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Ärger um Wartungsintervalle - Audi reagiert

Wohl jeder Autohersteller schreibt für seine Modelle bestimmte Wartungsintervall vor, bei denen das Auto zur Kontrolle in die Werkstatt muss - sonst ist die Garantie gefährdet. Schnell entsteht aber Ärger und Unverständnis, wenn zwei technisch gleiche Autos unterschiedliche Wartungsintervalle aufgesetzt bekommen.

Ein Beispiel ist in dieser Hinsicht der "Citroën Berlingo": Der technisch baugleiche "Peugeot Tepee" muss alle zwei Jahre oder alle 30.000 km zur Kontrolle in die Werkstatt. Der Berlingo dagegen muss alle 20.000 km zur Inspektion.

Audi hat bei dem neuesten A4-Modell den Intervall auf 30.000 km gesetzt - Im Gegensatz zum Vorgänger, bei dem alle 15.000 km eine Wartung vorgeschrieben war.


WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Audi, Service, Wartung, Intervall
Quelle: www.autobild.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2010 08:49 Uhr von nightfly85
 
+8 | -5
 
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Auch wenn das oben anders aussieht, es war leider nicht mehr genug Platz um ausführlicher zu werden: Der "ältere" A4 hatte einen Intervall von 15.000km, wogegen der baugleiche Wagen aus dem Hause VW nur alle 30.000 km zur Werkstatt musste. Audi reagierte hier bei dem neuen A4 auf die entstandene Kritik und hat den Intervall auf 30.000 km, wie bei VW, gesetzt.
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25.06.2010 09:11 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -9
 
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Ganz ehrlich ich halte nichts von dem Longlife-Öl-Zeugs.

Für Vielfahrer ist das vielleicht noch halbwegs zu vertreten, aber für den Otto-Normal-Fahrer mit vielen kürzeren Strecken schaut das Öl schon nach 15-20tkm alles andere als gut aus.
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25.06.2010 09:21 Uhr von KamalaKurt
 
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@Jolly Roger, ich muss dir Recht geben, aber viele der Autofahrer denken vielleicht an die hohen Inspektionskosten, die auf sie zukommen. Deshalb sind sie zufrieden mit recht langen Wartungsintervallen, wundern sich dann aber, wenn der eine oder andere Defekt zutage tritt, der eventuell nicht passieren würde, würde man in kürzeren Zeiten das Auto überprüfen.
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25.06.2010 09:50 Uhr von nightfly85
 
+5 | -2
 
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@Locke: Ich fand ein Beispiel aber interessant, das den Konflikt zwei baugleicher Modelle verdeutlicht.
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25.06.2010 10:25 Uhr von saber_
 
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@jolly.roger: das oel haelt sowas locker aus...geht nur darum das der filter immer schoen gewechselt werden muss
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25.06.2010 10:30 Uhr von bigpapa
 
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Was ist daran verwunderlich: Das sind ja 2 verschiedene Firmen.

Inspektionen dämpfen das Risiko eines Garantiefall.

Jede Firma rechnet so : Kosten der Garantie gegen Absatzzahlen wegen zu kurzen Inspektionsintervallen. Da diese Absatzzahlen eine Prognose sind, kann es durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, selbst bei baugleichen Autos.

Davon abgesehen werden heute die meisten Autos eh als "Flatrate" verkauft. Das ist für beide (Käufer und Hersteller) eh die beste Metode.

Gruß

BIGPAPA
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25.06.2010 10:54 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -0
 
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@saber_: "das oel haelt sowas locker aus...geht nur darum das der filter immer schoen gewechselt werden muss "

Ich würde eher andersrum sagen....

Gerade die Additive im Öl halten nicht sehr lange, vor allem bei Motoren mit Turboladern wegen der höheren termalen Beanspruchung. Öl altern nun mal, gerade im Betrieb. Sowohl lange Autobahnstrecken (mit hohen Drehzahlen) als auch kurze Fahrten schaden im.

Der Ölfilter ist dabei eher unproblematisch...
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25.06.2010 11:34 Uhr von saber_
 
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@jolly.roger: öle sind im fahrzeugbau konstruktionselemente... das bedeutet das nicht jedes öl fuer jedes auto geeignet ist... jeder hersteller hat somit eine liste welche oele in seinen autos eingesetzt werden sollten...

und dabei gehts dann nur um die additive...denn darin unterscheiden sich ja die öle....

und auf unseren pruefstaenden machen grundsaetzlich die filter vorm oel schlapp... problem dabei ist die groesse der filter...weil wenn der mal verstopft ist dann verabschiedet sich die oelpumpe...und das freut den motor wohl kaum...

und die oele weisen auch nach 50tkm ausreichend gute eigenschaften auf... aber natuerlich sollte man im auto dann nach spaetestens 30tkm einmal frisches oel nachfuellen... allein des prinzipes wegen... man muss es ja nicht immer ausreizen...
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25.06.2010 11:57 Uhr von steview
 
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die Quelle sagt alles: Audi ab 2008 alle 30.000 km ???
bereits ab 2001 war der Intervall auf bis zu 30.000km oder 2 Jahre hochgesetzt wurden.teilweise bei den 6Zylinder Dieselaudis bis zu 50.000km.Was verwirrend für den Kunden ist,das je nach Fahrweise die Serviceaufforderung schon nach 20.000km im Display zu lesen war.Nur dumm das manche Kunden dies schwer begriffen haben.
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25.06.2010 13:07 Uhr von JustRegistered
 
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mein intervall beträgt: ~ 800km, dann is der tank leer und ich muss wieder ein neues auto kaufen :( hab immer noch nicht rausgefunden, wie manche leute 30t km schafen..puuuh, abzocke!
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25.06.2010 14:48 Uhr von GhostMaster37083
 
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Longlife: Also selbst mein 8 Jahre altes A4 Cabrio hat schon Longlife und somit 30000 km Intervalle.
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25.06.2010 14:51 Uhr von GhostMaster37083
 
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30tkm zuviel ? An alle die sagen 30tkm sind zuviel usw. Longlife berechnet je nach Fahrweise den Intervall 30tkm is der maximale Intervall bei Kurzstrecke und anderen hohen Beanspruchungen sinkt die Lebensdauer und wird im FIS angezeigt.
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26.06.2010 01:16 Uhr von AdiSimpson
 
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unser alter mercedes transporter: hatte nie nen ölwechsel, nur der filter und öl auffüllen. mit knapp 350tkm kam die kopfdichtung...rip

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