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Korrekturmethode für Pulsare unterstützt Suche nach Gravitationswellen

Ein internationales Forscherteam unter Federführung von Prof. Andrew Lyne von der University of Manchester in Großbritannien entwickelte nun ein Verfahren, das eine noch exaktere Analyse von Pulsaren erlaubt. Diese dienen wegen ihrer ohnehin sehr regelmäßigen Pulse quasi als kosmische Zeitmesser.

Trotzdem unterliegen auch Pulsare einer extrem geringen Abweichung, deren Ursache ihre langsamer werdende Rotation ist. Anhand von Beobachtungen mit dem Lovell Radioteleskop am Jodrell Bank Observatorium fand das Team heraus, dass Pulsare zwei verschieden überlagernde Verlangsamungsraten besitzen.

Diese äußern sich in einer geringfügig anderen Gestalt des ausgesandten Impulses. Die Einbeziehung dieser Ergebnisse ermöglicht die Korrektur von Abweichungen in der Regelmäßigkeit der Impulse. Dadurch wird letztlich auch die Registrierung der schwer nachweisbaren Gravitationswellen unterstützt.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Weltraum, Gravitation, Pulsar, Zeitmessung
Quelle: www.sciencedaily.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2010 09:38 Uhr von alphanova
 
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Nagut, manch einer wird jetzt wohl denken "Okaaay, man kann es ja auch übertreiben", weil Pulsare auch ohne die Korrekturberechnungen die bei weitem genausten Zeitmesser im Universum sind. Aber angesichts der schwierigen Registrierung von Gravitationswellen kann die Messgenauigkeit in dem Fall gar nicht hoch genug sein.
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28.06.2010 22:15 Uhr von dreamlive
 
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@alphanova: Du hast die besten Themen drauf, Super, weiter so!!!!!
Gravitationswellen sind lediglich inertiale Ereignisse unterstellt. Die Raumzerrung/Krümmung an und für sich schafft das Phänomen der Gravitation. Nicht die Welle oder gar irgendwelche Gravitionen die man aus der Unkenntnis aus einer Renormierung herleitet.

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