23.06.10 18:37 Uhr
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Australien will Firewall und Antiviren-Software bei PCs zur Pflicht machen

Um die weiter ausufernde Computerkriminalität zu bekämpfen, will die australische Regierung jetzt offenbar Firewalls und Antiviren-Programme auf den Computern zur Pflicht machen.

Ohne entsprechende Sicherheitssoftware auf den Computern der Kunden, sollen die Provider diesen keine Verbindung zum Internet mehr bereitstellen.

Damit soll erreicht werden, dass die Nutzer nicht mehr allein für die Sicherheit für ihre Computer verantwortlich sind. Viele Nutzer sind sich den Gefahren aus dem Internet immer noch nicht bewusst und wissen auch nicht, wie sie sich schützen sollen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Australien, Software, Pflicht, Firewall
Quelle: de.news.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2010 18:46 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -1
 
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Eine gute Sicherheitssoftware sollte: selbstverständlich sein ! Und wichtig sind auch regelmäßige Updates !!
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23.06.2010 20:15 Uhr von S8472
 
+4 | -4
 
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Das ist Unfug! Antivirensoftware ist reines Schlangenöl. Die meisten dieser Programme richten mehr Schaden an, als dass sie nützen.

Siehe hier:
http://www.heise.de/...
und:
http://www.heise.de/...
und:
http://www.heise.de/...
und:
http://www.buffed.de/...

Gegen gezielte Angriffe hilft einem kein Virenscanner.

Personal Firewalls sind genauso schlecht. ZoneAlarm und Konsorten blockieren Zugriffe nur auf der Anwendungsschicht und einmal freigegebene Programme wie der Browser zum Beispiel haben dann wieder vollen Zugriff aufs Netz und sind gegen Angriffe nicht mehr geschützt.
Das einzige was Hilft ist eine gute Hardware-Firewall in Form eines Routers, das alle unnötigen Ports sperrt.

Der Rest liegt voll und ganz beim Anwender. Es bringt ja nichts, wenn der User seinen Virenscanner für jede Installation deaktivieren muss und dann doch wieder Viren einschleppt.
Ich bin jetzt nicht vollkommen gegen diese Sicherheitsprodukte: Für technische unversierte Menschen wie meine Tante, die blind und gutgläubig aus alle Mailanhänge klickt und sich wöchentlich 20 Viren einfängt ist ein Virenscanner sicher ein einigermaßen guter Schutz, aber ich persönlich lasse mich von keiner Regierung vorschreiben, welche Software ich zu installieren habe. Meine Systeme laufen seit Jahren ohne Schlangenöl im Netz und ich habe durch verantwortungebewusstes Surfen auch seit Jahren keine Malware auf den Rechnern.
Verdächtige Daten scannt virus-total.com und alle paar Jahre lasse ich dann mal einen aktuellen on-demand-Scanner durch ein live-Betriebssystem drüberlaufen.
Ressourcenfressende on-access-Wächter: Nein danke!

Des Weiteren werde ich den Verdacht nicht los, dass da irgendwelche "Sicherheitsfirmen" dick dran verdienen sollen. Sicherlich wird dann noch vorgeschrieben, welche Sicherheitssoftware zugelassen ist und welche nicht. Kommt wohl drauf an wie groß der Koffer ist, den die Abgeordneten dann bekommen.

[ nachträglich editiert von S8472 ]
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24.06.2010 00:04 Uhr von bobska
 
+3 | -0
 
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Ich verstehe die Australische Regierung nicht wie soll bitte schön ein Provider wissen, ob ich einen AV und einen Firewall aufm PC installiert ist....?
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24.06.2010 06:15 Uhr von marmai
 
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@bobska: Ganz einfach. Die müssen regelmäßig Angriffe gegen die Kunden fahren. Offene Ports spricht dann für fehlende Firewall. Und in den Monatsrechnungen werden zur Kontrolle Trojaner gepackt :-)
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24.06.2010 08:30 Uhr von borgworld2
 
+0 | -0
 
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S8472: Dann hoffe ich für dich, dass du immer ohne Javascript surfst und die Seiten die es doch brauchen und du es aktivieren musst dir nie nen Trojaner unterjubeln.
Denn dann würden einige Virenscanner doch was bringen!

Ich find den Ansatz gut, klar Virenscanner können auch das Windows kaputtmachen doch sie sind in der heutigen Zeit notwendig.
Etwas besser wäre IMHO hier ein Proxy der den Traffic scannt bevor er auf dem Rechner landet, dann könnte man überlegen ob man auf einen Virenscanner auf dem PC verzichten kann.
Personal Firewalls traue ich auch nicht wirklich über den Weg, hier wäre einfaches NAT wahrscheinlich genug.
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24.06.2010 09:18 Uhr von marmai
 
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@borgworld2: Werden die Australier demnächst schon gezwungen Windows einzusetzen?

Es gibt auch MacOS, Linux oder Unix als Betriebssystem. Und ob auf Linux oder MacOS X im Moment wirklich ein Virenscanner erforderlich ist, darüber ließe sich trefflich streiten. Dieses ganze Gesetz führt letzendlich nur zu mehr Deep Packet Inspection bei den Providern und das sehe ich eher kritisch. Grundsätzlich ist es ja zu begrüßen wenn die Leute nicht mit ihren Virenschleudern das Netz verschmutzen und ihre PC nicht den Spammern zur Verfügung stellen, aber mit so einem einfachen Gesetz ist es da nicht getan. Ich halte es für falsch wenn mir jemand vorschreiben will was ich auf meinem Rechner zu installieren habe.
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24.06.2010 11:04 Uhr von kingoftf
 
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Ist doch: in Deutschland in vielen Uni-Netzwerken auch schon Pflicht, ohne Antivir und PF kein Zugang.

Schwachsinn......
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25.06.2010 04:28 Uhr von bobska
 
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@marmai: Man braucht keinen Firewall um irgendwelche Ports zu schliessen, aber sagen wir mal du hast Recht. Wie sollen die rausfinden dass man einen AV aufm Rechner hat. Außerdem gibt es viele Anwender, die lieber Linux benutzen (mich ink), da brauchen wir keinen Firewall und keinen AV. müssen wir Auf Windoof umsteigen...? Was ist MAC Anwender..? btw ich haße apple und deren Produkte (der Kommentar konnte ich es mir gerade nicht verkneifen ^^).
Es ist reine Schwachsinn...
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25.06.2010 04:35 Uhr von bobska
 
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@Kingoftf: Mit dem Unterschied, dass die Unis AV und PF für die Studenten kostenlos anbieten. Man kann mich nicht zwingen irgendwelche Software zu kaufen, wenn ich der Meinung bin das ich dies nicht brauche.

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