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Nokia entfernt sich vom eigenen Betriebssystem Symbian

Obwohl Nokia mitten in der Entwicklung von Symbian^3 steht, will sich der finnische Konzern wohl nicht mehr auf das System verlassen.

Die N-Series, in der die bisherigen Highend-Smartphone erschienen sind, soll nach dem N8 nicht mehr mit Symbian ausgestattet werden.

Stattdessen soll auf das Linux-basierte MeeGo gesetzt werden.


WebReporter: handymcde
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Nokia, Betriebssystem, Symbian, MeeGo
Quelle: www.handy-mc.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2010 11:37 Uhr von saber_
 
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wie es einfach ankotzt das jeder sein eigenes sueppchen kocht....

android machts doch vor?! so einfach kann man das alles gestalten...

klar waer noch eine weitere alternative nicht schlecht... aber auch diese sollte wieder aus einer dritten quelle kommen, oder aus einem joint venture der firmen resultieren...

so hat wieder jeder hersteller sein eigenes ding und nichts ist untereinander kompatibel...

klar ist meego eine gute alternative.... aber das man es in sein flaggschiff als betaversion reinhaut.... das finde ich sehr wage....

[ nachträglich editiert von saber_ ]
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25.06.2010 12:06 Uhr von vmaxxer
 
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nicht ganz: Samsung verwendet teilweise auch Symbian.

Im Prinzip war Symbian kein schlechtes System. Man konnte sehr viel damit machen und ändern.

Jetzt kommt erstmal Symbian 3, darauf bin ich mal sehr gepannt. Erste trailer sehen ganz gut aus.
Danach kommt dann eben etwas anderes. Bis dahin werden aber auch noch mal eben 2 Jahre ins Land gehen.

Warum alle Hersteller nicht das gleiche System verwenden? Ganz einfach: Weil jeder Hersteller irgendwo eine andere Philosophie mit seinem Geräten verfolgt und andere Schwerpunkte setzt. Von Unterschieden in der Hardware mal ganz zu schweigen.
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25.06.2010 12:40 Uhr von maretz
 
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hmm: warum nutzen nicht alle dasselbe? Ganz einfach: Marketing!

Warum soll ich mir z.B. ein iPhone für 1000 Euro (ohne Vertrag) kaufen wenn es das HTC mit dem selben OS (-> denselben Möglichkeiten und Funktionen) schon für 500 Euros geben würde?

Weiterhin hat das ganze Mischmasch einen gewaltigen Vorteil: Mobil-Geräte sind für Viren-Schreiber noch relativ unintressant. Was bringt es nen Virus in Umlauf zu bringen der nur auf 10% der "Opfer" läuft? Bei den Rest erzeugt der aber ne Fehlermeldung (Could not execute o.ä.) -> d.h. der wäre so unauffällig wie ein rosa Elefant im Porzellan-Laden...

Ausserdem kommt dann noch dazu das die Hersteller völlig verschiedene Hardware verwenden. Mal ne ARM-CPU hier, dann ggf. ne Motorola da oder nen dezenten Intel... Und schon hat man das Problem das man nen Spagat machen müsste: Entweder ich schreibe das universal-OS was überall drauf läuft aber nirgends optimal - oder ich schreibe ein OS für das entsprechende Zielsystem was NUR darauf läuft aber nirgends anders... Als Beispiel wäre z.B. die Java-Funktionalität: Bei Intel usw. läuft das nur über die JVM - während die ARM-CPUs bestimmte Java-Dinge auch direkt über die CPU ablaufen lassen können. Nen universal-OS würde diese besonderheit aber wegkicken müssen damit es eben überall läuft -> schon wäre ne ARM-CPU nicht vollständig genutzt. Und bei Geräten bei denen es auf Stromverbrauch ankommt will man eben keine Leistung unnötig verbraten... Würde man eben ein universal-OS erstellen dann hätten heute die meisten Telefone nur ne Laufzeit von max. 1 Tag da man diese besonderheiten nicht ausnutzen könnte...

Von daher glaub ich auch nicht das es irgendwann mal DAS OS beim Telefon gibt...
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25.06.2010 12:42 Uhr von ROBKAYE
 
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Ich habe mir vor kurzem das Samsung S8500 Wave gekauft. Auf dem Smartphone läuft das von Samsung entwickelte Betriebssystem Bada und ich muss sagen, das rennt wie verrückt, ist multitasking-fähig und vor allem individuell anpassbar. Der Bedienkomfort ist meiner Meinung nach noch besser als beim Iphone und das Super-AMOLED Display ist so knackscharf, dass man nichtmal mehr einen Treppeneffekt bei den Schriften erkennt. Echt der Hammer.
Ich denke, dass das Bada OS sich neben Android in der nächsten Zeit durchsetzen wird. Trotzdem finde ich es, wie saber_ schon so nett formuliert hat, nervtötend, dass jede Handy-Schmiede ihre "eigene Suppe" kocht. Es wäre für die Kunden ideal, würde man sich auf zwei oder drei Betriebssysteme einigen, denn dann gäbe es auch entsprechend mehr Apps, die den Anreiz schaffen würden, sich dieses Smartphone oder Handy zu kaufen. Denn der Erfolg eines Smartphones ist daran zu messen, wieviele Apps dafür zu haben sind.

Anders schneiden sich die Hersteller ins eigene Bein.

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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25.06.2010 13:25 Uhr von saber_
 
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@maretz: android laesst auch jeden hersteller seiner philosophie nachgehen... denn es ist anpasstbar!...

es geht einzig und allein darum universelle schnittstellen zu definieren an die sich alle halten muessen...

ein erster ansatz war ja das ladekabel... wobei das ja was mit der hardware zu tun hat... aber selbiges gilt auch fuer die software... wie oft schon erlebt das zwei handys des gleichen herstellers idealst miteinander kommunizieren koennen, und sobald ein anderes hinzukommt krueppelt alles nur noch rum...

es geht also nur um klar definierte schnittstellen...

es ist auch fuer die hersteller nicht grade einfach jedes mal eine komplett neue plattform aufzuziehen.... samsung pumpt grade unmengen an geld in sein badaOS damit das schwung bekommt...

aber der user ist sich halt nie sicher welches system auch in der zukunft weiterhin unterstuetzt wird....

was wenn bada ein flop wird? dann hocken die leute mit ihrem tollen s8500wave da und haben ein handy fuer das keine software mehr gemacht wird...weil die welt eben doch gefallen an android gefunden hat.... und dann beisst er sich in den arsch nicht ein androidphone genommen zu haben das von update zu update immer besser wird;)
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25.06.2010 13:27 Uhr von maretz
 
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@Robkaye: Es würde mehr Anreiz schaffen wenn alle Telefone dasselbe OS hätten? Ja, möglicherweise... ABER: dann hast du immernoch das Versionsproblem. Du nutzt nen Telefon normal 1-2 Jahre (Vertragslaufzeit). D.h. bei der Auslieferung hast du UniOS1.0 auf dem Tel. Nach 6 Monaten kommt dann eine neue Technik auf den Markt (z.B. wie die Touch-Screen-Tels -> vor 2 Jahren noch eher ne Randerscheinung) - sagen wir mal Telefone mit nem 3D-Display (damit man auch die 3D-Filme drauf gucken kann...). Also kommt UniOS2.0 auf den Markt. Leider ist bei dir die CPU dafür zu schwach, das Display ungeeignet, zuwenig RAM,... -> ein Update ist also nicht mehr möglich. Tja - und schon hast du zwar ein universelles OS - aber dann halt die verschiedensten Versionen (denn nach dem 1.0-Release von UniOS kam noch 1.1 (support für andere Display-Auflösungen), 1.2 (mehr RAM-Support), 1.3 (Support für andere Hardware),...) auf den Markt. Glaubst du ernsthaft das jemand der ne App für 2 Euro auf den Markt bringt diese auch für jedes Tel mit jedem unterstütztem Release der Uni-OS-Software testen würde? Also steht dann bei deinen Apps: "MegaApp 1.0 für UniOS 2.0 auf iPhone 3, 3G, 3GS, 4 & Nokia E71, E72,...". Schön - ein einheitliches OS hättest du -> und jetzt? Same Sh*t, other Color...
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25.06.2010 15:29 Uhr von vmaxxer
 
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saber_: Universelle Schnittstellen kann es aber eben nicht geben weil jeder Hersteller andere Hardwarearchitekturen verwendet.
Ein Handy ist schließlich kein PC mit einem genormten CPU-Sockel nebst den definierten Leitungen/Ports, definierten Schnittstellen die alle mit ein und demselben Protokoll komunizieren können etc.
Wenn man für die ganzen variationen etwas universelles zusammenstellen wollte käme dabei quasi ein Windows95 bei heraus.
(Stimme maretz voll zu)

Das Betriebssystem muss insbesondere bei den ganzen Feinheiten eines Handys eben sehr speziell auf dessen Hardware Maßgeschneidert sein. Das schließt die Leistungsfähigkeit und auch den Energieverbrauch ein.

Das Ladekabel wäre das kleinste Problem, das allerkleinste.


mr.easht :
Symbian gibt es schon lange, richtig. Allerdings gibt es verschiedene Versionen mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen. Die neueste Version steht grad erst kurz vor dem Release (symbian 3).
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25.06.2010 16:01 Uhr von maretz
 
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hmm: wenn ich grad lese das Google per Fernwartungsfunktion (wtf? Warum ist sowas in einem Mobil-Telefon-OS drin?) Apps löscht die denen "nicht gefallen" dann muss ich sagen das es mir immer mehr gefällt das hier jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht.

Nehmen wir doch mal an das wir ein UniOS hätten. Und plötzlich sagt der OS-Entwickler: Nee, Jungs, also mit Apple haben wir nen paar Lizenzprobleme. Also hau ich euch jetzt erstmal alle apple-Telefone leer. Hmm... klasse, oder? Oder der meint halt das die Anwendung "Mail for Exchange" für Nokia-Telefone leider unsicher ist. Also hau weg den Dreck... Nur doof für diejenigen die mit nem Smartphone wie dem E71 dann an den Exchange andocken wollen... Aber ok, kleine Probleme muss man hinnehmen...

Was erst passiert wenn irgendein Hacker mal diese Schnittstelle dann knackt und erstmal alle Antiviren-SW (die dann benötigt wird!) als unerwünscht klassifiziert. Schade auch - ab jetzt is feuer frei...

Also mal ganz ehrlich: Wenn schon UniOS dann wäre das einzige was ich mir vorstellen könnte auf Linux-Basis mit freiem Source-Code. Und DA werden die Hersteller nicht mitspielen - denn die müssten sofort ihre ganze Software offenlegen. Na, wer glaubt das Apple z.B. die iTunes-Schnittstelle (inkl. der DRM-Codes usw.) freigibt?
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25.06.2010 20:50 Uhr von shathh
 
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ROBKAYE: Es ist mir unverständlich, wie man eine Totgeburt wie Bada derartig schönreden kann.
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27.06.2010 23:06 Uhr von cyrus2k1
 
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Symbian ist eine Katastrophe: Das System ist der letzte Dreck, fehleranfällig und instabil ohne Ende, total veraltet, extrem kompliziert zu programmieren, langsam, hässlich, übertrieben abgesichert mit digitalen Zertifikaten und und und... Symbian ist Schrottreif, gut das auch Nokia das endlich einsieht. Ich hatte sehr viele Symbian Handys und es sind Bugs im OS die schon seit Jahren nicht entfernt wurden. Aber ob MeeGo besser wird? Die ersten Meego-Handys werden sicher auch wieder extrem verbugt sein. Nokia schafft es einfach nicht, vernünftige Software zu programmieren.

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