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Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt will Arbeitgeberanteil an Gesundheitskosten einfrieren

In der zurzeit laufenden Diskussion um eine Gesundheitsreform hat sich jetzt auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt zu Wort gemeldet.

Dabei mahne er die Koalition an, ihre Streitereien zu diesem Thema zu beenden und angesichts einer drohenden Finanz-Lücke im Gesundheitswesen, von erwarteten elf Milliarden Euro im Jahr 2011, schnell zu handeln.

Dabei Fordere er auch gleich, den Arbeitgeberanteil von derzeit sieben Prozent einzufrieren. Er sagte: "Es darf keine zusätzlichen Belastungen für Arbeit und Wirtschaft geben, um Wachstum und Beschäftigung nicht zu gefährden".


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesundheit, Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident
Quelle: www.open-report.de
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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2010 10:13 Uhr von rubberduck09
 
+25 | -0
 
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@Arbeitgeberpräsident: Aber von den eh schon am Existenzminimum knabbernden Angestellten kann man es nehmen?

Sowas von unqualifiziert, da brummts doch schon.

Wenn, dann sollte man sich mal Gedanken machen, warum denn so viel Geld verbrannt wird, das nicht mal annähernd der Gesundheit der einzahlenden zugute kommt.
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17.06.2010 10:22 Uhr von anderschd
 
+23 | -0
 
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War ja abzusehen. Angestellte die 20 sind, 10 Jahre Berufserfahrung mit bringen und 40 Jahre arbeiten ohne Ausfälle. Das will er. Nur zahlen wollen se dafür nix. Pack elendes.
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17.06.2010 11:20 Uhr von Azrael_666
 
+26 | -0
 
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Pack: Zu RAF-Zeiten hätten Leute wie Hund, Ackermann und Schwesterwelle ihr Maul nicht so weit aufgerissen.
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17.06.2010 11:49 Uhr von karmadzong
 
+14 | -0
 
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@Siel: dann verrate uns mal in deiner glorreichen Weisheit wer denn die Produkte die Exportiert werden sollen herstellt wenn die arbeiter alle verhungert sind weil man von 2 euro die Stunde eben nicht leben kann. Das problem dieses Landes sind nicht die kleinen Leute die einfach nur leben wollen sondern die sogenannte Elite die seit vielen jahren nichts anderesmehr macht wie sich selbst zu feiern und den Mittelstand langsam aber sicher zu ruinieren. Und es sind eben nicht die großen, exportorientierten Unternehmen die hier in diesem landdie Arbeitsplätze stellen sondern eben dieser geknüppelte Mittelstand.. der ertrinkt in unsinnigen Vorschriften, papierkrieg ohne ende und Bürokratieabbau der einfach nicht stattfindet

ein kumpel von mir, selbstständiger Elektromeister, könnte völlig problemlos noch 10 leute einstellen, warum macht er es nicht und bleibt bei seinen 8 jungs?? ganz simpel, sobald er (mit sich selbst) auf 10 mitarbeiter kommt macht er den ganzen tag nichts anderes mehr als Statistiken zu führen....
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17.06.2010 12:17 Uhr von Alice_undergrounD
 
+11 | -0
 
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ja is ja auch ok: als arbeitgeberpräsident das zu fordern.

was NICH ok is, als politiker das mit zu tragen! -.-
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17.06.2010 13:05 Uhr von karmadzong
 
+6 | -0
 
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@siel: hier und da ist das ja schon richtig, meiner persönlichen meinung begehen aber eben diese Eliten den Fehler das sie nicht begreifen wollen oder können das Profite nur machbar sind wenn die entsprechende basis, sprich arbeitende bevölkerung vorhanden ist.

ich durfte immer mal wieder erleben was sogenannte manager und Unternehmensberater als erstes machten wenn es darum ging ein unternehmen effizienter zu machen: Arbeitsplatzabbau mit dem Rasenmäher ohne zu prüfen wo es wirklich passen könnte, ohne jegliche differenzierung zwischen bereichen in denen eigentlich schon zuwenig Personal da war und bereichen in denen zuviel eingesetzt wurde. Die Folgen waren immer die gleichen, steigender Krankenstand in den produktiven und eh schon unterbemannten Abteilungen weil die Arbeitsbelastung drastisch anstieg (wenn du aus einer Stahlgießerei auf anraten eines Managers 400 von 1300 leuten entlässt aber dabei 25 % mehr Produktion brauchst um deine Aufträge bedienen zu können hat das eben gesundheitliche Folgen), unzufriedene Kunden wegen nachlassender Qualität (siehe das eingeklammerte, sind die gleichen Gründe) und das unvermögen oder der Unwillen des managers einzusehen das das wichtigste Kapital eines unternehmens immer noch die qualifizierten mitarbeiter sind und er wie es ihm beigebracht wurde nur auf ein optimales ergebnis im shareholder value achtet hängts eben irgendwann.. dann wandern die kunden zu anderen Firmen ab die bei der qualität besser sind, zu gleichen oder besseren Preisen liefern und bei denen zufriedenes und motiviertes Personal problemlos eben mal 2 stunden mehr am Tag schafft weil die Firma Auftragsüberhänge hat. die glücklichen machen dann eben bei auftragsmangel mehr freizeit, dafür kann man hervorragend zeitkonten einführen..

und wenn du jetzt so auf die Osteuropäer eindrischt die ab nächstem Jahr hier arbeiten dürfen, frag dich mal selber warum lt entsendegesetz die hier genauso wie wir bezahlt werden müssen.. dummerweise sinkt bei uns seit Jahren das Lohnniveau auf unterirdische Werte.. und seit mir ein Polnischer Unternehmer lachend gestand das er sein Werk in Deutschland gebaut hat weil die Deutschen billiger arbeiten wie seine Landsleute frag ich mich was hier schief läuft...
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17.06.2010 13:08 Uhr von dreamlive
 
+5 | -0
 
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Belastung um Wachstum und Beschäftigung Jetzt kommt es ganz dicke!Die Belastung des Arbeitgebers an dem Gesundheitssystem ist durch die gesunkenen Lohnkosten zurückgegangen. Wer zahlt denn noch die Löhne wie vor 10 Jahren? Keiner mehr. Die Prozentzahl derer die vom JobCenter aufstockung beantragen, steigt im ungeheueren Maß. Die tauchen in der Arbeitslosenstatistik garnicht auf. Hinzu kommt, dass die großen Arbeitgeber sowieso keine wirklichen Abgaben leisten, weil diese Ausgaben zu den Verussten zählen die steuerlich abgesetzt werden. Das kann ein kleiner Unternehmer nicht. Und ich glaube kaum, dass Hundt auch die Interessen der kleinen Unternehmer vertritt.
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17.06.2010 13:29 Uhr von strausbertigen
 
+8 | -0
 
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Diese Leute: tun das alles, weil wir sie es tun lassen. Wenn ein WM Spiel ist, stehen die deutschen mit Fahnen auf der Strasse. Wenn sie ihres Lebens betrogen, belogen, verarscht und ausgebeutet werden, sitzen sie Zuhause und glauben sie könnten nichts tun.

Wie wärs wenn diese Millionen bei der WM, mal ihre Fahnen in der einen und eine Fackel in der anderen halten und mit über 1 Milionen Mann dann Einigkeit, Recht und Freiheit schrieben dann vor dem Reichstag aufmarschieren und denen mal zeigt wo der Hammer hängt.

Wir sind das Volk, wir sind Deutschland und nicht eine Hand Volldeppen die uns weder vetritt noch ihren Job richtig macht. Wir sind dieses Land und wir haben zu sagen wo es hier langgeht.

[ nachträglich editiert von strausbertigen ]
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17.06.2010 13:49 Uhr von dreamlive
 
+3 | -0
 
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@Strausbertigen: Meine Meinung! Ich wäre dabei und wäre auch der Erste der sich bei einer polizeilichen Räumung am Reichstag ankettet. Ausserdem möchte ich, dass der Name Reichstagsgebäude oder schlicht Reichstag umbenannt wird, denn die Art und weise wie hier Politik betrieben wird, wird dem Namen des Gebäudes immer mehr gerecht. Keine Spur mehr von Rechtstaatlichkeit. Wenn ich mir mein Recht auf einer soliden Grundlage nicht mehr erwählen kann, dann muss der ganze Regierungsapparat weg.

Und wenn es so scheint, dass die die das Geld besitzen unsere demokratischen und rechtstaatlichen Werte bestimmen, dann wartet mal ab, in wie weit sich der Bürger noch von den politischen Entscheidungen berühert fühlt.
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17.06.2010 13:54 Uhr von ckoibe
 
+5 | -0
 
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Achso! Die drohende Finanz-Lücke bitte komplett vom Arbeitnehmer zahlen lassen heisst das im Klartext!
Warum sagt er es denn nicht? Den Hals noch nicht voll genug bekommen? Hundtesohn...

[ nachträglich editiert von ckoibe ]
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17.06.2010 14:01 Uhr von Mario1985
 
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LOL: Falsche Begründung zu dem Thema, wenn der Bürger das alleine tragen muss, kann er weniger investieren und dadurch sinkt das Wachstum bzw kommt zum erliegen und dadurch sinkt die Beschäftigung....... ... Gleich argumentation nur anderer Gesichtspunkt.... jetzt ist der dumme hundt wieder an der reihe
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17.06.2010 14:22 Uhr von zanzarah
 
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ja wer soll die 7% dann zahlen? wieder der arbeitnehmer oder wie? WOVON DEN? kann mir der kunde das mal erzählen? es bleibt doch jetzt schon nichts mehr die menschen kommen doch kaum mehr um die runden! dieter warste schonmal unter normal sterblichen und mal gefragt wie es denen geht und ob sie diese 7% noch tragen könnten? weisst du überhaupt wie es den normalen arbeitern geht? könnte solchen leuten echt die fresse einhauen was anderes haben sie nicht verdient!
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17.06.2010 14:40 Uhr von Floppy77
 
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Das: so eingesparte Geld fliesst dann eh nur in die Managergehälter.
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17.06.2010 14:53 Uhr von GLOTIS2006
 
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@Azrael: GANZ vorsichtig. Mehr habe ich zu deinem Kommentar nicht zu sagen.
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17.06.2010 15:03 Uhr von Celinna
 
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@Zanzarah: wenn vorbei kommen willst ich kann dir seine Adresse geben der wohnt nämlich in 73117 Wangen.

Der hats echt verdient
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17.06.2010 15:10 Uhr von politikerhasser
 
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Ich bin eher dafür, Dieter Hundt einzufrieren ...
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17.06.2010 18:58 Uhr von maki
 
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Und wieder ist ein 17. Juni rum, ohne dass: die Bevölkerung von Pennerland in historische Fussstapfen trat...
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17.06.2010 19:14 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Funktionär: Von diesem übergewichtigem Funktionär war doch nichts anderes zu erwarten. Warum schickt man solche Leute nicht nach China - da kommt er sicher gut an.
Hat er hier eigentlich schon mal irgendwas gearbeitet?

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