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"Soft Vegetarier" oder "Fleischtiger": Jugendliche bestimmen ihre Ernährungsform

In Österreich setzen sich immer mehr Jugendliche aktiv mit ihrer Ernährungsform auseinander. Dabei fällt auf, dass es immer weniger strikte Ernährungsform-Verteidiger gibt. Deshalb werden immer mehr Vegetarier zu "Soft Vegetariern", die ab und zu mal ein Stück Fleisch essen.

Die Nahrungswahl hat auch nicht mehr so extreme Lebensweisen wie früher zur Folge. Heute essen Jugendliche häufig kein Fleisch, weil sie abnehmen wollen, was allerdings ein Trugschluss ist, oder weil ihnen kein Fleisch schmeckt. Der Gedanke an die Tiere rückt dabei immer mehr in den Hintergrund.

Allerdings sind die Vegetarier von heute oft zu wenig aufgeklärt und ernähren sich nicht ausgewogen genug. Das ist genauso gefährlich, wie die Ernährungsweise der "strikten Fleischtiger", die bis zu fünfmal die Woche Fleisch essen, weil es ihnen schmeckt.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Österreich, Jugendliche, Fleisch, Ernährung, Vegetarier
Quelle: derstandard.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2010 14:05 Uhr von atrocity
 
+9 | -7
 
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Nur Fleisch ist aber noch schädlicher wie nur Grünzeug.

Und ja ich kenne Leute die Fleisch ohne Beilage essen und Salat ablehnen.

Die Mischung machts.
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23.06.2010 14:11 Uhr von Xanoskar
 
+13 | -12
 
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Naja: jede extreme Form ist ungesund ob nun nur fleisch oder nur Karnickelfutter.

Doch vom Wissenschaftlichen Stand werden Vegetatierer Evolutionär hängen bleiben, denn ohne Fleisch und die Fähigkeiten es sogar zu garen wären wir heute noch auf den Bäumen da durch den Verzehr von Fleisch das Gehirn erst so ausgeprägt sein konnte wie es Heute ist. Defakto werden sich Vegetarier sogar zurückentwickeln.... aber sei es drum ich habe kein verständnis für Vegetarier und am wenigsten für die jenigen die behaupten Fisch sei kein Fleisch. fragt man nach dem Warum kommt son unsinn wie naja heißt doch Fisch und nicht Fleisch....

So long heute ein steak mit beilage und morgen gleich nochmal und zur not auch 7 mal die Woche.
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23.06.2010 15:59 Uhr von FETTLORD
 
+10 | -6
 
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Tjo was heisst hier 5 mal die woche, ich ess manchmal 7 mal oder noch öfter fleisch in der woche, nur im normalfall halt auch beilagen ;)
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23.06.2010 16:38 Uhr von lugfaron
 
+7 | -8
 
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@Xanoskar: Nur weil der Mensch bisher in seiner Evolution Fleisch als positivum anerkennen muss, ist es heutzutage nicht mehr wirklich aktuell. Der Vegetarier steht auf alle Fälle auf der moralisch und ökologisch besseren Seite. Wenn man sieht wie der Mensch mit seiner Umwelt umgeht und wie große Teile des in den hiesigen Supermärkten angebotenen toten Tieres "hergestellt" wird, dann kann das nur noch als unnatürlich bezeichnet werden. Sehr empfehlen kann ich da den Stern-Artikel von vor 3 oder 4 Wochen. Dabei geht es nicht nur um die Massenfolterung von anderen Lebewesen (und anders kann man es nicht bezeichnen wenn ohne Betäubung kastriert oder mit Zusatzmitteln Schnellzucht betrieben wird!), es geht auch um den Dreck, den der Mensch dabei in sich reinschlingt (Wenn ich mich auf den Stern noch einmal beziehen darf, hat Deutschland eine der schlechtesten Fleischqualitäten in ganz Europa).
Obwohl das mit dem Dreck leider nicht auf das Fleisch begrenzt ist, sondern durch alle Lebensmittelschichten durchzieht :(

Im großen und ganzen wäre das alles kein Thema, wenn der Mensch das mit dem Fleischkonsum und der "Herstellung" in einem angemessenem Rahmen belassen würde. Die ganze Welt beschwert sich über die Unterernährung der dritten Welt Länder, verschwendet aber Getreide und Wasser in die Schnellaufzucht von Vieh, welches nach kürzester Zeit im Fleischwolf endet. Ich hab persönlich nix gegen Fleischesser, aber fände es sehr schön, wenn sich das andere noch einmal überlegen würden, zumindest darauf zu achten, was sie kaufen und ob den Tieren dabei wenigsten das Leid nicht allzu hoch gesetzt werden würde :(

Gruß

[ nachträglich editiert von lugfaron ]
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23.06.2010 16:40 Uhr von Zisch
 
+4 | -5
 
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@xanoskar: Seit langem schreib ich hier keine Kommentare mehr und lese nur mit, du bist der erste für den ich einen mache.

Du hast kein Verständis für Vegetarier?

Das war der mit Abstand dümmste Satz den ich seit langem gelesem habe :D

Und dafür muss ich nichtmal Vegetarier sein.
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23.06.2010 22:23 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -8
 
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Egal wie gesund Vegetarier/Veganer leben Sie sind leider nicht überlebenfähig !

Ich würde einen essen wenn ich am verhungern wäre und das wäre das einzig nahrhafte in meiner Nähe

:D
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24.06.2010 06:59 Uhr von Keltruzad1956
 
+3 | -2
 
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Schädlich ist erstmal garnix: Die Mischung machts

Ich als Kraftsportler esse für mein Leben gerne Fleisch, Fisch, Eier und davon gerne auch mal 2 anstatt nur eins.

Aus meinem bekannten Kreis kenne ich sogar einen Veganer - selbige Person sieht alles andere als gesund aus und nennt riesige Pickelnester sein Eigen, im Gesicht und am restlichen Körper, die diese Person erst hat, seit dem sie Vegan lebt.
(laut eigener Aussage - vll hats auch garnix mit dem Vegan leben zu tun)

Ich finde: der Mensch isn Allesfresser und deshalb esse ich von allem ein bisschen. Obst, Gemüse, Fleisch, und hin und wieder gerne auch mal was Süßes - womit man übrigens jede Menge Kalorien wechhaun kann, ist - COLA, Fanta, Sprite, Zucker ausm Kaffee lassen! Das sind nämlich die wahren Kalorienbomben. Wer jeden tag nen Liter Cola säuft, schiebten sich quasi ne kleine Kohlenhydratbombe "4. Mahlzeit" rein!
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24.06.2010 09:15 Uhr von Finalfreak
 
+3 | -2
 
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Ich frage mich: Was bin ich dann eigentlich, wenn ein "Fleischtiger" 5x in der Woche Fleisch ist.
Ich esse eigentlich jeden Tag Fleisch, selbst bei Salat (Putenbruststreifen und sowas).
Tut mir zwar leid um die Tiere, aber so ist es halt.
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24.06.2010 11:20 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -3
 
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lol was für ein schmarrn! "Allerdings sind die Vegetarier von heute oft zu wenig aufgeklärt und ernähren sich nicht ausgewogen genug. Das ist genauso gefährlich, wie die Ernährungsweise der "strikten Fleischtiger", die bis zu fünfmal die Woche Fleisch essen, weil es ihnen schmeckt."

vegetarier ernäheren sich generell nich ausgewogen, auch die von damals^^ warum? weil ihnen das fleisch fehlt.

und 5 mal die woche fleisch essen is immer noch 2 mal zu wenig^^ was daran schädlich sein soll is mir shcleierhaft, alles in allem mehr als lächerlich.
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24.06.2010 14:46 Uhr von lugfaron
 
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@judas II: Allein bei den Pizzen kommt man auf verschiedenste Arten die absolut nix mit Fisch oder Fleisch zu tun hat... Quattro Formaggi, Margeritha, Spinaci.... und und und.
Bei anderen Gerichten kann man sich auf ausleben, ob das nun im Asiatischen ist (verschiedene Gebratene Nudeln, Reis mit diversen Gemüse, Frühlingsrollen gibts auch in Vegetarisch) oder ob das westliches Essen ist wie zum Beispiel Nudel- oder Kartoffelaufläufe, Salate in unterschiedlichen Variationen, gefüllte Paprika... man kann im Grunde alles ohne Fleisch essen und zum Teil gibts auch in Deutschland schon Restaurants, die Essen anbieten, welche nach Fleisch aussehen und danach schmecken aber keins drin ist und ich würde bei manchen Gerichten Wetten eingehen, dass "non-vegetarier" das nicht als vegetarisches Essen erkennen würden! Das kann aber jemand, der noch nie in so einem Restarant war nicht einschätzen und da brauch jetzt auch keiner ankommen mit "ach ich würds trotzdem erkennen", das hab ich oft genug gehört und am ende mussten diejenigen es anders eingestehen.
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24.06.2010 17:32 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ lugfaron: lol warum sollte man was essen, das nach fleisch aussieht, wie fleisch schmeckt und nach fleisch riecht, wenn man kein fleisch mag? :D eine fleischallergie gibt es meines wissens nach nicht^^

wie bescheuert is DAS denn? :D

etwas, das wie n hundehaufen aussieht, riecht und danach schmeckt würdest du sicher auch nicht essen, auch wenn du wüsstest dass er nur aus stärke, farb- und aromastoffen besteht, oder?
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24.06.2010 22:52 Uhr von Mondhase
 
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sry: aber wenn ich solche Sachen von Vegetariern höre, wie "Schmeckt wie richtige Wurst dieses Tofu, das merkt keiner".
Das ist so dummdämmlich. Wer Fleisch schmecken will soll Fleisch essen.
Ich esse auch ab und zu Tofu, aber dann wenn ich Tofu essen will, des Tofu wegens. Oder auch Grünkernbartlinge sind eine leckere Mahlzeit, wären für mich aber nie ein adäquater Frikadellenersatz, bzw. würde ich es nie versuchen, weil es für mich zwei verschiedenen Gerichte darstellen.

Ganz am Anfang wurde ja ein Sternartikel erwähnt, dagegen möchte ich einen Artikel des Tochternblattes NEON gegen halten. In dem ziemlich gut dargstellt wird, dass eine vegetarische Lebensweise eben nicht wesentlich ökologischer ist als eine mit Fleisch.
Denn würden wir uns alle zusammen reißen und unseren Fleischkonsum anpassen und z.B. darauf achten was für Fleisch wir kaufen, können wir wesentlich mehr für unsere Umwelt tun. Mir geht es hier nur bedingt um Bio, denn es fängt ja schon bei der Fleischsorte (also Rinder/Schweine/wasauchimmer-Rasse) an. In Dt. ist es Fakt, dass auch Rassen geschlachtet werden, die von ihrem Fleisch zum Verzehr überhaupt nicht geeignet sind, aber sich billiger züchten lassen. Die Holsteinische Milchkuh ist eigentlich nicht essbar, trotzdem findet sie sich auf unseren Tellern, weil diese Tiere billig zu schlachten sind.
Wir würden der Umwelt mit einem verantwortungsvollen Fleischkonsum wesentlich besser helfen, als durch eine strikte vegetarische oder vegane Lebensweise.

[ nachträglich editiert von Mondhase ]
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24.06.2010 23:16 Uhr von Patreo
 
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Vegetarier vs. Fleischesser: Ich denke man darf nicht pauschal sagen alle Fleischesser hätten evolutionär bessere Karten (es geht hier um ne durchschnittliche Lebensspanne) und Vegetarier würden gesünder oder ungesünder leben.

Ich kenne fleischessender Ultramarathonteilnehmer, die schwören auf die Fleischproteine (ganz zu schweigen vom Geschmack) und vegetarische erfolgreiche Mixed Martial Arts Kämpfer (Jake Shields beispielsweise erfolgreicher Kämpfer und Profiringer), der zwischen 185lbs und 203lbs Kampfgewicht in Muskeln hat.
Ich selbst bin nun Vegetarier, weil ich mich gegen Europas Massentierhaltung sträube bzw. mir ausmalen kann, was alles in die Tiere zur Produktionsverbesserung reingestopft wird (Ich habe in Neuseeland als Farmer gearbeitet und weiß, dass es auch anders gehen kann).
Allerdings weiß ich, dass das hier nur durch den Luxus und angenehmen Lebensstill denn ich hier in Deutschland genieße zustande bringen kann.
Beim Bund auf den Einzelkämpferlehrgängen wurde uns auch beigebracht, weniger appetitliche Dinge zu essen. Von daher wenn Not am Mann ist, würde ich keine Sekunde zögern.
Aber so?
Ich habe die Wahl und fühl mich persönlich gesünder und besser.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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06.07.2010 08:48 Uhr von edv-pm
 
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@lugfaron: Du schreibst, das Vegetarier Fleischessern moralisch überlegen wären. Aus meiner Sicht haben Veg... einfach oft noch nicht verstanden, das Pflanzen auch Lebewesen sind. Daran finde ich moralisch keinen Vorteil. Der Unterschied ist nur, dass der Salatkopf beim abschneiden nicht hörbar schreit. (Was dabei biochemisch abläuft nehmen wir ja nicht war.)

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