste Schublade und verdeutlicht was du über uns Deutsche denkst.

Der Mehrheit der Deutschen ist nicht rechtsradikal auch wenn du es gerne so hinstellen würdest.

Und der AKzent ist bei der Nationalität soetwas von uninteressant. Sachsen, Bayern, Meckelnburg-Vorpommern, Brandenburg, Hamburg... wir haben hier soviele unterschieldiche Akzente da ist ein "russischer" Akzent oder ein "türkischer" nun wirklich kein Problem

Aber was red ich eigentlich mit dir. Du denkst ja eh wieder in deinem Schubladensystem ohen Sinn und Verstand
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25.06.2010 14:24 Uhr von NorthEastWestSouth
 
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Ausweis hin oder her: In meinen Augen ist man nicht unbedingt ein Deutscher, nur weil man einen deutschen Pass hat. Eine 10x7 cm große Karte sagt lange nichts über die Herkunft einer Person aus, das ist Schwachsinn. Man kann zwar von einem Tag auf den anderen seine Staatszugehörigkeit wechseln, aber nicht seine Herkunft einfach umändern oder sie leugnen.

Ich denke auch, dass viele "ausländische" Spieler in der deutschen Nationalmannschaft sich auch nicht wirklich deutsch fühlen. Schließlich singen sie auch nie die Nationalhymne mit.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die sich einfach nur Texte schlecht merken können.

Wer weiß?
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25.06.2010 14:29 Uhr von LoneZealot
 
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@ PeterLustig2009: " Dein Post ist mal wieder allerunterste Schublade und verdeutlicht was du über uns Deutsche denkst."

Nein, er verdeutlicht das ich weiss wie in Deutschland gedacht wird.

"Sachsen, Bayern, Meckelnburg-Vorpommern, Brandenburg, Hamburg..."

Das sind Dialekte und zudem INNERHALB der deutschen Bevölkerung.

Dein Nachposter drückt es sehr einfach aus: "n meinen Augen ist man nicht unbedingt ein Deutscher, nur weil man einen deutschen Pass hat."

Vielleicht möchtest Du ihn ebenfalls angreifen wie mich?
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25.06.2010 14:32 Uhr von Canay77
 
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WOW: Die die Sprüche hier sind der Hammer.

1. Wird den Ausländern insbesondere den Türken vorgeworfen sich nicht integrieren zu wollen?

Özil: Hat alle deutschen U-Nationalmannschaften durch. Er hat immer gesagt das er sich als deutscher sieht und dass die Türkische Nati für ihn deswegen gar nicht in frage kommt. Die kommentare von einigen Usern mit der Stammplatzgarantie sind schlichtweg gelogen. Es gibt genug PKs wo er das gesagt hat. Bei einem Poldi spricht man von deutschen mit Polnischen wurzel. Özil ist immer "Der Türke mit deutschem Pass". Ich frage mich was in D passiert wenn wir gegen die Türken spielen, Özil ein Tor schhiesst und nicht jubelt. Werden wir genauso Tolerant sein wie bei Poldi oder werden wir auf dieses Migrationsresistente Pack einhauen?

2. Jetzt ist Multi Kulti schuld
Wie wars denn als FR Weltmeister wurde. Zidane, Karambeu, Desailly etc. waren ja alles reinrassige Franzosen gell.

Die Kommtare bestätigen meine Ansicht. Rechtes Pack = zu faul zum nachdenken, bzw. mangelnde Intelligenz

[ nachträglich editiert von Canay77 ]
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25.06.2010 14:41 Uhr von HateDept
 
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@mueppl: "dann gleicht es sich ja aus, dass durch die vielen Deutschlandfahnen die linken in eine Identitätskrise gestürzt werden."
-- Ist das so, ... ja?

">>Deutschland ist ein Einwanderungsland<<
Wer bestimmt das?"
-- Nicht "Wer" sondern was ... geht aus dem Grundgesetzt und dem Einwanderungsgesetz hervor.

"Wir können nicht unbegrenzt Menschen einwandern lassen bei der Bevölkerungsdichte zur Zeit."
-- "Wir" lassen doch gar nicht _unbegrenzt_ einwandern. Zudem muss man hierbei beachten, dass im Verhältnis gesehen ja auch gestorben wird.
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25.06.2010 14:42 Uhr von Herbstdesaster
 
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25.06.2010 14:45 Uhr von Canay77
 
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@Herbstdesaster: auch für dich

Oh Gott lass Hirn regnen, in dem Fall darf es sogar Hagel sein!
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25.06.2010 14:52 Uhr von maretz
 
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@heimdriver: Das es auch vor 1871 schon einen deutschsprachigen Raum gab ist mir bekannt. Aber es war eben KEIN Deutschland.

Und wenn es kein Deutschland gab (von mir aus geh in der Geschichte noch weiter zurück - kein Ding. Du wirst einen Punkt finden andem es keinen deutschsprachigen Raum gab...) dann kann es nach der "123-Definition" auch keine Deutschen geben. Denn IRGENDWO hat jeder nunmal vorfahren die keine Deutschen waren... Von mir aus geh auch zurück bis in die "vor-Christus-Zeit" -> es bleibt dabei. Wenn die Eltern deutsche sein müssen damit man selbst deutsch sein kann dann hat jeder von uns irgendwo im Ahnenstamm eben Personen die nicht aus D kamen. Tja - und das ist für so eine Definition dann der Tod jedes Deutschen der stolz drauf ist das er Deutscher ist... Zumindest wäre es mir nicht bekannt das es irgendwann in den letzten paar 100 Jahren irgendwie eine "Spontan-Entstehung" in Europa gegeben hat -> das plötzlich aus dem Nichts in "Deutschland" mal Menschen erschienen sind die dann eben die "Ur-Deutschen" wären...

Daher ja meine Frage: Wieviele Generationen müssen "deutsch" dein damit man sich als Deutscher fühlen darf? Eltern reichen ja nicht aus, ggf. die Urgroßeltern? Oder müssen die letzten 10, 20 oder 100 Generationen "rein-Deutsch" gewesen sein damit man als deutscher durchgeht?

Tja - und dann wäre noch die Frage: WARUM grade X Generationen? Denn: Dessen vorfahren waren ja dann ggf. auch nicht deutsch. Wie kann aber jemand dann spontan deutsch werden?

Die einzige wirkliche Lösung ist eben das man sich selbst als das sieht wo man sich zugehörig fühlt. Ob man nun ne türkische, Russische oder Deutsche Geburtsurkunde, Personalausweis oder was auch immer hat. Der einzige Unterschied ist doch das der Mensch von nem Fleck Erde kommt den irgendwann mal irgendwer hinter ne Linie gestellt hat... Und? Warum muss MICH das intressieren? Ich kann mit nem Türken genauso gut nen Bier trinken gehen wie mit nem Deutschen - und ehrlich gesagt ist es dafür unerheblich ob der sich als Türke oder Deutscher fühlt. Erst wenn der anfängt mich wegen MEINER Herkunft zu kritisieren / beleidigen dann wird es schwer. Aber DAS wird es auch wenn ich mit nem Deutschen nen Bier trinken gehe...

Achso - und wenn man doch nur Deutscher ist wenn die Vorfahren auch Deutsche waren -> DANN muss man aber auch konsequenterweise nicht nur deren Nationalität sondern auch deren Schulden mit übernehmen. Denn DANN wäre ich mit verantwortlich für das was im 2ten WK passiert ist - denn das waren schließlich auch "wir deutschen". Und auch dafür fühle ich mich nicht verantwortlich -> denn ICH hatte damit nichts zu tun. Auch da gilt wieder: Ich bin nur ein Mensch - und dafür verantwortlich was ICH tue. Ich bin durch meine Abstammung weder Deutsch noch bin ich dadurch irgendwie besser/schlechter als andere Menschen! Und für meine Abstammung habe ich wenig getan...
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25.06.2010 14:57 Uhr von NemesisPG
 
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Das ist natürlich für unsere Herrenmenschen von der NPD Scheiße gelaufen.Dann hat der "Türkische Bengel"auch noch die Frechheit und schießt ein Tor.
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25.06.2010 15:03 Uhr von TickTickBoom
 
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@Mueppl: "dann gleicht es sich ja aus, dass durch die vielen Deutschlandfahnen die linken in eine Identitätskrise gestürzt werden."

Keine Angst - die Fahnen wehen nur noch 2 Wochen - dann wird wieder demonstriert, gestreikt und aktioniert das sich die Balken biegen. Spätestens dann ist die Identitätskrise vorbei!
Und btw. - wer läßt sich schon von 3 Farben auf Stoff die Identität verkrisen?

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