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Nach Stinkefinger: Frau überfährt rücksichtslosen Radfahrer

Nach einem Streit mit einem Radfahrer ist eine Autofahrerin völlig ausgeflippt. Als die Ärztin mit ihren Kindern auf dem Weg zum bayerischen Ammersee war, beschädigte ein Mountainbiker ihren Seitenspiegel und zeigte ihr daraufhin auch noch den Stinkefinger.

Die Frau wollte sich das nicht bieten lassen: Ohne Rücksicht auf Spaziergänger oder Radfahrer raste sie ihm hinterher. Als sie ihn eingeholt hatte, fuhr sie dem Radfahrer ungebremst gegen den Hinterreifen. Nachdem der Mann stürzte, überfuhr sie ihn erneut und schrie: "Das macht der nie wieder!"

Der Radfahrer erlitt bei dem Vorfall schwere Verletzungen. Nun steht die Ärztin vor Gericht. Eigentlich wollte sie nur den Schaden klären, sagt sie im Prozess. Nun droht ihr eine lange Gefängnisstrafe.


WebReporter: sina_m
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Körperverletzung, Radfahrer, Stinkefinger, Rücksicht
Quelle: www.tz-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2010 10:02 Uhr von ted1405
 
+25 | -11
 
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auch auch wenn ihre Reaktion mehr als überzogen und völlig unangebracht war, kann ich sie dennoch verstehen.

Es passiert mittlerweile einfach viel zu oft, daß irgend welche Arschlöcher fremdes Eigentum kein bisschen respektieren, beschädigen und dann auch noch unerkannt davon kommen.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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23.06.2010 10:15 Uhr von HansZ
 
+13 | -16
 
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@ ted1405: Sorry, aber ich sehe das anders. Du kannst nicht Beschädigung von Eigentum mit einem evtl. Tod eins Menschen ausgleichen. Für mich ist die Frau eine Verbrecherin und sollte wegen versuchten Mordes angeklagt werden.

Was den Motorradfahrer natürlich nicht aus der Affäre zieht. Der sollte ebenfalls sein Fett abbekommen und paar Wochen in den Knast.

[ nachträglich editiert von HansZ ]
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23.06.2010 10:22 Uhr von ted1405
 
+5 | -3
 
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@HansZ: Das ich sie verstehen kann, heißt nicht, daß sie für ihre Handlung nicht die Strafe tragen soll oder daß ich ihr Handeln gut heißen würde.
Natürlich war das ein versuchter Todschlag!

Dennoch ist es für mich verständlich, daß man völlig austicken kann, wenn einem solche Dinge wiederholt passieren.

Was mir in der Nachricht noch fehlt ist, warum der Radfahrer nach dem Anschrammen des Autospiegels ihr auch noch den Stinkefinger zeigen musste.
Was war es, woran er sich störte? Stand die Frau mit ihrem Fahrzeug auf dem Radweg? Oder war der Radfahrer nur angenervt, weil die Autos wegen einem Stau nicht richtig vorwärts kamen, aber rechts auch keinen Platz für ihn ließen?

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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23.06.2010 10:35 Uhr von Gotteshammer
 
+7 | -3
 
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"Nun droht ihr eine lange Gefängnisstrafe."



LOL, ja genau, nach Gewalt gegen einen Menschen in Deutschland eine lange Gefängnisstrafe. Genau.
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23.06.2010 10:46 Uhr von U.R.Wankers
 
+7 | -3
 
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Wer für soche Amokfahrten Verständnis hat: sollte seinen Führerschein abgeben und sich in psychologische Behandlung begeben.
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23.06.2010 10:51 Uhr von ted1405
 
+2 | -1
 
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@CradleOfFilth: Ließt Du, was ich schreibe?
Scheint mir nicht der Fall zu sein.

Ich bin NICHT gegen eine harte Strafe
Ich bin NICHT für "Auge um Auge"
Ich bin NICHT für Selbstjustiz in irgend einer Weise

und ihre AUSGEFÜHRTE Reaktion ist auch in meinen Augen unter aller Sau.

Und dennoch wird hier niemand behaupten wollen, daß er in so einer Situation nicht zumindest stinksauer wäre und sich nicht durch den Stinkefinger zusätzlich provoziert fühlen würde.
Natürlich sollte (und wird in der Regel) kein vernünftig denkender Mensch sich dadurch zu einer solchen oder ähnlichen Reaktion hinreißen lassen.
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23.06.2010 11:21 Uhr von rtk2
 
+1 | -3
 
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militante Radfahrer: Manchmal gibt es sehr militante Radfahrer, die denken sie können sich alles erlauben bspw. bei Rot auf einer viel befahrenen Ampel sich Quer durch den Verkehr schlängeln. Ich habe auch schon erlebt, wie so ein Idiot mir auf´s Auto geschlagen hatte, nur weil ich schon seit 10 min zum Abbiegen notgedrungenerweise auf dem Fahrradweg wartete und ihm vermeintlich im Weg war. Ich war kurz davor ihn mir zur Brust zu nehmen.
btw: Ich fahre auch Fahrrad. Und hatte noch keine Probleme mit Autofahrern. Gut es kann mal passieren dass man von Abbiegenden Fahrzeugen übersehen wird. Aber ich weiss aus eigener Autofahrerfahrung, dass sowas schnell passieren kann.
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23.06.2010 11:28 Uhr von NGen
 
+3 | -2
 
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"Das macht der nie wieder!": recht hat sie
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23.06.2010 12:02 Uhr von gzaal
 
+6 | -0
 
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Ich würde euch mal die Quelle empfehlen: Dort ist z.B. nirgends davon dir Rede, dass der Radfahrer mutwillig den Spiegel beschädigt hat. Auch was zwischen dem Beschädigen und Stinkefinger passiert ist, ist nicht dokumentiert.

Dafür aber sehr wohl das Verhalten der Frau:

"Doch Dagmar O. kommt näher. Mit teils 50 Kilometern pro Stunde schießt sie durch Trauben von Spaziergängern, die dem Wagen gerade noch ausweichen können. Über Gehwege, über Bordsteine, Schotterstraßen — ganz egal...
Die Mutter schafft es, den Radler einzuholen. Ungebremst knallt sie ihm in den Hinterreifen. Michael S. strauchelt, er kann sich nicht mehr halten, stürzt auf die Straße. Dagmar O. beschleunigt und überrollt den Mann...
Die Liste seiner Verletzungen ist lang: Michael S. hat unzählige Brüche im Becken-, Bein und Brustkorbbereich, eine schwere Lungenquetschung, fast alle Rippen sind gebrochen, außerdem hat er Wunden am Kopf. Blutüberströmt wird er ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte können nur mit knapper Not sein Leben retten. Aber: Er wird für immer unter Behinderungen leiden."

Sorry, aber bei aller Liebe: Die Frau fährt mit 2 Kindern im Auto AMOK, gefährdet Passanten und überrollt ABSICHTLICH einen am Boden liegenden, verletzen Menschen.

Leicht beschädigter Spiegel und Stinkefinger in allen Ehren, aber für so ein Verhalten gibt es KEINE aber auch GAR KEINE Entschuldigung, die Frau gehört in Behandlung und in den Bau.
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23.06.2010 12:11 Uhr von w0rkaholic
 
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DAS ist unsere geistige Elite? Eine Ärztin und ein Ingenieur gehen wegen einem Außenspiegel so ab? Armes Deutschland! Ganz ehrlich, mich hätte der Radfahrer mit seinem Verhalten auch voll angekotzt, besonders beschissen von ihm finde ich, dass er sich so einer Frau mit Kindern im Auto gegenüber verhält.

Aber jemanden wegen so einer Lappalie gleich töten zu wollen, sorry die Frau gehört in eine geschlossene Abteilung und zwar für ganz lange Zeit!

Zitat aus der Quelle:
"Dann passiert es: Er touchiert mit seinem Mountainbike den Außenspiegel von Dagmar O.s Mercedes, beschädigt ihn leicht. Michael S. bemerkt das – aber es interessiert ihn herzlich wenig. Im Gegenteil: Er zeigt der Mutter, deren zwei Kinder mit im Auto sitzen, den Stinkefinger."

Wieso verhält man sich als vermeintlich gebildeter Mensch so scheiße, geht mir echt nicht in die Birne.

Ich war mal Zeuge im Berufsverkehr mit viel Rückstau, als sich 2 Männer prügeln wollten (hatten auch Frau + Kind im Auto) weil der eine dem anderen die Vorfahrt genommen hat! Es war ja eh Stau, also es hat eigentlich keine große Rolle gespielt, aber die beiden gingen dann auch voll ab. Während der "normalen Schlägerei" fand ich´s ja fast noch amüsant, aber als dann Kandidat 1 das Radkreuz aus dem Kofferraum geholt hat, musste ich dann doch was tun....

Nein, ich bin nicht alleine dazwischen, waren ja genug Leute da im Stau, ich hab einfach ein paar angesprochen und wir sind dann so mit 10 Mann auf die beiden zu, da war ganz schnell Ende mit der kleinen Schlägerei....

Moral von der Geschicht: Regt Euch wegen Kleinigkeiten nicht auf! Bringt eh nix und das Leben ist zu kurz für so einen Mist!
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23.06.2010 12:54 Uhr von tutnix
 
+1 | -1
 
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war sagt: eigentlich, dass der radfahrer die schuld am beschädigten spiegel hat? vielleicht war die frau auch einfach einfach zu blöd beim überholen, da passt der stinkefinger wieder als reaktion sehr gut.
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23.06.2010 12:56 Uhr von GuruRoach
 
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naja: da haben sich zwei gesucht und gefunden.
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23.06.2010 13:20 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
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Ich würde der durchgenkallten alten: in guter alter Selbsjustiz die doppelte Anzahl an Knochen brechen. Jeden einzeln.
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23.06.2010 13:39 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
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@ Bild-Logik: Dein Kommentar hier ist auch Kollateralschaden.

Davon abgesehen: Wo steht, dass der Radler die Schuld für eine Kollision mit dem Spiegel trägt. Dass er ihr den Mittelfinger zeigt, lässt darauf schliessen, dass die Frau dafür die Schuld trägt.

Was wenn der Radler schon Selbstjustiz dafür geübt hat, dass sie ihn vorher fast schon über den Haufen gefahren hat oder die Vorfahrt genommen hat und dafür im Gegenzug ihren Spiegel abgetreten hat? Dann wäre Deiner Logik zufolge bereits hier der Vorgang bereits abgeschlossen.
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23.06.2010 15:23 Uhr von mpex3
 
+1 | -3
 
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"Das macht der nie wieder": Wenn wir Glück haben behält die Frau recht. Mir gehen diese ganzen Ungewaschenen, möchtegern Alternativen, den restlichen Verkehr gefährdende und ungebildeten Typen auch gewaltig auf den Keks.

In der Innenstadt haben Fahrräder nichts verloren. Da reichen schon die Bahn oder die eigenen Füsse um von A nach B zu kommen.
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23.06.2010 17:00 Uhr von Numanoid
 
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Mal eine andere Sicht: In der Augsburger Allgemeinen wird berichtet, daß die Autofahrerin den Seeweg befuhr und geparkte Autos überholte. Der Radfahrer kam ihr dabei entgegen und touchierte ihren Aussenspiegel.
Ausgehend von dieser Darstellung, liegt die Alleinschuld bei der Autofahrerin, denn der Radfahrer hatte Vorfahrt, während sie, aufgrund der geparkten PKW auf ihrer Seite, wartepflichtig gewesen wäre.
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23.06.2010 18:37 Uhr von Python44
 
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Das macht der nie wieder ! Leider gibt es zuwenig Ärztinnen, sonst würden sich die anderen Anarcho-Alternativen im Strassenverkehr deutlich besser verhalten ^^
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24.06.2010 08:43 Uhr von handyandy
 
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Ich kann: die Ärztin bestens verstehen. Habe selbst etliche male mit solch einem Gesoxe an Fahrradfahrern zu tun gehabt. Bei solch einer Akion kann man ganz schnell zum Tier mutieren.
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24.06.2010 09:27 Uhr von KamalaKurt
 
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@tutnix wer sagt eigentlich, dass der radfahrer die schuld am beschädigten spiegel hat? vielleicht war die frau auch einfach einfach zu blöd beim überholen, da passt der stinkefinger wieder als reaktion sehr gut.

Ich möchte die Frau auf keinen Fall in Schutz nehmen, aber wo sollte sie denn zu dumm zu überholen sein. Wenn sie ihn verfolgt, dann war er doch vor ihr, müsste er also sie überholt haben.

Diese Frau muss sehr hart bestraft werden, wenn man sich wegen solch einer Lapalie nicht im Griff hat, da auch noch ihre beiden Kinder mit im Auto saßen.

Alle Kritikern die über den und auch andere Radfahrern herziehen, sollte mal gesagt sein, dass jeder Verkehrsteilnehmer zu achten ist und dass man gerade auf die schwächeren Radfahrer besonders zu achten sind.

@Handyandy, gehe du mal zu einem Polizisten und zeige ihm deinen Kommentar. Was meinst du, wie lange du noch im Besitz deines Führerscheins bist?

Ich selbst bin sehr viel Rennrad gefahren 250.000 km innerhalb 15 Jahren, danach habe ich das Eintragen der gefahrenen km aufgegeben. Ich hatte auch mal ein schönes Erlebnis mit einem Autofahrer. Der hat versucht mich von der Straße in der Stadt abzudrängen. Aus welch einem Anlass weiss ich nicht. Als er bei der nächsten Ampel halten mußte fuhr ich an die Fahrerseite und wollte mich erkundigen, was er mit der Aktion beabsichtigt hat. Als er mich sah griff er zu einer Stahlfeder, aber ich war schnell genug, habe sie ihm entrissen, 2 Faustschläge (aus Notwehr) aufs Auge gegeben. Bei grün ist er schnell weitergefahren, aber er konnte mich nicht abschütteln. Scheinbar aus Angst hat er dann die nächste Kreuzung bei "ROT" überfahren und ist dabei geblitzt worden. Dja, kleine Sünden bestraft der liebe Gott halt sofort.
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30.06.2010 08:41 Uhr von Maxxl_Lebgut
 
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Notwehrexzess: Das Strafmaß gegen die Ärztin ist m. E. viel zu hoch da ihre schwierige Lebenssituation nicht hinreichend berücksichtigt wurde. Wer kennt nicht diesen Moment wo alles querläuft und nur der Tropfen zu Überlauf noch fehlt!? Es entsteht wieder mal das Gefühl das man gegenüber Täter zuviel milde walten lässt und die Opfer unverhältnismäßig hart bestraft. Der Radfahrer hat die Tat ursächlich heraufprovoziert indem er, zum Teil vorsätzlich, mehrere Straftaten in Tateinheit begangen hat! 1.Sachbeschädigung 2.mehrfache Beleidigung 3.Fahrerflucht. Das man als Geschädigter auch noch angepöpelt wird ist in unserer Gesellschaft schon fast normal! Die Ärztin war nicht vorbestraft, so hätte eine 2jährige Haftstafe auf Bewährung und eine angemessen hohe Geldstrafe wegen "Notwehrexzess" für die alleinerziehende Mutter ausgereicht, zumal auch noch erhebliche zivilrechtliche Forderungen auf diese Frau zukommen! Sie sollte in Berufung gehen denn mit diesem Urteil ist niemanden gedient da beide Kontrahenten Täter und zugleich auch Opfer sind!

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