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Motorrad-Unfall: Musste Familienvater wegen seines Glaubens sterben?

Im vergangenen April hatte ein 22 Jahre alter Familienvater einen Motorrad-Unfall. Bei einem Überholvorgang wurde er von der Straße gegen die Leitplanke gedrängt.

Seine Halsschlagader war schwer verletzt. Ärzte leiteten eine Bluttransfusion ein. Dann fanden die Ärzte einen Ausweis der "Zeugen Jehovas" bei ihm. Darin stand, dass er auch bei einem Unfall kein Blut von anderen erhalten möchte. In dieser Glaubensgemeinschaft wird dies als eine Sünde angesehen.

Daran hielten sich die Ärzte. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob der Familienvater mit der Bluttransfusion überlebt hätte.


WebReporter: dp_sz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Motorrad, Crash, Zeugen Jehovas
Quelle: www.bild.de

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54 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2010 08:22 Uhr von Haruhi-Chan
 
+216 | -15
 
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Selbst Schuld...der Idiot...
Und jetzt sollen die Ärzte wieder den Arsch hinhalten?
Mich würds nicht wundern, wenn in diesem Land bald keine Ärzte mehr existieren, weil sie entweder:
Zu scheiße für ihren harten Job bezahlt werden
oder in Grund und Boden verklagt wurden.
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22.06.2010 08:36 Uhr von casi61
 
+101 | -7
 
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ja so: is das mit dem Glauben.ICh denke das Ärtze diesbezüglich geschult werden und sich rechtlich richtig verhalten gelernt zu haben! R.I.P. armer Trottel
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22.06.2010 08:39 Uhr von Suppenhund
 
+58 | -13
 
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Zeugen Jehovas: Wenn solche Schwachköpfe bei mir vor der Türe stehen, dann biete ich denen immer zuerst ein schönes saftiges Stück Blutwurst an.
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22.06.2010 08:41 Uhr von Rudi_im_Winkel
 
+68 | -16
 
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Das ist wahrer Glauben ! Jeder Zeuge J sollte für den Darwin Award nominiert werden !

Durch diese Haltung dezimiert sich diese Brut selbst auf "natürlichem" Wege.

Weiter so !
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22.06.2010 08:42 Uhr von Gotteshammer
 
+72 | -6
 
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... aber unterm strich sind die jehovas doch die die niemand was tun, oder?
in dem fall wäre es seine entscheidung und damit haben die ärzte richtig gehandelt....



@rudi: denk bevor du postest. der ist familienvater, der hat sich schon weitergegeben.

[ nachträglich editiert von Gotteshammer ]
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22.06.2010 08:43 Uhr von supermeier
 
+37 | -6
 
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Selbst schuld: und kein intelektueller Verlust.

@Gotteshammer
Diese ........ sehen auch noch in aller Seelenruhe zu wenn ihr eigenes Kind verletzt ist und vor ihren Augen elendig verblutet und verreckt.
Soviel zu "Wir möchten mit ihnen über Gott reden."

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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22.06.2010 08:46 Uhr von Gotteshammer
 
+13 | -6
 
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@meier: ach die sind das. ja, sorry, ich hab von den ganzen religionsspinnern keine ahnung. danke für die aufklärung
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22.06.2010 08:48 Uhr von K3NNY
 
+24 | -1
 
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Soweit ich weiß: ist dieses Dokument Notariell beglaubigt, sprich er war sich vollkommen seiner Handlung bewusst.
Also kann man keine Anklage gegen die Ärzte erheben, da die nur nach dem Patientenwunsch gehandelt haben.
Außerdem muss es nicht immer Bluttransfusionen sein, es gibt Blutbestandteile die von manchen Zeugen nicht als "richtiges" Blut gesehen werden, und die die zeugen dann jeweils erhalten "dürfen" (Gewissensentscheidung).
Traurige Sache, allerdings ist es der Wunsch des Patienten gewesen...
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22.06.2010 08:48 Uhr von casi61
 
+19 | -3
 
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wenn: man mit den ZEugen J mal zu tun gehabt hat...weiss man das diese Sekte kein bischen besser ist als andere! Wie kann ein Vater mit Familie nur so eigensinnig denken und handeln !
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22.06.2010 08:54 Uhr von wordbux
 
+5 | -13
 
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22.06.2010 09:08 Uhr von DerEnno
 
+8 | -1
 
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Nun es ist zwar traurig, dass der Mann verstorben ist, aber es ist eben passiert aufgrund seines Glaubens. Dass sie weder Blut noch Blutplasma aufgrund ihres Glaubensbekenntnisses bekommen dürfen [egal ob von Fremden oder sich selbst] ist weitgehend bekannt und wird so, mehr oder weniger, akzeptiert. Ein streng gläubigen Moslem würde lieber sterben als sich ein Schweineherz einsetzen zu lassen.

Die Ärzte haben sich an diese Regeln der Glaubensgemeinschaft gehalten und sind rein rechtlich auf der sicheren Seite soweit ich meinen Chef vorhin richtig verstanden habe. Wenn wir ´nen Ausweis finden, dann müssen wir uns an die Gesetze halten. Da führt kein Weg dran vorbei.

Und jetzt wieder auf den Zeugen Jehovas rumzuhacken, dass sie eine Sekte sind bringt auch nichts, denn selbst die Christen waren mal eine Sekte und mehr nicht.

Die Staatsanwaltschaft kann so viel ermitteln, wie sie will, denn eins ist klar: Er hätte mit einer Transfusion gerettet werden KÖNNEN, ob es tatsächlich so gewesen WÄRE, weiss niemand. "Ach hätte - könnte - wäre ich!"

[ nachträglich editiert von DerEnno ]
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22.06.2010 09:17 Uhr von K3NNY
 
+0 | -6
 
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@DerEnno: Soweit ich weiß ist Eigenblut bei denen Erlaubt...
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22.06.2010 09:23 Uhr von Bender-1729
 
+5 | -3
 
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Selber Schuld: Wer sich einer Sekte mit so weltfremden Ansichten anschließt, sollte eigentlich wissen, worauf er sich einlässt.

Die verantwortlichen Ärzte können einem wirklich Leid tun. In so einer Situation kann man einfach nur falsch handeln. Retten sie ihn nicht, werden sie verklagt, weil sie ihn nicht gerettet haben. Retten sie ihn, werden sie verklagt, weil sie seinen Glauben mißachtet haben. Wie mans macht ...

Ich wäre ja dafür, die Vereinigung der Zeugen Jehovas zur Verantwortung zu ziehen, weil sie solche Vorfälle mit ihren Richtlinien überhaupt erst ermöglichen! Jede andere Organisation, die das Leben von Menschen mutwillig gefährdet, bzw. ihren Tod in Kauf nimmt, würde (zu Recht!) zur Verantwortung gezogen. Wo bleibt hier also die Konsequenz des deutschen Rechtssystems?
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22.06.2010 09:26 Uhr von DerEnno
 
+8 | -0
 
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@K3nny: Also ich habe gerade eine Kollegin gefragt, die eine Zeugin Jehovas ist, und sie hat gesagt, dass sie das nicht dürfen, da das Blut den Körper/ die Seele verlassen hat und somit nicht mehr "rein" ist.

Ich schreib nur das, was sie uns berichtet hat. Ich gehöre, wie ich schon an anderer Stelle schrieb, keinem Glaubensbekenntnis an und frag daher nach.
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22.06.2010 09:36 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -0
 
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@Bender-1729: Leider läßt die Religionsfreiheit solchen Quatsch aber zu, weswegen die Ärzte überhaupt erst in so dämliche Situationen kommen.
Die Frage die ich mir in solchen Fällen immer stelle ist, ab wann ein Haufen Idioten die sich an die verrücktesten Regeln halten sollen zu einer Religionsgemeinheit werden. Kann ja gut sein daß ich irgendwann auch mal eine gründen muß...
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22.06.2010 09:44 Uhr von Maegdalicious
 
+1 | -1
 
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tja: sag nur - selber schuld!!!
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22.06.2010 09:48 Uhr von Bender-1729
 
+4 | -3
 
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@ Johnny Cache: Da stimme ich dir absolut zu!

Es sollte ganz klare Linien geben, wie weit eine Religion sich in allgemeine Anliegen der Gesellschaft einmischen darf und diese Linie ist im vorliegenden Fall meiner Ansicht nach eindeutig überschritten. Religionsfreiheit darf nicht das Recht beinhalten über Leben und Tod zu entscheiden!

Religion mag ja theoretisch etwas gutes sein, allerdings ist die Masse leider einfach zu dumm für etwas derart komplexes wie Religion. Die meisten (ich betone bewusst "die meisten") Religionen haben z. B. durchaus friedliche Grundsätze, wenn sie nicht grade daraus aus sind, "etwas einfacher gestrickten" Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Z. B. sind die "10 Gebote" des Christentums, welche für ein friedliches Zusammenleben sorgen sollen durchaus sinnvoll, aber was macht der Mensch? Er kloppt sich lieber mit den Anhängern einer anderen Religion darum, welche Religion denn jetzt die beseren friedlichen Absichten hat. Der Mensch ist einfach auch nur ein Tier. (Siehe http://www.shortnews.de/... )

Darum distanziere ich mich mittlerweile auch von allen weltlichen Religionsgemeinschaften. Wenn es ein höheres Wesen geben sollte, dann ist der Mensch sowieso nicht in der Lage, dieses zu identifizieren.

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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22.06.2010 09:48 Uhr von LLCoolJay
 
+7 | -2
 
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Was ich nicht verstehe wenn die BILD eine News bringt über ein x-beliebiges Thema bekommt die News Minus ohne Ende, kaum einer zweifelt an das die News eine Ente ist.

Kaum gehts aber um Glauben stimmt alles was die BILD schreibt.

Ihr seid so ein doppelzüngiger Haufen ;)
Wenns was ist wogegen man gerne wettert ist die Quelle egal. Wenns etwas ist was man selbst nicht glauben kann oder will muss es falsch sein.
Die BILD schreibt soviel Mist, wieso zweifelt ihr dann ausgerechnet diesen Bericht nicht an?


Zur News. Der Glaube ist vollkommen wurscht. Er will es nicht und damit ist die Sache gegessen.
Ich will auch nicht künstlich am Leben erhalten werden. Will nicht das mein Körper nach meinem Tod ausgeschlachtet wird, will im Falle von Krebs keine Strahlentherapie und ob ich mir ein Körperteil von jemand anderem einpflanzen lassen würde möchte ich im Moment stark bezweifeln.
Das hat nichts mit Religion zu tun, das ist meine persönliche Einstellung.
Gegen Bluttransfusionen habe ich nichts. Da der Verunfallte es aber ausdrücklich nicht wollte (wenn man denn der BILD glauben darf) müssen wir das so hinnehmen.

Jeder entscheidet für sich selbst. Und wenn er sich für die Zeugen und deren Regeln entschieden hat ist das so.
Vielleicht begreift seine Familie durch diesen Verlust was sie verloren haben und drehen den Zeugen den Rücken zu.
Andererseits könnte die Gemeinschaft ihnen auch Kraft geben.

So oder so können wirs nicht ändern und es ist unsinning darüber zu streiten.
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22.06.2010 09:57 Uhr von K3NNY
 
+0 | -0
 
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@DerEnno: okay danke, dann bin ich wohl nicht mehr up-to-date
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22.06.2010 10:04 Uhr von JustMe27
 
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@Sukor: Es geht Gotteshammer nur darum, dass die Regeln des DA besagen, dass ihn nur Leute bekommen dürfen, die ihre Gene noch nicht weitergegeben haben und sie somit zum Wohle der Menschheit aus dem Genpool entfernen. Mehr nicht. Aber das wissen die ganzen "Darwin-Award"-Brüller immer nicht weil sie nur weiterplappern, was sie irgendwo aufgeschnappt haben, ohne es zu verstehen oder zumindest selber mal zu googlen.
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22.06.2010 10:06 Uhr von w0rkaholic
 
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Tjaja, wieder einmal ein Beweis für die frag-: würdige Berechtigung von Religionen.

"Religion ist eine Beleidigung für die menschliche Würde. Mit oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und schlechte Menschen Schlechtes. Aber damit gute Menschen Schlechtes tun, dafür braucht es Religion." Steven Weinberg
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22.06.2010 10:08 Uhr von Todtenhausen
 
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Die Straße hat Schuld! Schließlich hat sie ihn gegen die Leitplanke gedrängt. (siehe 1. Absatz)
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22.06.2010 10:17 Uhr von LLCoolJay
 
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@w0rkaholic: plapperst du immer alles nach?

Damit gute Menschen schlechtes tun reicht auch Politik, Kriminalität, Erpressung.
Sogar Hunger, Schmerz, Einsamkeit und Schulden reichen dazu aus.

Lernt doch bitte endlich mal zu differenzieren.

DANKE
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22.06.2010 10:21 Uhr von Flying-Ghost
 
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@wordbux: Michael Mittermeier´s Version ist ja schon ein Hammer. Aber der hier - HAMMERGEIL!

Einfach nur mal lesen... *g*
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22.06.2010 10:28 Uhr von w0rkaholic
 
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@LLCoolJay: Ja, ich plapper gerne Zitate nach die mir gefallen. An Deiner Aussage ist natürlich auch was Wahres.

Allerdings ist es doch besonders in dem Fall hier unwahrscheinlich, dass man sich vor "fremdem Blut" aus politischen oder kriminellen Gründen schützen will. Hunger, Schmerz, Einsamkeit und Schulden schließe ich auch mal aus - hier trifft die Religion wohl die Hauptschuld.

Trotzdem geb ich mir in Zukunft noch mehr Mühe zu differenzieren :-)

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