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Karstadt-Vermieter Borletti warnt Arbeitsministerium vor Investor Nicolas Berggruen

Einem Bericht der "Berliner Zeitung" zufolge ist die Übernahme der insolventen Karstadt-Kette durch Nicolas Berggruen nun doch noch nicht in trockenen Tüchern. In einem Brief an die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen warnt der Karstadt-Vermieter Maurizio Borletti eindringlich vor dem Investor.

Nachdem Berggruen den Kaufzuschlag auf die insolvente Warenhauskette bekommen hatte, entfachte ein heftiger Streit über die Mieten. Berggruen wollte die Filialen nur übernehmen, wenn die Borletti-Gruppe eine Mietminderung in dreistelliger Millionenhöhe vornehme.

Konzernchef Maurizio Borletti äußerte in der Mitteilung ans Arbeitsministerium aber "begründete Zweifel" am Konzept Berggruens, der Karstadt in drei Gesellschaft aufteilen wolle. Es sei denkbar, dass die Einheiten im Erfolgsfall schnell verkauft und "Karstadt und die meisten Beschäftigten" zurückbleiben würden.


WebReporter: maude
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Investor, Karstadt, Stimmung, Vermieter, Nicolas Berggruen
Quelle: www.spiegel.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2010 08:47 Uhr von Bordeaux_Carnigo
 
+3 | -1
 
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Schon klar dass der Vermieter einen langfristigen Investor will, wenn Karstat mal endgültig pleite geht, sitzt er auf jede Menge Objekten mit denen andere Geschäfte kaum was anfangen können.
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24.06.2010 08:59 Uhr von Hawk74
 
+15 | -1
 
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Natürlich ist er gegen Berggruen: Borletti nimmt total überhöhte Mietpreise (das grenzt schon fast an Wucher). Berggruen hat angekündigt diese Mieten nicht mehr zu bezahlen (wenn er Karstadt übernehmen sollte). Natürlich wird Borletti nun alles unternehmen, damit ihm dieses "Filetstück nicht vom Teller gezogen wird".

Bis dann..
HAWK
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24.06.2010 09:27 Uhr von ckoibe
 
+16 | -0
 
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Pleite wegen DIESEM Vermieter! Karstadt ist pleite wegen genau diesem Vermieter.
Der ehem Karstadt-Chef Middelhoff hat den Konzern verraten, indem er die Immobilien zu Schleuderpreisen an besagten Borletti verhökerte, damit dieser Sie renoviert zu überteuerten Preisen an Karstadt vermieten konnte - Das gab dem angeschlagenen Konzern dann den Rest! Middelhoff war bei der Sache finanziell beteiligt und hat schöne Gewinne eingefahren..
Klar das Borletti nun gegen Berggruen wettertm er will die übertriebenen Mieten weiterhin einfahren. Ob Berggruen nun ein guter oder schlechter Investor ist, hat damit zunächst nichts zu tun...
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24.06.2010 09:27 Uhr von GuruRoach
 
+8 | -0
 
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was für ein Wunder Borletti/Highstreet hat durch Wuchermieten Karstadt in die Pleite getrieben und wollte Karstadt selbst zu übernehmen. Jetzt hat ihm Berggruen mit einem besseren Angebot die Suppe versalzen und den Zuschlag bekommen... Borletti wird einen Teufel tun die Mieten jetzt zu senken.
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24.06.2010 11:06 Uhr von SN-Beobachter
 
+0 | -2
 
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was ´ne uneigennützige Warnung vor dem bösen Investor...

Ich dachte eine Krehe hackt der andern... ach was solls.
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24.06.2010 13:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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Was spräche dagegen Karstadt in neuen Gebäuden unterzubringen? Am besten auf der grünen Wiese vor der Stadt. Ich denke da ist schnell jemand da, der neue Gebäude vorfinanziert und dann zu reellen Preisen an Karstadt vermietet.
Pech für den alten Vermieter - der die Hauptschuld an Karstadts Pleite hat.
Ich gehe in keiner Innenstadt einkaufen, weil ich direkt vor dem Laden parken möchte und mir den Stress der Innenstadt nicht antue.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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24.06.2010 16:08 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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In andere Immobilien ziehen: Ich würde an Karstadts Stelle in andere Innenstadt-Immobilien ziehen, die derzeit massiv leerstehen, gerade in Großstädten.

Die Mietverträge sind sowieso nichtig, da sie unter Middelhoff im Interessenkonflikt geschlossen wurden und nur dazu dienten, Karstadt in eine Zwangslage zu bringen.
Selbst mittelmäßige Anwälte kriegen bei dieser eindeutigen Sachlage das durchgesetzt.

Middelhoff gehört ins Gefängnis für diese schwere Untreue.

[ nachträglich editiert von no_trespassing ]
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24.06.2010 19:04 Uhr von wordbux
 
+1 | -0
 
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Middelhoff gehört ins Gefängnis: Wenns gerecht zugehen würde, wären die Knäste voll mit solchen Steuerzahler-Betrüger.
Aber was ist schon gerecht in D ?
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25.06.2010 03:11 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -0
 
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gib mir dein pausengeld: nein *zum lehrer renn*
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25.06.2010 08:40 Uhr von bloxxberg
 
+1 | -0
 
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middelhoff: sagte bei seinem rücktritt er habe den konzern "besenrein übergeben", kurz danach wurde vom nachfolger Eick insolvenz angemeldet.

da fragt man sich doch ob man lachen oder weinen soll. middelhoff ist einer der dreisstesten betrüger in DE und kommt immer wieder unbescholten davon.

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