20.06.10 14:49 Uhr
 307
 

EU-Sparpakete: So wollen die EU-Staaten ihren Schuldenberg abtragen

Deutschland will sein Sparpaket in Sachen Schuldenabbau im Juni diskutieren. Andere EU-Staaten haben angesichts der jüngsten Krisen, zum Beispiel der Bankrott Griechenlands, bereits Sparpakete geschnürt. Unter anderem Italien, Großbritannien und Portugal haben beschlossen, wie gespart werden soll.

Italien wird bis zum Jahr 2012 24 Milliarden Euro sparen. Man will unter anderem Steuerhinterziehung härter verfolgen und Gehälter im öffentlichen Dienst einfrieren. Großbritannien will 7,17 Milliarden Euro sparen. Unter anderem wird es im öffentlichen Dienst einen Einstellungsstopp geben.

Portugal will bei den Sozial- und Militärausgaben sparen und einige Steuererleichterungen abschaffen. Außerdem sollen sechs Milliarden Euro Schulden abgetragen werden. Dafür wird Staatseigentum privatisiert. Auch Spanien und Irland haben bereits ein Sparpaket verabschiedet.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Schulden, Finanzkrise, Sparpaket
Quelle: www.tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Syrien: Türkei will trotz UN-Waffenruhe Offensive in Afrin fortsetzen
Kabinettsposten der CDU: Jens Spahn soll offenbar Gesundheitsminister werden
UN-Sicherheitsrat fordert 30 Tage andauernde Feuerpause in Syrien

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.06.2010 14:49 Uhr von Borgir
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Es fällt auf, dass anscheinend alle EU-Staaten hohe Ausgaben im öffentlichen Dienst hatten und dass dort ein immens hohes Sparpotenzial liegt. Ich zähle allerdings auch Politiker zu Angestellten des öffentlichen Dienstes und halte deren Diäten für wesentlich zu hoch. Dort sollte man vielleicht auch sparen und keinem scheidenden Bundespräsidenten auf Lebenszeit 17.500 Euro im Monat in den Hals schütten.
Kommentar ansehen
20.06.2010 15:11 Uhr von U.R.Wankers
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen: wird das solidarisiert, was die Bankster verbockt haben.
Bei den europäischen Streichkonzerten bleiben die, die am meissten scheffeln natürlich völlig unberührt. die Bankster fahren mitsamt Bonus erst mal lachend in Urlaub.
Kommentar ansehen
20.06.2010 15:12 Uhr von mueppl
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
@Autor: >>...Es fällt auf, dass anscheinend alle EU-Staaten hohe Ausgaben im öffentlichen Dienst hatten und dass dort ein immens hohes Sparpotenzial liegt....<<

Wenn man bedenkt welche Aufgaben dem Staat zukommen kein Wunder.

Nur zur -Erinnerung: Privatisierung der Krankenhäuser in Deutschland, Privatisierung der Post und Bahn(Streckenwartung und Reparatur darf der Staat weiterhin übernehmen); Private Stromversorger, Privatisierung der Müllbeseitigung.....etc.

Welche Privatisierung brachte einen Nutzen dem deutschen Bürger?

Gewisse Dinge gehören nicht in private Hand, sondern sollten in öffentlicher Hand bleiben.
Kommentar ansehen
20.06.2010 17:13 Uhr von Plazebo2
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@mueppl: "Welche Privatisierung brachte einen Nutzen dem deutschen Bürger?

Gewisse Dinge gehören nicht in private Hand, sondern sollten in öffentlicher Hand bleiben"

Das ist eben einer der Grundzüge der neoliberalen Politik. Die CDU/CSU, FDP zum Teil die Grünen und SPD sind sehr überzeugt von diesen Konzept.

Und das der größte Teil der Bevölkerung in Deutschland auch der Überzeugung ist das diese Unsinn etwas bringt sieht man ja auch an den Wahlergebnissen.

Leider sind auch die Regierungen von anderen Ländern der selben Meinung.

Aus Wikipedia:
Neoliberalismus
1. Liberalisierung der Wirtschaft durch Abschaffung von Preiskontrollen, Deregulierung des Kapitalmarktes und die Abschaffung von Handelsbarrieren.
2. Senken der Staatsquote durch Privatisierung von Staatsunternehmen
3. Fiskalpolitische Sparmaßnahmen durch ausgeglichene Staatshaushalte und strikte Kontrolle der Geldmenge

[ nachträglich editiert von Plazebo2 ]
Kommentar ansehen
20.06.2010 21:24 Uhr von xjv8
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Das geht aus: wie immer. An die Reichen getrauen sie sich nicht, von den Kleinverdienern ist kaum was zu holen, wer bleibt ? Genau!
Der Mittelstand.
Kommentar ansehen
21.06.2010 10:30 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@autor: Tja, und wenn dann in den Behörden gespart wird, wie dies zur Zeit schon der Fall ist und noch weiter fortgeführt werden soll, dann klagen wieder alle, dass die Behörden schlecht und langsam arbeiten.

Dass man für schnelle und gute Arbeit aber auch Material und Personal benötigt wird dann aber wieder ignoriert und es heißt nur "Spart gefälligt Geld!"
Wenn die Behörden dann wieder mehr Geld für ihre Dienstleistung nehmen wird wieder, zurecht aus Bürgersicht, gemeckert.

Mit dem Ehrensold des Bundespräsidenten habe ich kein Problem, weil der, soweit ich weis, gar nicht mehr in der freien Wirtschaft arbeiten darf und somit nur beim Staat Arbeit finden kann.

Beim Rest der Abgeordneten stimmt ich allerdings zu, dass diese Leute nicht nach nur zwei Legislaturperioden eine Sofortrente erhalten sollten.
Abgeordnete können genau wie normale Arbeitnehmer, doch bitte auch erst mit 67 in Rente gehen. Das sind wirklich unnötige Bezüge, weil Abgeordnete noch nebenbei während und natürlich auch nach der Amtszeit arbeiten dürfen.

Naja, man kann das ja bei den in spätrömischer Dekadenz lebenden Hartz IV-Empfängern wieder einsparen Für jeden nur noch eine Villa und zwar ohne Schwimmbad. :-)

Würde Deutschland nicht so viel Geld unnütz ins Ausland schleudern, wäre auch genug Geld da.
- Entwicklungshilfe an Diktaturen
- Entwicklungshilfe an Industrieländer wie China
- U-Boote und Fregatten im Wert von Milliarden an Israel verschenken.
- überteuerte Politikertreffen die kostenintensiv gesichert werden müssen (Sowas kann man auch in irgendwelchen Ministerien machen. Die Gebäude und Sicherungsmaßnahnen sind sowieso vorhanden)

usw. Könnte man alles einsparen. Die Liste lässt sich sicher fortsetzten.

Nur um das klarzustelen, ich bin nicht grundsätzlich gegen Entwicklungshilfe.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Syrien: Türkei will trotz UN-Waffenruhe Offensive in Afrin fortsetzen
Genfer Polizei: Mit Adlern gegen Drohnen
Homosexueller Newsautor, der nicht zu sich stehen kann, wurde zwangseingewiesen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?