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George Soros: "Die deutsche Politik ist eine Gefahr für Europa"

George Soros, ein Milliarden Dollar schwerer Investor aus den USA, der einst gegen das britische Pfund spekuliert hat, hat jetzt Kritik an der Bundesregierung, im Zusammenhang mit dem Sparprogramm, geäußert.

Soros erklärte gegenüber der Presse: "Die deutsche Politik ist eine Gefahr für Europa, sie könnte das europäische Projekt zerstören".

Der Schuldenabbau in Deutschland führe dazu, dass ganz Europa zu einer falschen Wirtschaftspolitik gezwungen wird, meinte der Investor weiter. "Im Moment treiben die Deutschen die Nachbarn in eine Deflation", führte er weiter aus.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Gefahr, Wirtschaftspolitik, George Soros, Deflation
Quelle: www.sueddeutsche.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2010 12:03 Uhr von ted1405
 
+52 | -10
 
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Wie schön das zu jedem Thema irgendwo irgendwer irgendwas zu sagen hat ...
und daß es meist irgendwo irgendwen gibt, der irgendwie das Gegenteil sagt.

Ob unser Sparpaket eine Gefahr für das restliche Europa ist, ist mir - als Bewohner von Deutschland - in erster Linie einmal völlig egal (abgesehen von den negativen Auswirkungen, welche das wieder für Deutschland hätte).
Für mich ist in erster Linie relevant, wie die Menschen HIER IN DEUTSCHLAND mit einer weiterhin zunehmenden Verschuldung auf Dauer klar kommen sollen. Sieht man doch bereits an dem kaum ausballancierten Sparpaket, daß es bereits jetzt schon kritisch ist.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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24.06.2010 12:06 Uhr von Darth Stassen
 
+56 | -6
 
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Mit anderen Worten der Typ will, dass es Deutschland schlecht geht, damit es dem Rest Europas gut geht?

Nein danke, da habe ich lieber ein gesundes Deutschland und ein krankes Europa. Ich will ja schließlich auch irgendwann mal noch Rente bekommen.
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24.06.2010 12:06 Uhr von Haruhi-Chan
 
+35 | -5
 
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LOL: So ein Vogel!
Ja, was machen die dummen deutschen da? Sparen?? wtf.
Das zerstört die ganze Wirtschaft europas, denn von wem sollen wir sonst das Geld abzocken???
So ein Vogel...
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24.06.2010 12:20 Uhr von Tinnu
 
+14 | -3
 
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wie schön das der hier nix zu sagen hat.
dem ist es wurscht wie es den deutschen geht... ansonsten kann der ja unsere schulden bezahlen und dann gings allen wieder gut
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24.06.2010 12:38 Uhr von snowdust
 
+5 | -0
 
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Stimmt das eigentlich ? Mir wurde vor kurzem gesagt, dass die Bundesregierungen richtig teures Geld (höher verzinst ~ 3 - 4 % Zins) bei hiesigen Banken leihen muß, als Milliarden bei der EZB zu bekannten 1 % Zins ?

Wenn dem so wäre, dann versteht man auch diese Äußerung .....

http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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24.06.2010 12:49 Uhr von DIDI1980
 
+20 | -9
 
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Spieglein, Spieglein an der Börse, was ich gerne wissen würde?
Welcher der Vorgängerautoren ist dem Mainstreammedien nicht auf den Leim bzw. die Buchstaben gegangen? Keiner, keiner.

Also gut, auch auf die Gefahr hin das die Wahrheit weh tut, sparen ist sicherlich nicht ganz falsch aber im Moment makroökonomischer Blödsinn.
Erklärung: Deutschland ist das einzige Land von 16 EU Länder (Euro) das in den letzten Jahren einen Reallohnverlust hinnehmen musste. Die somit gesenkten Lohnstückkosten (auch danke staatlich finanzierter Leiharbeit) haben deutsche Produkte im Ausland günstiger werden lassen. Also haben wir exportiert und waren Welt- bzw. Vizewelmeister. Wie dumm nur, dass sich andere Länder (wie Griechenland) dafür hoch verschuldet haben (z. B. bei deutschen Banken mit über 30 MRD) um konsumieren zu können.
Und für alle die langsam denken hier der schnelle Schluss:
Wenn keiner kaufen kann von Deutschland, weil keiner mehr Geld bekommt (aus Deutschland) dann bricht der Export ein. Dumm für eben Deutschland, dass 60% unseres BiP auf Export beruht. Für die mathematisch fiten, die können ja mal schnell 2,5 Billionen BiP - 60 % rechnen. Das ganze noch mit der Entsprechenden Deflation und so weiter.
Das der Herr Soros nicht unbedingt ein lupenreiner Linker ist, liegt auf der Hand. Aber er ist Ökonom und von denen gibt es im Ausland und auch im Inland (nur nicht bei Welt, FAZ und Focus) auch genügend, die der Regierung eine völlig falsche Politik vorwerfen.
Unsere Politiker indessen hören lieber auf die "Berater" der Banken, die wohl was wollen??
Falls es einer nicht mitbekommen hat, Deutschland muss nicht sparen, Deutschland muss sinvoll Haushalten:
Soll heißen
-Binnennachfrage ankurbeln (Z.B. über Mindestlöhne und Lohnsteigerungen von 5% p.a. für alle.)
-Finanzmärkte regulieren und wer nicht mitspielt kann seine Handelslizens in Germany abgeben und brauch nicht wieder kommen.
-Merkel rausschmeißen und die FDP kann sie gleich mitnehmen
-Einführung eines Gesetzes, das Politikern verbietet Geld von der Wirtschaft zu nehmen oder früher als 3 Jahre nach ausscheiden aus der Politik in der Wirtschaft einen Job zu bekommen.

Das kann noch lange so weiter gehen, wichtig ist, das hier in Deutschland endlich VERSTANDEN wird, wo die Fehler gemacht werden und nicht wer die Fehler bezahlen muss....
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24.06.2010 13:03 Uhr von strausbertigen
 
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Eines ist sicher: 1.) diese Regierung samt der Politik (egal welche Parteien) sind und waren schon lange eine Gefahr aber nicht für Europa sondern fürs eigene Volk!!! Demokratieabbau, Überwachung, Abzocke ohne Ende usw usw....vom Betrug am Volk ganz abgesehen. Die gehören in den Knast.

2.) Hört mir aber dennoch bitte mit Us Investoren auf....ich hatte selbst mit solchen Typen schon geschäftlich zu tun und wenns nach denen geht, würden die hier alles aufkaufen und runterwirtschaften, Hauptsache es schöpft Gewinn ab....der Rest interessiert die nicht und schon 10 mal nicht die MEnschen die hinter allem stehen.

Eines ist jedoch sicher...diese Regierung und alle PArteien müssen weg und dieses Volk muss als Volk zusammenstehn und es selbst in die Hand nehmen, sonst sind wir bald komplett am Ende!!!
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24.06.2010 13:09 Uhr von LoudAndProud
 
+5 | -3
 
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@didi1980: Laut dem statistischen Bundesamt (das ja im Allgemeinen doch als relativ seriöse quelle gilt...) lad das Bruttoinlandsprodukt von Deutschland im Jahr 2009 bei 2404,4 Mrd Euro. Exportiert haben wir Waren im Wert von 975 Mrd. Euro.

Wie du es schaffst aus diesen Zahlen 60 % herzuleiten finde ich schon relativ interessant, für mich sind das 40,55 %.

Die Konsumquote, also der Betrag des BIP der im Inland erwirtschaftet wurde lag 2009 bei 58,6 % was nebenbei angemerkt auch höher als die Konsumquote Frankreichs (58,3 %, die sich ja so schön beschwert haben, dass wir zu wenig konsumieren) und auch höher als die durchschnittliche Konsumquote der gesamten Eurozone (57.6 %). (Quelle: Eurostat)

Alle anschuldigungen, dass Deutschland seine Wirtschaft auf Kosten der anderen EU Staaten angekurbelt hat sind somit nicht nur populistisch sonder schlichtweg falsch. ( Dazu kommt, dass Deutschland auch noch mehr Importiert als die meisten EU-Länder und damit deren Wirtschaft unterstützt.

Deiner Meinung nach sollen wir uns also fleißig weiter verschulden, damit der Staat schön die Wirtschaft unterstützen kann? Na dann herzlich Wilkommen im neuen Griechenland.. Sparen, z.B. bei der Bundeswehr oder den Sozialleistungen (ja, auch bei Hartz 4 und Arbeitslosengeld bei allen die zumutbare Arbeit nicht annehmen) ist der einzige Weg.

Nicht zu vergessen sind hierbei die Renten. Dieses Jahr aht die Regierung die seit Jahrzehnten geltende Regel der Lohn - Rentenkopplung aufgehoben. Sinken nun die Löhne, wie z.B. in der Finanzmarktkrise, bekommen die Rentner immer noch genausoviel Geld wie vorher, finanziert vom Steuerzahler. Dieses Jahr waren das alleine ca. 5,6 Mrd. Euro.
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24.06.2010 13:28 Uhr von :raven:
 
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Abgesehen davon, dass Soros in Frankreich: rechtskräftig wegen Währungsspekulationen verurteilt wurde, interessiert diesen Menschen nur der Profit.
Bereits im Februar hat er mit Gleichgesinnten "beschlossen", den Euro bewusst an die Wand zu fahren und dadurch riesige Gewinne zu generieren. Tja, und wenn dann Deutschland Anzeichen macht, nicht länger den Zahlarsch zu mimen, dann geht das einem Soros natürlich gegen den Strich.
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24.06.2010 13:43 Uhr von Alice_undergrounD
 
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hdf soros: und wenn ein george soros sagt dass es falsch is, dann is es in wirklichkeit richtig!
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24.06.2010 13:44 Uhr von flc.gizmo
 
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Europäisches Projekt? Von welchem europäischen Projekt spricht er denn? Wenn das Ziel das Projektes ist, den Zustand Griechenlands zu erstreben, finde ich es gut, dass wir das Projekt gefährden.
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24.06.2010 13:55 Uhr von sharp
 
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Mir fällt dazu nur ein: Die EU ist eine gefahr für ihre mitgliedstaaten.
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24.06.2010 14:46 Uhr von FirstDarkchild
 
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Das ist ja: mal wieder ein toller sabbelkopp der Kerl.
Klar sind wir eine Gefahr, die anderen Länder in der EU die pleite sind und damit den Kurs/Wert des Euro destabilisieren sind natürlich um soviel besser. Möchte wissen von was der alte Geldsack Aktion hat oder vergleichbares, wo er mit verluste macht wenn wir Geld sparen damit es einem Land gesamt besser geht und es nicht mehr abhängig ist von Krediten anderer. (Und vieleicht ist das mit den Krediten schon des Rätsels Lösung).

Gruss
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24.06.2010 15:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Die 9 Milliarden dieses Typs fehlen doch sicher irgendwelchen armen Leuten die täglich brav zur Arbeit gehen und sich nichts zur Seite legen können. Bereits gerichtlich verurteilt wegen Spekulationsgeschäften. Im Juni 1993 spekulierte Soros gegen die Deutsche Mark.
Dem Typ gehört sooft in den Hintern getreten bis da nichts mehr zum hintreten ist.
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24.06.2010 16:33 Uhr von Götterspötter
 
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NA UND ?????? Wir sind vieleicht eine "Gefahr für Europa" ......

Die USA und derren Finanzsystem ist eine Gefahr für den GANZEN PLANETEN !!

Also - der soll einfach mal die Fresse halten der Schmok
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24.06.2010 18:57 Uhr von Semper_FiOO9
 
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1939 zitterte die Welt vor Deutschland und seiner Armee

2010 zittert die Welt erneut vor Deutschland. Denn es hat sein Checkbuch weggeschlossen
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24.06.2010 20:02 Uhr von hofn4rr
 
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Schuldenabbau: >> Der Schuldenabbau in Deutschland führe dazu, dass ganz Europa zu einer falschen Wirtschaftspolitik gezwungen wird, meinte der Investor weiter. "Im Moment treiben die Deutschen die Nachbarn in eine Deflation", führte er weiter aus. <<


eine glatte lüge

die neuverschuldung steigt unaufhörlich an.
von einem schuldenabbau kann die letzten 40 jahre überhaupt nicht die rede sein.

aber es stimmt schon.
irgendetwas macht deutschland falsch... siehe frankreich, wo man derzeit noch glatte 7 jahre weniger arbeiten muss um in rente zu gehen.
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24.06.2010 20:14 Uhr von Alice_undergrounD
 
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der soll froh sein: dass nur europa gefährdet is, zu andren zeiten hat die deutsche politik die ganze welt gefährdet^^
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24.06.2010 20:16 Uhr von shadow#
 
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Sorgt er sich etwa um Europa? Eins der Hauptziele der europäischen Finanzpolitik derzeit ist, es widerwärtigen Typen wie Soros so schwer wie möglich zu machen, den Euro zu beeinflussen.
Seine Ratschläge kann er in die Hölle mitnehmen...
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24.06.2010 21:53 Uhr von registerednow
 
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an alle, die es bis jetzt immer noch nicht verstanden haben!

staatsverschuldung und schulden überhaupt gehören zu unserem westlichen finanzsystem dazu wie das geld selbst, denn jeder, der sich geld von der bank leiht, muss es samt zinsen und zinseszins zurückzahlen, das bedeutet, dass die banken mehr geld zurückbekommen, als sie verleihen, das wiederum bedeuten, dass sich die freie wirtschaft, sowie der staat verschulden müssen um zinsen zurückzahlen zu können.
außerdem sind die schulden an sich eigentlich egal, solange die wirtschaft wächst, denn somit werden die verschiedenen firmen mehr wert und sie können sich mehr verschulden.

durch die kreditschöpfung aus dem nichts durch die banken und der nicht vorhandene gegenwert zu den beiden währungen von dollar und euro hat unser finanzsystem definitiv ein ende, die frage ist nur wann und wie!

entweder unsere politiker kapieren das und resetten unser system kontrolliert, oder der schwarze freitag 1929 wiederholt sich nochmal. dazu muss man nicht mal finanzexperte sein um das zu verstehen.
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24.06.2010 21:54 Uhr von snfreund
 
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das: sparpaket und die schuldenbremse sind pure augenwischerei, bei der hohen verschuldung schaffen wir das in 10 generationen nicht, .......uns zu entschulden
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25.06.2010 08:04 Uhr von SN_Spitfire
 
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lol: Den kotzt doch nur die Finanztransaktionssteuer an, was an sich ein super apparat ist finde ich, denn wer mit diesen Summer spielt, wie bei Monopoli hat auch für seine Spielchen die Zeche zu zahlen. dumm nur, wenn er so viel in Deutschland investiert hat...
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25.06.2010 09:17 Uhr von iamrefused
 
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ja wenn: aber wir nicht sparen gehen wir unter?

und wer ist uns wohl wichtiger? die eu? oder wir uns selber?

tut mir ja leid aber in der beziehung bin ich egoist. und das ist das natürlichste von der welt.
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25.06.2010 11:28 Uhr von Shik
 
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Falscher Weg! Das Problem das besteht ist das wir ein Schitzofrenes Wirtschaftssystem haben! Das zeigt sich am besten am Vergleich Griechenland/Spanien.

Griechenland:
Das Land lebte (lebt immernoch?) über seine Verhältnisse und ist mitlerweile überschuldet. Ergebnis des ganzen ist, dass sie in ihrem Kredit Rating so stark herrabgesetzt wurden, dass sie nichtmehr in der Lage sind ihre Zinsen zu zahlen.

Spanien:
Ist in einer ähnlichen Situation wie Griechenland und sieht die Entwicklung der Geschehnisse dort. Sie reagieren auf die drohende Überschuldung in den nächsten Jahren und kürzen auf der Ausgabenseite. Folge des ganzen ist das Sie und jetzt kommts, dennoch und sogar schon jetzt im Rating runtergesetzt werden, da sich das Sparen auf die investitionen in der Zukunft auswirken wird.

Nun stellt sich also die Frage was tun wir, denn scheinbar hilft ja weder Verschuldung noch Einsparung aus der Miesere auf die wir zusteuern.

Ich bin der Meinung (und evtl. bin ich alleine mit dieser) hilft nur eine Erhöhung auf der einnahme Seite bei gleichzeitigem Abbau von Überkapazitäten und Effizienz steigerung.

Angesichts dessen, dass wir in den letzten Jahren jedoch einen Reallohnverlust hatten und weiterhin haben und man die Bürger nicht unbegrenzt weiter schröpfen und melken kann, muss hier von der Politik deutlich umgesteuert werden!

Es ist wichtig, weck von unserem Export Wahn zu kommen hin zu einem starken Binnenmarkt, denn sein wir mal ehrlich, mit Ländern wie China und Indien mit einem vielfachen an Fläsche (Resourcen) und mehr als 10x sovielen Bürgern werden wir auf kurz oder lang nicht mithalten können, bzw. wollen, denn dies geht nur auf kosten von Lohn, Umweltschutz und Lebensqualität und auch dies nur für eine begrenzte Zeit.

Es ist von nöten den Lohn eklatant zu erhöhen, auch wenn dies bedeutet, dass wir auf dem internationalen Exportmarkt weniger konkurenzfähig sind! und dies um einen Betrag, inflation + X.

Dies würde dazu führen das wir ohne Steuererhöhungen oder weitere Abgaben jährlich mehrere Milliarden mehr in den Steuerkassen hätten und das bei gleichzeitiger Steigerung des Reallohnes und somit der Lebensqualität.
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25.06.2010 12:32 Uhr von DIDI1980
 
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@ LoudAndProud: Da ich nicht die ganze Zeit auf Kommentare warte hier die geschuldete Antwort.
Sicher hat Deuschland eine hohe Konsumquote. Die steigt aber nicht weil die Deutschen mehr konsumieren,sondern weil sie weniger zum ausgeben haben. Ganz billig erklärt gebe ich die 100 Euro und du gibst 58,80 Euro aus. Konsumquote. Wenn ich dir nur noch 98 Euro gebe und du wieder 58,80 Euro ausgibst, dann steigt deine Konsumqoute auf 59,694 %.
Nicht anders ist das steigen der Konsumquote in Deutschland. Die Menschen haben immer weniger zum Ausgeben.
Und jetzt bitte nicht mit Tariflohnsteigerung um 2,7% in 09 kommen. Inflation und nicht Tarifgebunden Jobs sind da nicht drin. Sagt nur keiner. Eines noch was dazu gehört, finde ich:
Nach den vorläufigen Daten wuchs das BIP im ersten Quartal 2010 um 1,6% gegenüber dem ersten Quartal 2009. Verglichen mit dem ersten Quartal 2008 ist das ein Stand von minus 5,3%.
Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen im gleichen Zeitraum um 16,2%, während die Lohnsumme um 1% fiel (Minus bei der Kaufkraft 1,4%, die Inflation eingerechnet.
Saldo Einfuhr/Ausfuhr (Exportüberschüsse)

* 2007: 14,9
* 2008: 19,1
* 2009: 9,4
* 2010: 13,2 (geschätzt)

Der Anstieg des deutschen Außenhandelsüberschusses ist das Maß dafür, wie es Deutschland gelingt, die Krise in der Warenproduktion auf andere Staaten abzuwälzen.

Und wer Lust verspürt: ist interessant

Wie kommt die Weltkonjunktur wieder in Schwung?
Diskussionsteilnehmer:

* Heiner Flassbeck, Chefvolkswirt bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD), Genf
* Rolf Kroker, Leiter Wirtschafts- und Sozialpolitik, Institut der deutschenWirtschaft , Köln
* Nikolaus Piper, Süddeutsche Zeitung, New York
* Diskussionsleitung: Eva Bahner

Deutschlandradio [Audio-Podcast - 20 MB]

Bis dahin....

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