21.06.10 10:43 Uhr
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Kohlendioxid war Hauptgrund für Klimaschwankungen der letzten 2.700.000 Jahre

Ein internationales Forscherteam um Timothy Herbert von der Brown University konnte bestätigen, dass Kohlendioxid die wichtigste Rolle bei den Klimaschwankungen der letzten 2,7 Millionen Jahre spielte. Zu diesem Ergebnis kam das Team durch Bohrkernanalysen aus mehreren tropischen Meeresregionen.

Die Wissenschaftler untersuchten winzige Fossilien urzeitlichen Planktons und leiteten aus den gesammelten Daten eine allgemeine Temperaturentwicklung der Ozeane ab. Diese zeigt deutliche Gemeinsamkeiten mit den eiszeitlichen Gletscherbewegungen, die während desselben Zeitraums stattfanden.

Die tragende Rolle des Kohlendioxids ergibt sich aus einem Zusammenhang mit früheren Forschungsergebnissen: Während der Eiszeiten sank der atmosphärische Kohlendioxidanteil jeweils um etwa 30 Prozent. Ein nicht unbedeutender Teil des Gases wurde offenbar auch von den tropischen Gewässern absorbiert.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klima, Kohlendioxid, Schwankung
Quelle: www.scinexx.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2010 10:43 Uhr von alphanova
 
+13 | -0
 
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Die Quelle hebt aber auch hervor, dass nachfolgende Studien noch klären müssen, warum diese Gemeinsamkeiten erst vor rund 2,7 Millionen Jahren auftauchten und nicht schon früher. Dennoch zeigen die Ergebnisse eindrucksvoll, dass das Weltklima ein hochkomplexes System ist, das auch von regionalen Bedingungen abhängt.
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21.06.2010 10:49 Uhr von gurkeaufkreuzzug
 
+23 | -5
 
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aja: und wieso hat sich der kohlendioxidanteil in den letzten 2700000 jahren ohne Einwirkung des menschen verändert?

es wird doch behauptet, dass wir schuld an der klimaveränderung sind.

komisch nur das in den letzten 2700000 jahren es auch schon schwankungen gab.

jaja, aber ein paar leute müsssen uns ja wieder angst machen und behapten, wir wären an allem schuld.

und nur weil der kohlendioxidanteil heute schneller ansteigt als sosnt, heißt auch noch nciht viel, denn es gibt immer ein erstes mal.

man sollte erstmal weiter forschen und herausfinden was wirklich stimmt und nicht große panik machen und uns das geld aus der tasche ziehen für die klimaerweämung
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21.06.2010 11:04 Uhr von Urrn
 
+3 | -33
 
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21.06.2010 12:21 Uhr von Urrn
 
+3 | -10
 
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Klimakurve: http://upload.wikimedia.org/...

1800-2000 => Industriewachstum, Entstehung großflächigen Ackerlands bei gleichzeitiger Abholzung der Wälder, Bevölkerungszuwachs (zunehmender Individualverkehr) usw usw...Man made.
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21.06.2010 12:52 Uhr von Klecks13
 
+5 | -1
 
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Naja: wirklich neu ist das nicht. Zunächst mal zeigt die Studie nur, was andere auch schon ergeben haben: Dass es zwischen Temperatur und CO² einen Zusammenhang gibt. Dass die Temperaturanstiege durch erhöhten CO²-Gehalt AUSGELÖST werden, lässt sich daraus ganz sicher nicht ab leiten - kann genauso gut anders rum sein.
In Permafrost-Gebieten werden schließlich nicht unerhebliche Mengen an CO² im Boden gespeichtert, die beim Auftauen der Böden frei werden. Was auch bedeutet: Während der Eiszeiten -> CO² eingefroren. Mit Ende der Eiszeiten -> CO² freigesetzt.

Das Klima war noch nie statisch; rein erdgeschichtlich betrachtet liegen wir immer noch am Ende der letzten Eiszeit (zu echten Warmzeiten waren die Pole sowie die meisten heutigen Gletscherregionen eisfrei). Die Frage ist nur, in wie weit die heutigen Veränderungen natürlich sind und wie viel der Mensch dazu bei trägt.
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21.06.2010 12:54 Uhr von Urrn
 
+1 | -3
 
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@http://www.shortnews.de/... tl;dr

Was muss denn beim Diagramm noch erläutert werden? Da steht doch alles.
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21.06.2010 13:02 Uhr von Urrn
 
+2 | -7
 
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Ach so, Winston_Smith_1984: Und weils hip und trendy und voll anti ist, den Man-Made-Klimawandel zu leugnen, sind alle Statistiken dahingehend gelogen und wir können uns beruhigt zurücklehnen. Und der Zusammenhang zw. ausfteuigender Klimakurve und Industrieller Revolution ist vollkommen aus der Luft gegriffen.

Wo warst du eigentlich, als in den 70ern der Kram mit den Ozonlöchern begonnen hat? Noch nicht geboren oder mit dem leugnen selbiger beschäftigt?

Oh hai, sarcasm ^_^

[ nachträglich editiert von Urrn ]
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21.06.2010 13:36 Uhr von Urrn
 
+1 | -2
 
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@Winston_Smith_1984: Ja, traumhaft.
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21.06.2010 13:55 Uhr von Urrn
 
+2 | -3
 
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Klaus Ch. Wein: Enttarnt ist nichts, es gibt lediglich eine Kontroverse um die Richtigekeit der Daten in bestimmten Zeitaltern. Auch bei anderen Untersuchungen sind die Abweichungen zum Hockeystick-Diagramm nicht gravierend.
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21.06.2010 14:08 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -3
 
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der artikel ist etwas suggestiv und zugleich etwas manipulativer natur, denn das wichtigste sollte man hierbei nicht einfach weglassen. das wichtigste ist nämlich hier, zu erwähnen, dass der co2 gehalt während der kaltzeiten deshalb sank bzw. niedriger war, weil mehr atmosphärisches co2 in den gletschern gebunden war.

dies ist daher von höchster wichtigkeit zu erwähnen, da sonst daraus für den laien der eindruck entstehen könnte, dass co2 tatsächlich auswirkungen auf die temperatur hat, wie es von den massenmedien und der klimalobby propagiert wird, was aber schlichtweg falsch ist. ein solch falsches verständnis dieses artikels stufe ich als allgemein gefährlich ein.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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21.06.2010 14:17 Uhr von Nebelfrost
 
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im übrigen ist noch ein fehler im artikel zu finden. in den letzten 2,7 mio jahren gab es nur EINE eiszeit und diese dauert noch immer an.

es müsste hier also nicht lauten "während der eiszeiten" sondern "während der kaltphasen".
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21.06.2010 14:18 Uhr von Klecks13
 
+2 | -2
 
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@ Urrn: "Kontroverse" ist Gut ;-)

Im Wesentlichen wird nur noch darum gestritten, in welchem Ausmaß die Daten der "Hockestick"-Kurve frisiert sind. Bei einigen anderen Untersuchungen sind die Abweichungen tatsächlich nicht gravierend. Es gibt aber auch einige, die z.T. erheblich davon ab weichen.

Tatsache ist: Viele Ausreißer -wie z.B. das kleine Optimum im MA- sind "glatt gebügelt" worden, damit die Kurfe stimmt. Ebenso wurden für die letzten 40 Jahre einfach die Datenquellen gewechselt, um einen linearen Verlauf "belegen" zu können; eine Beibehaltung der Quellen hätte sich ungünstig auf die Grafik ausgewirkt.

Das "Hockestick"-Modell hat ausgedient. Bei der Erstellung wurde zu viel manipuliert, um sich noch auf seine Aussagekraft verlassen zu können. Michael Mann hat sich und seinen Kollegen keinen Gefahlen getan; er hat der Glaubwürdigkeit des gesamten Forschungszweigs geschadet.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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21.06.2010 14:29 Uhr von Nebelfrost
 
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@getschi: zitat: "Das CO2 gebunden wird, widerlegt seine Klimawirksamkeit nicht!"

darum geht es auch nicht. der kern der aussage war es, dass nicht das co2 sich auf die temperatur auswirkt, sondern bezüglich der bindung in gletschern und ozeanen eher andersrum. ;-) der co2 gehalt hinkt der temperaturentwicklung hinterher, nicht umgekehrt. daher kann die temperatur nicht vom co2 beeinflusst werden, denn eine wirkung ist niemals vor ihrer ursache da. so etwas gibt es nicht. ok, im quantenkosmos sind solche effekte u.u. möglich, aber nicht in unserer normalen welt ;-)
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21.06.2010 14:43 Uhr von Nebelfrost
 
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du kannst doch eine box und ein mikro nicht mit co2 und temperatur vergleichen. hübsche analogie, aber leider nicht übertragbar.
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21.06.2010 14:52 Uhr von iamrefused
 
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hauptsache sie finden jemanden den sie damit beschäftigen können...
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21.06.2010 16:13 Uhr von shadow#
 
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@Winston_Smith_1984: Womit du also sagen möchtest:
Solange das Öl das du verfeuerst nur billig genug ist, ist es dir sowohl egal wieviel du davon verbraucht, als auch wieviele Schadstoffe du dabei in die Luft bläst.
Wenn du könntest, würdest du deiner Argumentation nach dein Heizöl auch in einer Blechtonne mit Löchern drin verfeuern.
Auf die Umwelt ist geschissen, und wenn man sich einredet dass es keinen Klimawandel gibt ist eh alles super.

Wow.
"Fick dich, Planet - Hauptsache ich hab billig!"
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21.06.2010 16:45 Uhr von alexanderr
 
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das muss ja dann doch ein eigentor für die klimaforscher sein und auch für die regierung, die uns ja vorgaukeln, wir müssen die CO2 emission senken...
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23.06.2010 01:49 Uhr von jayjay2222
 
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Ein Physiker erschüttert die Klimatheorie: Habe vor einiger Zeit in ARTE eine Dokumentation gesehen die mich zum Nachdenken gebracht hat. Die Doku heisst "Das Geheimnis der Wolken" das im Jahr 2007 produziert wurde. Dieser Doku ist in Youtube vorhanden.

Das ist der 1. Teil der Doku:

http://www.youtube.com/...

die anderen Teile werden nach Ende des ersten Teil´ s eingeblendet die ihr dann anklicken könnt..

Es handelt sich um den dänischen Atmosphärenphysiker Henryk Svensmark. Er berichtet, das die Erderwärmung nicht nur mit dem co2 Ausstoss zu begründen ist.

Zitat in ARTE:

"Den globalen Klimawandel und die Erderwärmung stellt heute niemand mehr infrage. Doch dass dafür in erster Linie die von Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich sein sollen, zieht eine Gruppe von Wissenschaftlern um den dänischen Physiker Henrik Svensmark in Zweifel. Für sie sind Zusammenhänge magnetischer Sonnenaktivität, kosmischer Strahlung und Wolkenbildung für die Erdtemperaturen von erheblicher Bedeutung."

Hier ist eine Berichterstattung von WELT Online:

http://www.welt.de/...

[ nachträglich editiert von jayjay2222 ]
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26.06.2010 16:12 Uhr von Peter Hoven
 
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Unbestritten ist aber doch Eiszeit (wenig CO2) -> ist schlecht für das Leben auf der Erde
Warmzeit (viel CO2) -> ist gut für das Leben auf der Erde
...
oder gab es mal eine Zeit in der Erdgeschichte, in der ein warmes Klima und hohe CO2-Konzentration schlecht für das Leben war?

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