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Fußball-WM 2010: Müssen nordkoreanische Spieler nun ins Bergwerk?

Nach der 0:7-Niederlage der Nordkoreaner müssen sich die Nationalspieler zu Hause wohl auf eine harte Strafe einstellen. Möglicherweise werden sie in die dortigen Bergwerke strafversetzt.

Der ehemaliger Trainer Moon Ki-nam erklärt, dass Spieler und Trainer mit großen Wohnungen ausgezeichnet werden, sofern sie gewinnen. Aber man müsse bei einer Niederlage büßen und werde in ein Kohlebergwerk zum Arbeiten geschickt. Moon Ki-nam ist 2004 aus dem Land geflüchtet.

Diese Niederlage war die erste Liveübertragung in der Geschichte des Landes. Trainer Kim-Jong Hun äußerte sich als einziger: "Wir haben unser Ziel verfehlt. Dafür entschuldige ich mich bei unserem Volk. Ich glaube nicht, dass wir bestraft werden."


WebReporter: dp_sz
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Spieler, Nordkorea, Niederlage, Fußball-WM 2010, Bergwerk
Quelle: www.bild.de
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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2010 08:11 Uhr von usambara
 
+85 | -11
 
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ob die französischen Spieler das selbe Schicksal bei ihrer Rückkehr
ereilt?
Verdient hätten die Fussball-Millionäre es, aber die räkeln sich
bald an den Pools der Cote Azur.
Ansonsten BILD-Propaganda mit Vermutungen....
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23.06.2010 08:30 Uhr von nightfly85
 
+20 | -8
 
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An vielen Orten auf der Welt herrschen noch mittelalterliche Zustände. Wenn ich das schon lese: "..Ich glaube nicht, dass wir bestraft werden" - "..Für die Niederlage büßen.." "...bei Sieg mit großen Wohnungen ausgezeichnet..."
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23.06.2010 08:46 Uhr von LLCoolJay
 
+18 | -8
 
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nightfly85: bei uns werden erfolgreiche Sportler auch mit "grossen Wohnungen" (Penthouse, Suite, etc.) belohnt, bzw. erhalten soviel Prämien das sie sich die selbst leisten können.

Wer schlecht spielt wird früher oder später nicht mehr spielen dürfen. Was auch eine Art der Bestrafung ist (freilich nicht mit einem Bergwerk zu vergleichen).


@News:
Reine Polemik der BILD-"Zeitung".
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23.06.2010 08:47 Uhr von Starbird05
 
+24 | -19
 
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Ich finde: das die Nord Koreaner dann nichts bei einer WM zu suchen haben.

Fußball ist ein Spiel und soll Spaß machen, auch wenn es bei der WM teilweise hart zu geht, es ist immer noch ein Spiel.
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23.06.2010 08:48 Uhr von rLoBi
 
+38 | -7
 
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sry: aber in Nordkorea würde mich nix wundern. nicht mal die Todesstrafe für die Spieler. Merkwürdiges Land
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23.06.2010 08:48 Uhr von maretz
 
+6 | -5
 
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lol: sorry, aber Bild als Quelle bei sowas... Es gibt quellen die man einfach gepflegt in die Rundablage tun sollte...

Klar - die bekommen die Todesstrafe auf Lebenszeit wenn die zurück sind...

Ich denke es ist klar das die zuhause nicht grad mit Medallien und Lob empfangen werden. Aber das wars dann auch - thema erledigt. Ich denke nicht das die besonders bestraft werden - es dürfte strafe genug sein das jeder im Land von denen enttäuscht ist. Denn das geht ans Selbstwertgefühl...
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23.06.2010 09:10 Uhr von misantroph
 
+4 | -2
 
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naja: auch wenns "bild" ist, ganz abtuen würde ich solche vermutungen nicht. ich hab auch schon berichte von fußballern aus dem irak unter saddam gelesen, die wegen eigentoren gefoltert wurden. bergwerk halte ich für übertrieben, aber eine bestrafung nicht für ausgeschlossen.
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23.06.2010 09:11 Uhr von Pilzsammler
 
+12 | -0
 
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OMG: Guckt euch mal an wo Nordkorea in der Weltrangliste ist. Dafür haben sie sich gegen Brasilien echt gut geschlagen. Ich sehe da nicht den Großen Verlierer. Weil Disziplin haben sie bewiesen bei ihrem Spiel :)
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23.06.2010 09:20 Uhr von megamanxxl
 
+3 | -1
 
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GLÜCK AUF !! sagt ma ja so schön *g* "Glück Auf!"
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23.06.2010 09:21 Uhr von LLCoolJay
 
+8 | -2
 
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@rLoBi: ach wirklich? Du warst wohl schonmal da? Erzähl bitte mehr davon wie du in einem nahezu abgeschotteten Land das von einem Diktator regiert wird Urlaub gemacht hast, dort gearbeitet oder gelebt hast.

Würde mich interessieren wie du dir deine Meinung zu dem Thema gebildet hast.


Das dieser Diktator ein Wahnsinniger ist will ich nicht bestreiten. Wie es in dem Land selbst aber zugeht wissen wir einfachen Bauern wohl nur aus den Medien. Und dort wird nur das berichtet was wir wissen sollen.
Das kann, muss aber nicht richtig sein.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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23.06.2010 09:29 Uhr von Maestro79
 
+5 | -1
 
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@LLCoolJay: Meinungsbildend sind z.B. Erfahrungsberichte, wie diese hier:

http://www.sueddeutsche.de/...

"Der nordkoreanische Gulag"

[ nachträglich editiert von Maestro79 ]
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23.06.2010 09:53 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -7
 
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@Maestro79: Solche Berichte gibts sicher auch aus einigen afrikanischen Ländern, den USA, Russland, etc.
Auch aus Deutschland gabs mal solche Berichte.


Ich streite auch nicht ab das Nordkorea alles andere als ein Paradies ist. Nur sehe ich das alles mit einiger Distanz. Denn wir kennen nur die Berichte, die wir von offizieller Stelle erhalten. Einzelschicksale werden hervorgehoben.


Pauschale Aussagen wie "wenn die als Verlierer heimkommen, gehen sie ins Bergwerk" sind in meinen Augen reine Hetzerei. Keiner kann diese Aussage mit Fakten untermauern oder belegen.
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23.06.2010 10:04 Uhr von Maestro79
 
+0 | -0
 
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@LLCoolJay: Ja, da muss ich Dir natürlich auch beipflichten. Die Informationsstreuung durch die Medien ist natürlich meist sehr einseitig und alles andere als verifizierbar.

Das trifft im übrigen auf jegliche Form der Berichterstattung zu. Demnach dürften wir uns eigentlich auch kein Urteil über das Geschehen in Afghanistan erlauben; außer man war da und hat vieles mit eigenen Augen gesehen oder erlebt.

Deswegen ist eine generelle Distanz zu sämtlichen Informationsflüssen angebracht. Es fällt nur manchmal verdammt schwer und man lässt sich zur Konformität verleiten.

Man bildet sich sehr schnell eine Meinung, selbst wenn eine Berichterstattung einseitig ist, weil es nunmal die "einzige" Informationsquelle ist, die man gerade vor Augen hat.
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23.06.2010 10:13 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -4
 
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Maestro79: Genau das meinte ich :)


Danke übrigens für den Link zur Süddeutschen. Den Artikel kannte ich nicht. Finde aber das es ein gutes Beispiel ist.

Der Frau wurde vermutlich viel Unrecht angetan. Andererseits wird die Gegenposition in keinster Weise erwähnt.

Wenn sie z.B. wirklich eine so treue Parteianhängerin war wie sie sagt, dann hat sie auch dieses gewalttätige System unterstützt und beklagt sich nun selbst darüber. Anscheinend hatte sie vorher keinen Grund zu fliehen.

Zitat:
"Ich überlebte die jahrelangen Qualen, weil ich eine relativ leichte Büroarbeit als Buchhalterin für die Gefängnisleitung hatte. "
Ich habe den Artikel noch nicht komplett gelesen, das mache ich später in Ruhe, nur die geschilderten Qualen beschehen bisher aus 18 Stunden Arbeit pro Tag (für sie im Büro), niederknien und Schweigen während des Appells.
Möglich das sich im späteren Verlauf des Artikels Abgründe auftun, bisher jedoch sehe ich nur eine Frau die ein System jahrelang treu unterstüzt hat solange es ihr selbst gut ging.
Als sie dann selbst in die Fänge dessen geriet ist sie geflohen und beschwert sich nun darüber.
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23.06.2010 10:43 Uhr von DeeRow
 
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Meinungsmache: Ganz doll!

Es ist so lächerlich, was hier abgeht. Als ich mich damals (da hiess es sogar noch "sternshortnews") hier registriert hab, wurde jeder, der mit der Bild als Quelle ankam, sofort mit Minussen und Sprüchen zugeworfen.... wenn die News überhaupt an den Checkern vorbeikam.

Heutzutage scheint das voll okay zu sein. Da kann man mal wieder sehen, wie weit her es mit dieser Seite ist!

Man gut, dass einige Kommentare das erkannt haben, was da abgeht. Minus für die News, Plus für manche Comments.

@ Autor: Spiel lieber MauMau. Oder, wenn dir die Bild so gut gefällt, habe ich eine News für dich: Kai Diekmann klagt gegen die Telekom aufgrund einer zu hohen Rechnung. Er habe im Urlaub Fotos etc. per Handy hochgeladen. LOL
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23.06.2010 11:22 Uhr von Alh
 
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Wenn: sie nur in ein Bergwerk kommen, haben sie ja direkt noch Glück gehabt.
Bei jedem Tor der Gegenmannschaft hab ich schon das Vollstreckungskommando einmarschieren sehen.
Was mich wundert ist, dass nicht alle sofort Asyl beantragt haben, wahrscheinlich lags am Land.
In Nordkorea müsste sehr viel geändert werden, deshalb, ihr Gutmenschen, Ärmel hochkrempeln und loslegen und nicht von hier aus, der sicheren Seite, große Reden spucken!
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23.06.2010 11:30 Uhr von LLCoolJay
 
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Alh: was genau ist denn dein Massnahmenkatalog?
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23.06.2010 11:30 Uhr von Aib
 
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@LLCoolJay: Die einzigen nicht-spekulativen Informationen die man über die Zustände in Nordkorea bekommt sind Flüchtlingsberichte (oder CIA Berichte an die man nicht rankommt).
Lies dir mal eins von den vielen Büchern von Flüchtlingshelfern durch und vielleicht bekommst du mal nen Einblick wie es da aussieht.

Nur mal so als Beispiel:

Den Leuten ist bewusst welches Risiko sie mit einer Flucht aus Nordkorea eingehen.
Die direkte Grenzübergang nach Südkorea ist praktisch unmöglich, deshalb fliehen die meisten nach China.
Neben der recht hohen Wahrscheinlichkeit erschossen zu werden, lauern an den Grenzübergängen Menschenhändler, die Frauen und Kinder "in gewahrsam nehmen" und praktisch in die Sklaverei verkaufen. Zudem befinden sich die Leute dann in China und können ohne gültige Papiere nicht ausreisen. Wenn sie von den chinesischen Behörden erwischt werden, werden sie an Nordkorea ausgeliefert wo dann die Todesstrafe oder Arbeitslager auf sie warten.

Um es kurz zu fassen, die Flucht aus Nordkorea ist kein Kinderspiel und wenn so viele Leute dieses Risiko bewusst in kauf nehmen ist das schon ein recht guter Beleg für die unmenschlichen Zustände innerhalb des Landes.


"..bisher jedoch sehe ich nur eine Frau die ein System jahrelang treu unterstüzt hat solange es ihr selbst gut ging."

Und genauso würde es dir auch gehen. So lange es dir halbwegs gut geht, ist Propaganda direkt 3 mal zu wirksam. Erst wenn es dir schlecht geht fällt dir evtl. auf das was nicht stimmt. Vergleiche doch mal Berichte aus der DDR .. und die ist noch ein Witz gegen das Nordkoreanische Regime
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23.06.2010 11:46 Uhr von LLCoolJay
 
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Aib: gut geschrieben.

Was dann aber wohl fairerweise auch dazugesagt werden muss ist, das China ebenso schuldig ist da es politischen Flüchtlingen kein Asyl gibt, Menschenhandel nicht unterbindet und anscheinend die eigenen Grenzen nicht genau bewacht, bewachen lassen will.
Auch andere Staaten könnten mehr Druck auf Nordkorea ausüben, tun es aber nicht, sondern konzentrieren ihre Vorwürfe lieber auf arabische Staaten.

In dem Bericht geht es um eine Frau die lt. eigener Aussage dem System und der Partei treu gedient hat und dann eines Tages ohne Vorwarnung verhaftet wurde.
- hat sie der Partei und dem System treu gedient müsste sie nun mit den Selben Vorwürfen leben wie heute Deutsche die sich nicht gegen den Nationalsozialismus aufgelehnt haben. Statt dessen wird sie als Opfer dargestellt.
Es müsste sogar geprüft werden ob durch sie nicht andere ermordet wurden oder sie dabei geholfen hat, aktiv oder passiv.
- hat sie nicht treu ergeben gedient, sondern war eine Aufständische hätte sie das sicher betont.

Wir ausserhalb Nordkoreas wissen doch gar nicht was wirklich abgeht. Einzelne Flüchtlinge können viel erzählen, teils werden sie sicher auch unter dem Schutz anderer Staaten aus NK rausgeholt unter der Bedingung bestimmte aussagen zu machen.
Das sollte man schon bedenken wenn man diese Berichte liest.
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23.06.2010 12:05 Uhr von Dracultepes
 
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Ich warte auf den Tag an dem China signalisiert das die Nordkorea nichtmehr den Rücken stärken.


Oh ne, das nehm ich zurück. Man muss ja reden.
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23.06.2010 12:09 Uhr von Azureon
 
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Oh man als ich den Titel grad links in der Seite las und draufklickte hatte ich schon die Bild als Quelle erahnt..... und es war so.... >_>

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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23.06.2010 13:25 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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@Starbird und die Plusdrücker: Daumen hoch. Fussball soll spass machen und es ist ein Spiel und darum sollen die Nordkoreaner nicht dabei sein, weil, die ja die Bösen sind, mit ihrem Diktator. Der mag nämlich keine Spiele.
Und spass mag er ja auch nicht. Sonst wär er ja kein so fieser Diktator. Darum gehören auch alle Nord Koreaner weggesperrt. Die ollen Spassbremsen. Das man solche Menschen überhaupt fussball spielen lässt. Wo sie doch alle in Nordkorea unter ihrem Herrscher leben. Solche Menschen. Schrecklich was aus dieser Welt geworden ist und Danke bild das du es immerwieder schaffst auch die niederträchtigsten Meinungen zu füttern, damit sie sich auch mal pudel wohl fühlen dürfen und ihre total verdrehte scheisse irgendwo rumposaunen können.
Aber hey, irgendwer muss sich ja schliesslich darum kümmern das der Faschismus wächst. Denn sonst kämen wir ja nie ins 4. Reich.
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23.06.2010 13:52 Uhr von bigdaddy2
 
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bin ja gespannt: wie die bestrafung unserer spieler aussieht wenn sie gegen ghana heute verlieren.

ich häte da einen vorschlag:

die milionen die sie kassiert haben zurück, und bis zur nächsten WM harz4, wenn sie dann gewinnen kanns ja mal wieder ein ordendliches gehalt geben.

jeder arbeiter der keine leistung bringt fliegt auch.
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23.06.2010 14:20 Uhr von JustRegistered
 
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finde nk scheisse: aber die spieler tun mir echt leid. kann mich erinnern wie einer bei der hymne losgeheult hat. eine vorahnung?

umso mehr respekt haben sie verdient, weil sie nicht mal in der ausweglosen spielsituation und mit dem wissen über die folgende strafe, unfair gespielt od gefoult haben!
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23.06.2010 16:04 Uhr von supermeier
 
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Auch die Ungarn haben 1954: die Erfahrung der "Belohnung für die Niederlage" nach ihrer Heimkehr gemacht.

Schein im Kommunismus üblich zu sein.

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