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Schmerzmittel Diclofenac und Ibuprofen können Bandscheibenvorfälle auslösen

Die Entzündungshemmer Ibuprofen und Diclofenac können bei langjähriger Einnahme genau die Symptome auslösen, gegen die sie oft eingenommen werden.

Fallstudien haben gezeigt, dass bei manchen Patienten Beschwerden wie Rückenschmerzen nicht besser werden, aber nach Absetzen der Medikamente binnen weniger Tage verschwinden. Ursache ist wohl eine gravierende Schleimhautreizung im Magen-Darm Trakt, die die Medikamente auslösen können.

Oft macht diese Entzündung keine Beschwerden. Sie kann allerdings die Spinalnerven, die aus dem Rückenmark kommen, reizen, sodass diese Nerven Rückenschmerzen verursachen, oder im schlimmsten Falle einen Bandscheibenvorfall auslösen können.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schmerzmittel, Bandscheibe, Ibuprofen
Quelle: www.offenes-presseportal.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2010 11:15 Uhr von DeusExChao
 
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21.06.2010 11:21 Uhr von a_gentle_user
 
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dabei muss ich gestehen das ich mit Diclofenac gute Erfahrungen gemacht hatte, bei Druckstellen, Prellungen etc.
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21.06.2010 11:24 Uhr von Takhisis60
 
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Wer nimmt die schon: so lange?
Ich kann mir nicht vorstellen, das irgendein Patient diese Medikamente auf so lange Zeit nimmt, wenn dadurch die Symptome nicht ganz beseitigt werden!
Mann sollte auf alle Fälle auch immer die (immer größer) werdenden Beipackzettel sorgfältig durchlesen- wer das nicht tut, handelt einfältig!
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21.06.2010 13:28 Uhr von cici22
 
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Wenn man Schmerzen hat: ist man froh überhaupt irgendwelche Medikamente zu bekommen. Man achtet nicht mehr so auf die Packungsbeilage.

Habe selber Monate lang Tabletten mit dem Wirkstoff Diclofenac im Wechsel mit Ibuprofen genommen, bei mir persönlich haben sie keine Nebenwirkung gezeigt.

Ich kenne aber auch Leute die starke Bauchschmerzen durch Diclofenac bekommen haben. Deshalb ist es wichtig das der Arzt immer auf die Nebenwirkung hinweist.
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21.06.2010 13:58 Uhr von p-o-d
 
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Um mich selber aus ner anderen News (ging zwar um Benzos, aber egal) zu zitieren:

Und ganz generell bin ich der Ansicht dass der Punkt "Suchtgefahr" gerade bei Medikamenten wie opioiden Schmerzmitteln oder eben Benzos zu wichtig genommen wird, während "schwache" Substanzen die den Körper teilw. in kürzester Zeit extrem Schädigen können heiter fröhlich reingeschmissen werden..

Und ergänzend:
Leider sind gerade Diclofenac und Iboprufen oft das Mittel der Wahl und werden auch gerne bei chronischen Schmerzen verschrieben, wie es ja auch in der News steht. Mal abgesehen davon ist Ibuprofen auch bis 400mg/Einheit nicht verschreibungspflichtig. So wird dem unbedarfte Patient eine Harmlosigkeit vorgetäuscht, die es definitiv nicht gibt. Auch wenn die "leichten" Schmerzmittel kurzfristig von vielen gut vertragen werden, auf längere Sicht - und auch ohne übermäßige oder tägliche, aber eben regelmäßige Einnahme - schädigen sie den Körper einfach ungemein. Aspirin ist auch so ein spezieller Kandidat...

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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21.06.2010 14:03 Uhr von p-o-d
 
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Och ne Susi.. Nicht schon wieder :(: Gerade wollte ich Dich wegen der guten News loben, aber die Quelle ist schlecht gewählt. Dennoch gut zusammengefasst!

<<Autor: Klaus Radloff, Physiotherapeut mit über 50 Jahren Berufserfahrung, ehem. Dozent für chinesische Medizin und seit ca. 6 Jahren physiotherapeutische Praxis in der Dominikanischen Republik.

Mit Texten soll versucht werden die Aufmerksamkeit für gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erwecken. Gleichzeitig wird indirekt für einen med. Ratgeber "Die chinesische Medizin kennt keine orthopädischen Krankheiten" geworben.>>
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21.06.2010 14:42 Uhr von Susi222
 
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@ pod: nett, dass du wieder versuchst irgendetwas schlechtes an meiner News zu suchen und deshalb die Quelle auf irgendeinen Fehler untersuchst. Die Quelle war mir diesmal durchaus bewusst. Die Quelle lesen kann jeder!!! Darf jeder, deshalb ist sie hier auch angegeben. Sinn und Zweck von Short News ist es nicht nur aktuelle Neuigkeiten an den Mann zu bringen, sondern auch die verschiedensten Aspekte und Meinngen, denn nur so kann man eine größtmögliche Neutralität wahren. Ich habe stark wertende Elemente extra nicht in meiner News geschrieben, sondern mich an die Kernaussage gehalten. Wenn hinterher die Apotheker Zeitschrift oder sonst ne Wissenschafts Zeitung ihren Bericht dazu abgibt, ist der doch auch mit Vorurteilen behaftet. Diese schreiben dann zum Beispiel mehr aus der Sicht der Pharmaindustrie. Damit ist hier auch nicht jeder einverstanden. Ich persönlich schreibe von sehr vielen Meinungsverschiedenen Quellen und es kann durchaus sein, dass ich das nächste mal eine News einreiche, in der genau diese Mittel positiv beschrieben werden. Aber genau das, macht meiner Meinung nach eine Wertefreiheit und damit eine qualitative Pressearbeit aus. Wenn du die Quelle nicht magst, ist das vollkommen okay, dennoch habe ich das Recht dazu hier verschiedene Aspekte zu veröffentlichen. Ich fand diese Sichtweise interessant, andere Leser fanden den Denkansatz auch gut. Obwohl ich selbst häufig Schmerzmittel nehmen muss und den positiven Wert an ihnen schätzen gelernt habe. An die Fähigkeit der Leser, die Quelle oder auch die Sichtweise für sich selbst zu diskutieren habe ich eigentlich geglaubt und ich denke, die meisten hier schaffen das auch. Du nicht, okay aber dafür kann ich nichts, für Dich hätte ich vielleichtextra darauf hinweisen müssen, wer den Artikel verfasst hat, . Im Übrigen, brauchst du mich nicht zu loben, denn deine herablassenden Lobs (Wer gibt dir eigentlich das Recht dazu dich über alle anderen zu stellen, bist du so unfehlbar???) sind mir genauso wenig wert, wie deine ständigen Nörgeleien! Sag mir doch mal, warum ein Artikel eines Physiotherapeuten, der jahrelang mit Patienten arbeitet und sich eine auch eine Meinung gebildet hat, weniger Wert sein soll, als ein Pressebericht einer Wissenshaftszeitung, die von Pharmageldern bezahlt wird, oder eines Arztes, der eben nur mit Schmerzmitteln arbeitet? In der Pressearbeit hat jede Meinung seine Berechtigung. Und jeder Konsument ist selbst dafür verantwortlich, was er aus einer News zieht oder nicht. Deshalb werden bei Short NEws ja die Quellen immer mit angegeben, damit sich jeder, der möchte den Ursprung ansehen kann.
Aber trotzdem wünsch ich Dir nen schönen Tag!

[ nachträglich editiert von Susi222 ]
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21.06.2010 15:43 Uhr von MacGT
 
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Kein Schmerzmittel: Diclofenac ist kein Schmerzmittel sondern ein entzündungshemender Wirkstoff, der in diversen Schmerzmitteln/Entzündungshemmern vorkommt. Diesen Wirkstoff wird wohl schon jeder hier in Form von Tabletten oder Salben zu sich genommen haben, ob wissend oder unwissend.

[ nachträglich editiert von MacGT ]
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21.06.2010 15:47 Uhr von Susi222
 
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@cici22: ist beides: http://de.wikipedia.org/...
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21.06.2010 16:34 Uhr von DeeRow
 
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Bitte: aus Korrelationen keine Kausalschlüsse ziehen!
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21.06.2010 23:07 Uhr von DerHenkerr
 
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ich habe: diclofenac gegen kreuzschmerzen gekriegt und ich hatte seh starke magen schmerzen davon. nach dem ich das medikament absetzte war alles weg. leider waren die schmerzen noch da da habe ich tilidin tabletten gekriegt, die helfen zwar aber dannach ist man leicht benebelt :( und das zeug soll süchtig machen, nehme sie nur wenn die schmerzen unerträglich sind. seit 4 tagen gar keine.
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22.06.2010 07:50 Uhr von hujiko-san
 
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tja p-o-d hat aber nicht so Unrecht. Als Physiotherapeut hat betreffender Herr natürlich auch ein gewisses wirtschaftliches Interesse.

Opioide wären tatsächlich die leichter verträglichen und obendrein wirksameren Medikamente. Allerdings darf man den Suchtfaktor unterhalb gewisser Altersklassen eben leider nicht aus der Betrachtung lassen. Das Entzugssyndrom ist nicht ohne und kann wiederum zu einer Verstärkung der Beschwerden beitragen.
Benzos sind wieder ein anderer Fall. Ich halte diese komplette Wirkstoffklasse in einer Vielzahl der Fälle eher für kontraproduktiv. Jedenfalls steht die Wirksamkeit in keiner gesunden Relation zu den Nachteilen und es existieren überaus wirksame kassenrechtlich anerkannte Alternativtherapien.
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22.06.2010 08:34 Uhr von Susi222
 
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" p-o-d hat aber nicht so Unrecht. Als Physiotherapeut hat betreffender Herr natürlich auch ein gewisses wirtschaftliches Interesse."

Ein wirtschaftliches Interesse an was? An den Medikamenten? Die kommen in seinem Bericht doch nicht gut weg??? Oder glaubst Du der Physiotherapeut macht Diclo und Ibu schlecht, um mehr Patienten zu haben????
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22.06.2010 20:57 Uhr von p-o-d
 
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@Susi: normalerweise versuche ich nicht "irgendwas schlechtes" zu finden. Im Gegenteil, die meisten Deiner News sind gut. Und die Rechtschreibfehlerjagd oder Motzerei über kurze News usw. ist mir auch zu blöd. Du gibst Dir mit den Texten hier Mühe, bringst interessante Themen und fasst idR. auch gut zusammen. Das "Untersuchen der Quelle" fand nur bei der anderen News statt; "X Tote im Jahr" oder "X Tote im Monat" ist einfach ein gravierender Fehler - und die Kritik musst Du Dir gefallen lassen.
Diese Quelle hier las ich nur aus Interesse am Thema und wenn da unten steht "Gleichzeitig wird indirekt [...] geworben", stellt sich eben die Frage der "Neutralität". Ich finde die Sichtweise und den Denkansatz genauso gut. Nur kann letztlich kann dort jeder alles schreiben, was ihm in den Kram passt. Was ich am Text von Herrn Radloff in Frage stelle ist weniger seine jahrelange Erfahrung etc. sondern dass er mit diesem Artikel als Naturmediziner sich zum einen GEGEN Medikamente ausspricht und im gleichen Atemzug FÜR sein Buch über alternative Heilmethoden wirbt. Theoretisch könnte auch ein x-beliebiger, von der Zigarettenindustrie bezahlter, Mediziner dort solch eine Meldung über die Harmlosigkeit des Rauchens abgeben, um mal ein krasses Beispiel zu nennen. Auch wenn der Mann mit den Problemen durch Entzündungshemmer vielleicht recht hat, das "aus dem Nähkästchen Plaudern" einer Person ist schlicht grenzwertig als *Nachricht*. Auch wenn der Text schlüssig ist, kann letztlich nur ein Mediziner das verifizieren. Ob das Geschriebene nun wahr oder falsch ist, weiß der unbedarfte Leser weder vor noch nach Lesen der Quelle..
Zudem finden sich nach kurzer Recherche NUR ähnlich geartete "Pressemitteilungen" dieses Physiotherapeuten. Tut mir leid, wenn das zu persönlich und arrogant rüber kam - ich war schlichtweg genervt gesetern; nicht Deine Schuld. Aber kein Grund genauso persönlich zu werden. Meine "ständigen Nörgeleien" waren genau 1x eine Erläuterung für die Du Dich bedankt hast, 1x die Auflistung mehrerer gravierender inhaltlicher Fehler (die im Nachhinein z.T. verbessert wurden; s.o.) und die hier - wie gesagt unangebracht herablassende - Kritik an der Quelle.
Und was die Unfehlbarkeit angeht: sicher nicht! ;-)

Auch Dir noch einen schönen Abend.

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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22.06.2010 21:09 Uhr von p-o-d
 
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Noch eine Anmerkung zum "wirtschaftl. Interesse": Ich weiß selber verdammt gut, was Rüückenschmerzen sind. Und genauso half mir weder Diclofenac noch Ibuprofen und wie sie alle heißen wirklich.

In so einer Situation klammern sich viele an jeden Strohhalm. Wenn dann noch ein Bericht kommt, dass diese Mittel Schmerzen auslösen können und gleichzeitig ein Buch für alternative Medizin beworben wird, wird dieses schnell der Strohhalm, was sehr wahrscheinlich der Hintergedanke ist..

Und mit genau diesem Buch macht der gute Mann sein Geld.
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23.06.2010 08:01 Uhr von hujiko-san
 
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@p-o-d @Susi222: Zitat:
>>In so einer Situation klammern sich viele an jeden Strohhalm. Wenn dann noch ein Bericht kommt, dass diese Mittel Schmerzen auslösen können und gleichzeitig ein Buch für alternative Medizin beworben wird, wird dieses schnell der Strohhalm, was sehr wahrscheinlich der Hintergedanke ist..

Und mit genau diesem Buch macht der gute Mann sein Geld.<<
Genau das meinte ich. :) Im Übrigen kann man Ähnliches ja auch in vielen anderen gesundheitlich relevanten Bereichen beobachten. Die Psychiatrie ist da auch so ein hart umworbenes Feld.
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27.06.2010 11:19 Uhr von hofn4rr
 
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alternativ: würde ich dreimal am tag >natürlich gewonnenes<, kein synthetisches vitamin E, bei problemen mit dem bewegungsapparat empfehlen mögen.

laut einer studie sind die nebenwirkungen bei vitamin E nach sachgerechter anwendung (nach dreiwöchiger einnahme mindestens eine woche pause) gleich null.
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03.09.2013 10:35 Uhr von sara1983
 
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Hallo Susi222,
der Thread ist schon so alt aber ich bin froh in gefunden zu haben! Wegen einer langwierigen Sehnenscheidenentzündung habe ich lange (zu lange) Ibuprofen nehmen müssen. Es wurde nicht richtig besser, im Gegenteil bekam noch mehr Schmerzen im anderen Arm (Infraspinatussehnensyndrom) dazu und im HWS Bereich. Irgendwann wollte ich keine Schmerzmittel mehr nehmen, bin auf Naturmittel umgestiegen und es wurde besser. Ich dachte, es lag an den Naturmittelchen. Jetzt nach 2 schmerzfreien Monaten nahm ich 2 Ibus gegen Migräne und prompt bekomme ich wieder Schmerzen in den Armen. Schon verrückt. Die nehme ich nicht mehr wieder...

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