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Künstliche Befruchtung kann man von der Steuer absetzen

Die Kosten für eine künstliche Befruchtung kann man unter Umständen als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen.

So entschied jedenfalls das Finanzgericht Niedersachsen in einem aktuellen Fall, bei dem ein Mann unter einer organisch bedingten Sterilität litt.

Er und seine Frau kamen ihrem Kinderwunsch mit einer Befruchtung mit Fremdsamen nach. Diese Heilbehandlungskosten konnte das Paar nun steuerlich geltend machen.


WebReporter: te107
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gericht, Steuer, Kosten, Befruchtung
Quelle: www.forium.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2010 10:45 Uhr von Hodenbeutel
 
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Kommt sicher gut wenn man seinem Kind mal erzählt das es von der Steuer abgesetzt wurde ^^
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18.06.2010 11:07 Uhr von Darkmatter
 
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auf das gespräch bin ich gespannt... :-)
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18.06.2010 11:13 Uhr von xlibellexx
 
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Mamaaaaa: wie bin ich in dein Bauch gekommen :)

Liebes du das war so......... wir konnten dich bis zu 85 % absetzen ! so das du dann uns nur noch...xy . *-* gekostet hast , .......und dein Bruder ....wurde voll zurück erstattet .*-*
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18.06.2010 11:15 Uhr von PakToh
 
+7 | -3
 
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Gehts noch?!? Ich kann verstehen dass die ein Kind wollen...
Ich kann verstehen dass die diesen Weg gewählt haben...

Aber was interessiert mich was das gekostet hat - warum muss ich denen die Scheiße mit meine Steuern zahlen/unterstützen?!?

Ich will nen 50" Plasma Fernseher, kann ihn leider nicht selber bauen und muss ihn mir kaufen, kann ich den auch absetzen?!?

PS: Und nein, das "Grundrecht" auf ein Kind gibts genausowenig wie auf riesige Plasmafernseher...

[ nachträglich editiert von PakToh ]
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18.06.2010 11:20 Uhr von opheltes
 
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nunja: Das ist verfassungswidrig! *gg*
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18.06.2010 11:30 Uhr von dr.b
 
+3 | -3
 
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@PakToh: Wenn man keine Ahnung hat.... Hauptsache mal was in den Wald schreien oder?

... eine künstliche Befruchtung ist eindeutig eine medizinische Maßnahme, wenn man sich einen Plasma in den Popo schiebt, dann ist das nicht der Fall.
Und wenn man sowas als aussergewöhnliche Belastung absetzen kann, dann wird dadurch ja lediglich die steuerliche Bemessungsgrundlage verringert (nicht mal um die Belastung) und man ist weit davon entfernt die Maßnahme bezahlt zu bekommen...das macht gerade mal einen kleineren Teil aus. Wenn man für Behandlungen 5 stellige Beträge ausgibt und dann ein oder zwei Tausend von der Steuer wieder bekommt, von Steuern die man gezahlt hat!, dann ist das völlig in Ordnung. Andere zahlen gar nichts und bekommen weit mehr....
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18.06.2010 11:49 Uhr von PakToh
 
+4 | -2
 
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@dr.b: Und was interessiert es mich, dass das ne Medizinische Massnahme ist?!? Ne künstliche Befruchtung ist genauso ein Luxusgegenstand wie ein Fernseher!

Wenn vond er KRankenkasse eine Brust-OP bezahlt wird, weil eine Frau ihre Brust bei einem Unfall oder durch Krabs verloren hat sollte/muss das in meinen Augen (zu 100%) übernommen werden, aber nur weil irgendwer Kinder in die Welt setzen will (wo ich nichts gegen habe) sehe ich keinen Grund warum das von Steuergelder finanziert werden soll und dabei gehts mir nicht drum obs voll oder Teilweise mitfinanziert wird!

Mir ist klar dass es nur die Bemessengrenze herunter setzt, damit fällt aber auch die Steuerprogression, wenn wir das jetzt Erbsenzählerisch betreiben wollen...

Und nein "ein oder zwei Tausend von der Steuer wieder bekommt, von Steuern die man gezahlt hat!, dann ist das völlig in Ordnung" Das finde ich nicht in Ordnung!

Wenn mein Wagen kaputt geht kann ich die Reparatur auch nicht absetzen, obwohl ich diesen für meine Arbeit brauche, also zum Erbringen meiner Arbeitsleistung und meiner Steuerleistung - Der Kinderwunsch per se bringt aber , öhhm - genau: nichts, daher meine erneute Frage: Was interessierts mich wenn die ein Kind wollen?!? - sollen sie den Eingriff aus eigenem Kapital zahlen und nicht bei der Steuer rumheulen, dass es so teuer ist, das weiss man vorher!

Und um den Verweis auf die Medizinische Komponente zu entgegnen: Wenn ich mir Fettabsaugen lasse, Die Brüste oder sosntige Körperteile vergrößere und nebenher ein Lifting machen lasse, sollte das dann in deinen Augen auch als "Sonderbelastung" angegeben werden?

Ich zahle meine Steuern lieber für Harz IV - Empfänger die sich wirklich drum bemühen Arbeit zu finden (natürlich nicht die Schmarotzer), dabei aber vom System in Zeitarbeitsfirmen gezwungen werden (um für nen Hungerlohnarbeiten zu müssen), als dass ich irgendwelchen Leuten künstliche Befruchtungen mitfinanziere!
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18.06.2010 12:07 Uhr von dr.b
 
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@PakToh: Du finanzierst ganz sicher nichts mit, wenn einer statt 35.000 Euro Steuern nur 33.000 euro zahlt....und mit seiner Ausgabe Krankenhäuser , Ärze und co finanziert von deren Arbeit, etc. wiederum andere die Allgmeinheit etc profitieren.
Und warum ein Kinderwunsch nichts bringt und so verwerflich ist....Rente ist bei dir nicht gewünscht odeR?
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18.06.2010 12:33 Uhr von PakToh
 
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@dr.b: Du scheinst es echt nicht zu verstehen oder?

Natürlich wird das von den Steuerzahlern mitfinanziert!
Und wenn einer 25.000 Euro Steuern zahlt, dann kann er sich den Eingriff aus der Portokasse finanzieren ;)

Und das Argument mit den Auswirkungen auf die Volkswirtschaft zieht auch bei meiner Autoreparatur, meine Flachbildfernseher und den Schönheits-OP´s die ich angeführt habe. - wie gesagt: Sollen es die Leute selber bezahlen - ich hab doch nicht dagegen, aber man schimpft wenn der Staat zu recht zahlen soll, aber bei sowas wird auf einmal gesagt ja das macht ja nichts, es muss in diesem Land mehr HArz IV gezahlt werden statt solchen Schmarotzern die künstliche Befruchtung mit (egal wie viel Geld und seien es nur 3 Cent) zu unterstützen!

Und ich hab nichts gegen Kinder, aber hier gehts ums Prinzip und wenn wir mehr Kinder unterstützen wollen sollten wir <irony>Verhütung verbieten und Prämien für jedes Kind zahlen </irony>.

Also wenn ich Kinder will ist das mein Bier und ich lasse nicht andere dafür Bezahlen - Wofür gibts Kindergeld? - Damit werden doch gerade Kinder und Paare mit Kinderwunsch unterstützt...
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18.06.2010 13:47 Uhr von JesusSchmidt
 
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Heilbehandlungskosten? Ist klar... Heibehandlungskosten fallen nur bei einer Heilbehandlung an. Wer oder was wird denn durch eine künstliche Befruchtung wovon geheilt?

Entweder ist die Nachricht eine Ente oder das Gericht spinnt...
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18.06.2010 16:39 Uhr von Alice_undergrounD
 
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@ PakToh: falls es dir noch nicht aufgefallen ist, wir leiden an bevölkerungsschwund^^ nachwuchs ist für den staat allemal wichtiger als n plasmafernseher^^
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19.06.2010 15:54 Uhr von Mario1985
 
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LOL: im ersten Moment hab ich gedacht:"OMG, Welch verrückte Ideen, will auch die drogen haben.... Clever" im zweiten Moment hab ich nur gedacht"naja arztrechnungen kann man auch so ansetzen warum dann nicht auch eine solche??" Was glaubt ihr eigentlich wieviele Brust OP´s ihr direkt mitfinanziert???? Grade Beim Modell würde das unter Werbungskosten laufen (denn die OP dient dem erhalt des Arbeitsplatzes und ist somit direkt diesen einkünften zuzuordnen und nach Gesetzeswortlaut(§ 9 EStG) sind solche Kosten Werbungskosten im Sinne des Einkommensteuergesetzes) .... Lieber als Aussergewöhnliche Belastungen als als Werbungskosten in diesem Fall, denn Aussergewöhnliche Belastungen kommen erst ab einer bestimmten prozentualen Höhe vom Einkommen zum Tragen und schlagen nicht direkt auf das zu versteuernde Einkommen durch, während Werbungskosten direkt auswirkungen auf das zu Versteuernde Einkommen hat, weil es schon viel weiter oben berücksichtigt wird...
Gleichzeitig steht im Gesetz auch nichts davon welche medizinischen Leistungen gezahlt werden, sondern dort ist nur von medizinischen Leistungen die Rede. Und nach dem gesetz ausgelegt fallen auch solche darunter.
Eigentlich haben die genauso das steuerrecht ausgenutzt wie andere Sozialschmarotzer unsere Sozialkassen. aber über diese reden viele nicht, weil sie dazu gehören, betreiben aber andere soetwas in einer anderen Form, wird gleich losgeheult, weil man selbst nicht auf diese Idee gekommen ist.


Gleichzeitig den egozentrischen Vorpostern(wer sich angesprochen fühlt, bitte lasst euren geistigen dünnpfiff raus) sei gesagt, dass sowas auch aus dem gesichtspunkt "Familienfreundliches Deutschland" gestattet werden kann.....

Zu der granate der soetwas nicht verstehen kann, dass er es mit seinen Steuern mitfinanzieren soll(sofern er überhaupt welche zahlt, denn dafür müsste man über eine bestimmte Einkunftsmenge kommen, und die liegt meines Erachtens bestimmt über dem was er nach seiner geistigen Darbieten bekommen würde)..... Dein Fahrzeug wird über diese 0,30Euro Entfernungspauschale bei deinem Einkommen berücksichtigt, wieso willst du eine doppelte berücksichtigung??

[ nachträglich editiert von Mario1985 ]
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19.06.2010 16:09 Uhr von Mario1985
 
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jesusSchmidt: Zitat §33 EstG
(1) Erwachsen einem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse, gleicher Vermögensverhältnisse und gleichen Familienstands (außergewöhnliche Belastung), so wird auf Antrag die Einkommensteuer dadurch ermäßigt, dass der Teil der Aufwendungen, der die dem Steuerpflichtigen zumutbare Belastung (Absatz 3) übersteigt, vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen wird.

Beim genauen Lesen des Gesetzeswortlauts fällt dir etwas auf???

Der überwiegenden Mehrzahl entstehen diese Aufwendungen nicht, da diese keine künstliche Befruchtung benötigen. Dadruch erwachsen dem Steuerpflichtigen größere Aufwendungen die berücksichtigt werden können. Im gesetz ist entgegen meinem vorherigen Post nicht von medizinischen Leistungen die Rede, sondern nur eine allgemeine Definition. Für Genaueres kann man bei interesse in den Richtlinien suchen(R33 EstR).

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