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Recklinghausen: Betrunkene Frau fährt Mädchen tot

In Recklinghausen wurde eine Schülerin (15) beim Überqueren einer Straße überfahren. Die Unfallfahrerin (65) hatte zum Zeitpunkt des Unfalls 2,27 Promille im Blut. Kurz bevor das Mädchen ihren Bus erreicht hatte, wurde sie vom Auto der 65-Jährigen erfasst und 30 Meter auf die Fahrbahn geschleudert.

Für sie kam jede Hilfe zu spät. Nun wurde Ute B. wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Bei der Gerichtsverhandlung sagte sie: "Ich war auf dem Rückweg von der Metro, hatte kein Toilettenpapier mehr. Ich habe mittags Sekt und Curacao getrunken. Ich habe das Mädchen nicht gesehen".

Nach dieser Aussage platze der Richterin der Kragen: "Es war am helllichten Tag. Die Fahrer hinter ihnen haben das Mädchen gesehen. Es geht ihnen nur darum, dass sie hier mit einem blauen Auge davon kommen!" Am Freitag wird ein Ortstermin stattfinden, um letzte Fragen zu klären.


WebReporter: dp_sz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Unfall, Mädchen, Todesfall, Recklinghausen, betrunken
Quelle: www.bild.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2010 08:17 Uhr von dp_sz
 
+45 | -2
 
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So eine kranke Frau. Hoffentlich bekommt sie eine gerecht Strafe! Kann doch nicht sein, dass man sich mit 2,27 Promille noch hinter´s Steuer sitzt. Dabei geht es nicht um "ein Bierchen zu viel" ...
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17.06.2010 08:31 Uhr von AKiRA2512
 
+43 | -3
 
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0,0 Promille? Da stellt sich mir die Frage, ob eine 0,0 Promillegrenze so etwas verhindern würde... ich denke nicht, da sie ja schon die 0,5er Grenze bei weitem übertroffen und ignoriert hat.

Als Vater einer Tochter kann ich ungefähr nachempfinden, wie die Familie derzeit leiden muss. Herzliches Beileid! Über so etwas kommt man wahrscheinlich nie wirklich hinweg...
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17.06.2010 08:46 Uhr von Cosmopolitana
 
+71 | -1
 
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Der Vater , bzw die Eltern des Mädchens haben bereits 1995 ihren Sohn durch Krebs verloren.
Mein herzlichstes Beileid gilt den Eltern. Niemand kann soetwas nachempfinden. Furchtbar.

Und die Alte kann sich nicht mal entschuldigen, fühlt sich noch ungerecht behandelt. Unglaublich.
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17.06.2010 08:58 Uhr von Bildungsminister
 
+34 | -2
 
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Egal ob nun Bild als Quelle oder nicht. Mich kotzt es einfach nur noch an das wir immer noch mildernde Umstände walten lassen wenn jemand betrunken oder unter Einfluss von Drogen einen anderen Menschen umbringt, schlägt, oder wie hier tötet. Es hat diese Menschen niemand gezwungen Genussmittel zu konsumieren, also sollen sie auch mit den Folgen leben.

Es wird Zeit das solche Menschen die volle Härte des Gesetzes erfahren. Alkohol darf kein Grund, vor allem kein mildernder Grund, sein um eine Straftat anders zu bewerten. Niemand hat diese Frau gezwungen am Mittag zu saufen, hinters Steuer zu steigen und ein Mädchen tot zu fahren.

Keine Promillegrenze, sondern schlichtweg keine Rücksicht mehr auf solche Umstände! Ob alkoholisiert oder unter Drogen, die richterliche und gesetzliche Bewertung sollte ohne Beachtung dieser Fakten statt finden. Im Fall der Fälle sollte man es sogar härter als milder bewerten...
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17.06.2010 08:59 Uhr von Jaecko
 
+19 | -1
 
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Ich schätz mal dass die Rentnerin bei unserem Rechtssystem mit 10-16 Monate auf Bewährung davonkommt...
Was will man hier auch anderes erwarten.
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17.06.2010 09:01 Uhr von Trisa
 
+6 | -23
 
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17.06.2010 09:07 Uhr von jpanse
 
+6 | -1
 
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Ich bin über die Richterin erstaunt Soeine hat man auch nicht alle Tage.

Eine Freundin von mir wurde mit 16 Jahren bei einem Autounfall getötet.Die Fahrer der PKW die den Unfall verursacht haben sind recht milde davongekommen. Bei der Beerdigung mussten sie die Mutter von beiden Seiten stützen. SIe war so mit Tabletten vollgepumpt damit sie überhaupt mal zur "ruhe" kommt das sie nichtmal richtig gehen konnte.

Ich kann mir nicht vorstellen was man als Elternteil empfindet wenn man sein eigenes Kind beerdigen muss...das muss doch das schlimmste überhaupt sein.
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17.06.2010 09:13 Uhr von Phoenix88
 
+2 | -6
 
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....so ist das: dadurch das sie reich ist würd sie bestimmt milder bestraft als wenn es einem assi passiert wär...

anstatt das diese frau ein taxi sich nimmt!

"gib einem menschen macht und du siehst sein wahres gesicht"

sie will jetzt bestimmt nur ihren arsch retten das mädchen ist ihr egal
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17.06.2010 09:37 Uhr von Mith
 
+5 | -2
 
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Es ist echt unfassbar das man die Frau mit 2.7 Promille noch ans steuer lässt...

So etwas dürfte es nicht geben. Dann noch nichmal dein Fehler eingestehen und versuchen sich da rauszureden das schlägt dem Fass echt den Boden aus.

Mein Beileid für die Familie des Kindes.

Ich hoffe das das Gericht hier mal eine angemessene Strafe auferlegt.
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17.06.2010 10:03 Uhr von Bokaj
 
+16 | -0
 
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Alkohol am Steuer ohne Unfall: = Versuch eines Totschlages

... mit Unfalltoten = Totschlag




Wer mit Alkohol fährt, gehört extra hart bestraft.

Irgendwann sollten doch alle mal begriffen haben, wie gefährlich Alkohol ist, nicht nur am Steuer.

Alkohol sollte Strafe nicht milder ausfallen lassen, sondern härter!
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17.06.2010 10:12 Uhr von vitamin-c
 
+17 | -4
 
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3 Faktoren: Hier kommen drei Faktoren aufeinander:

- Alkohol am Steuer
- Frau am Steuer
- alte Person am Steur

Ergibt alles zusammen, eine tickende Zeitbombe!
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17.06.2010 11:15 Uhr von EvilMoe523
 
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Schon bitter die Sache vor allem wenn man solche Aussagen liest und merkt, dass die Täterin nicht mal Reue zeigt.

Strafen sollten zwar prinzipiell deutlich höher ausfallen, aber erstmal würde mir schon genügen, wenn man dem Wort STRAFE erstmal wieder zu seiner eigentlichen Bedeutung verhilft. Schon im Kindesalter erfährt man, dass eine Strafe schmerzhaft ist so das man daraus lernt.

Ich glaub ich würde die Frau schon wegen der Aussage zu 10 Jahren Haft verdonnern, damit sie genug Zeit hat ihre Ansichten über das Geschehn mal gründlich zu überdenken.

Wie der Vater schon sagte, sie hat diese Familie nun vollends zerstört. Vom Tod eines Kindes erholt man sich im Grunde schon nie, aber noch so ein Schicksalsschlag und dann noch so eine verkackte Täterin (sorry) ist schon wirklich drastisch schlimm.

Da bekommt man das kotzen, wenn die weiterhin auf Bewährung rumläuft und mit nem Grinsen ein Busgeld abgibt.
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17.06.2010 11:16 Uhr von Azureon
 
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Alkohol am Steuer da würde ich glatt 5 oder mehr Jahre Knast nochmal drauf legen damit den Säufern das Zeug im Hals stecken bleibt und sich 3 x überlegen unter Alkoholeinfluss sich auch nur wagen sich in ein Auto zu setzen.

Sauerei sowas.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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17.06.2010 11:22 Uhr von maretz
 
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tja: das problem an der Sache:
-> Führerschein weg? Ok, aber ist wohl auch nicht die Strafe für jemanden der in Rente ist bzw. dieses bald ist.

-> Hohe Geldstrafe? Klasse - soweit die in Rente geht kann die nur noch die Hand heben und die Sache is gelaufen.

-> Das Mädel macht beides nicht mehr lebendig...

Und selbst wenn die Frau in den Bunker geht - klasse, ändert an der Sache nichts mehr und die is dann halt für nen paar Jahre noch im Bau und wird auf Staatskosten durchgefüttert (und wenn der Sozial-Abbau in D so weitergeht dann gehts ihr bald "drinne" besser als draussen...).

Eine "gerechte" Strafe gibts da einfach nicht mehr - und so wie sich das anhört hat die Frau auch mehr Angst um den Führerschein als nen schlechtes Gewissen das die nen Mädel getötet hat...
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17.06.2010 11:33 Uhr von Bongolus
 
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Opfer- und Täterschutz? Fällt keinem hier auf, dass die Täterin verpixelt ist (die könnte sich ja juristisch noch gegen die Veröffentlichung ihres Bildes wehren), wärend das Opfer ohne Verpixelung abgebildet wird?

Wie schon einige geschrieben haben, muss die ganze Geschichte für die Eltern des Opfers sehr tragisch sein und "Bild" spuckt ihnen so noch ins Gesicht.

Und da beide Bilder keine Quellenangaben haben, was ein journalistischer Standard ist, kann man davon ausgehen, dass mindestens das Bild des Mädchens aus dem Internet illegal kopiert wurde. (Hamburger Erklärung)

Hätte bestimmt auch noch andere Quellen gegeben wo man das abschreiben kann. Tut euch selbst einen Gefallen und ignoriert News von Bild einfach. Die machen keinen Journalismus, was die machen sind nur Schweinereien.
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17.06.2010 12:08 Uhr von -The_Dude-
 
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@bildungsminister: So so. Dann stell dir mal folgendes vor. Es ist gar nicht so selten, dass Familien nach Gewaltverbrechen (z.B. Ermordung eines Mitgliedes) oder dem natürlichen Tod eines Kindes zerbrechen. Genausos wenig unüblich ist es, dass Familienmitglieder zu Drogen oder Alkohol greifen um ihre Schmerzen zu lindern. Missbrauchsopfer greifen übrigens auch zu Drogen oder Alkoho. Ärzte verschreiben abhängigmachende Medikamente zur Beruhigung. Du schreibst niemand zwingt solchen Menschen Drogen oder Alkohol zu nehmen. Nach vielen Untersuchungen kann man aber feststellen, dass Menschen Suchtstoffe auch benötigen um mit Traumatas fertig zu werden. Damit soll nichts entschuldigt werden, aber das zeigt uns, dass wir hier nicht aus dem Bauch Rechtsprechen dürfen, sondern das wir alle Umstände abwägen, die zu so eine Unglück führen,. Und wenn die Frau sich betrunken hätte, weil sie grade ihren langjährigen Ehemann durch Mord oder Unfall oder Krankheit oder Ehebruch verloren hat, macht das den Tod des Mädchens nicht wneiger schlimm, aber diese Umstände müssen gewürdigt werden. Diese Art der Rechtsprechung ist klug, weil sie Umstände berücksichtig. Sollte eine Rechsprechung so erfolgen, wie du sie hier vorschlägst, sind wir, ich hoffe du sitzt, schnell bei der Sharia und ihrer eindimensionalen Betrachtungsweise menschlichen Lebens.
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17.06.2010 12:09 Uhr von M2hott19
 
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Da fehlt was Das ist bereits im August 2009 passiert! Würde ich vllt mal dazuschreiben...
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17.06.2010 12:26 Uhr von maretz
 
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@The_Dude: Sorry, das sehe ich persönlich komplett anders.

Natürlich ist es nachvollziehbar wenn jemand nach einem solchen Schicksalsschlag auch mal Medikamente, Drogen oder Alkohol nimmt.

Aber: Wenn die Person sich dann hinters Steuer setzt dann ist das immernoch keine Entschuldigung. Warum denn? Ich weiss auch wenn ich jemanden verloren habe das ich besoffen nicht Auto fahren kann/darf oder das ich deshalb auf der Straße trotzdem keine Leute umhauen darf,... Warum sollte ich jetzt also dafür eine milde Strafe bekommen wenn ich das trotzdem mache? Denn eines bleibt immer: ICH greiffe dann selbst zu den Drogen (ganz gleich in welcher Form). ICH gehe danach selbst ins Auto und fahre. Und ICH fahre dann jemand anders tot und stürze da ggf. noch ne Familie ins Unglück die da absolut nix für kann. Also muss ICH auch mit der vollen Konsequenz für mein Handeln grade stehen.

Wie gesagt - ich habe kein Problem damit die Strafen bei sowas anzupassen wenn es um nen "leichtes Fehlverhalten" geht. Wenn jemand grad nen wichtigen Menschen verliert und dann auf der Straße z.B. nen Polizisten beleidigt weil dieser nach nem Ausweis gefragt hat -> was solls. Schwamm drüber und einfach mal akzeptieren/ignorieren. Sitzt die Person wirklich mal mit ner Flasche irgendwo dann halt auch einfach mal sitzen lassen und das Ticket wegen "rumlungern" einfach mal stecken lassen (bzw. vom Richter dann einkassieren). Alles kein Problem. Aber wenn jemand meint das er ne andere Person verletzt / tötet hört der Spass auf. Und mir persönlich ist es dann vollkommen egal welchen Schicksalsschlag die Person grad hinter sich hat - in diesem Fall ist das Mädel tot. Kommt da die Frau dann raus mit "naja, sie sind alt, haben grad jemand verloren - och, da machen wir mal 2 jahre auf bewährung" -> dann kann ich auch verstehen wenn die Eltern des Kindes durchdrehen und da das Gesetz in die eigene Hand nehmen. Denn auch das wäre zwar sicher nicht ok -> aber mit deiner Theorie muss ich ja nachvollziehen das die grad nen Schicksalsschlag hinter sich haben und die Strafe dann gering ausfallen lassen. Aber was passiert denn da in der Realität? Da heisst es "das war Rache und das ist nicht strafmildernd..."
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17.06.2010 12:48 Uhr von no_trespassing
 
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Unfassbar: Sinnlos ein Leben zerstört, nur weil man ohne den Suff wahrscheinlich heutzutage nicht mehr auskommt.

Ich beobachte es immer mehr, in den letzten Jahren ist es extrem schlimm geworden. Die Leute betäuben sich schon früh morgens bis unter die Kante mit Alkohol.

Viele sind mit ihrem Leben doch längst fertig, die kommen ohne die Sauferei gar nicht mehr klar. Die Alte wird wohl nicht das erste Mal besoffen hinterm Steuer gesessen haben, nur ist es jetzt erst aufgefallen.

Alkohol ist leider eine gesellschaftlich akzeptierte Droge - soweit akzeptiert, dass man oft ausgestoßen wird, wenn man sie nicht zu sich nimmt.

In einigen Gegenden fällt mir auf, dass der Konsum gerade in den letzten Jahren dramatisch zugenommen hat. Da quillen die Glascontainer über, Leute stellen ihr Zeug dann in Kartons daneben. Hab schon erlebt, wie eine ganze Bushaltestelle neben einem Container bis quasi unter das Dach mit Flaschen gestapelt wurde.

Was ist denn an Saufen, Kiffen, usw. gut? Hat doch nicht einen einzigen Vorteil!
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17.06.2010 13:31 Uhr von EvilMoe523
 
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@ no_trespassing: Joa,

im Grunde hast du vollkommen Recht. Und Saufen und Kiffen hat auch keinen Vorteil. Wobei in Maßen genießen und in gesellschafftlicher Runde hat es schon den Vorteil, Spaß und Genuss :)

Und Alkohol a la Wein wirkt sich ja sogar gesund auf den Körper aus :)
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17.06.2010 14:23 Uhr von daniel1xxx
 
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Das geht so auf den sack wenn jemand betrunken mordet sollte er doppelt und 10-fach bestraft werden
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17.06.2010 14:54 Uhr von maretz
 
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@Thiel Hater: Darauf hab ich ja irgendwie gewartet... Ältere Autofahrer gefährden den Verkehr? Komisch das die Unfallstatistik nen großen Ausschlag bei den 18-25jährigen zeigt.

Und auch die Alkohol-Fahrten sind bei JÜNGEREN deutlich häufiger (-> disco-Unfälle... ich glaub dazu zählen wenig Senioren!).

Jetzt sag mir also mal den Grund warum du glaubst das eine solche Prüfung da IRGENDWAS dran geändert hätte...

Der einzige Punkt wo ich dir recht gebe: 0,0 bzw. selbst 0,5 aber dafür eben die Strafen mal so machen das die auch gemerkt werden... Aber auch das für alle - und nicht nur für eine Gruppe...
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17.06.2010 15:01 Uhr von m.a.i.s.
 
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Bei der ganzen Diskussion: stellt sich mir immer wieder, wie schon seit Jahren die folgede Frage:
wieso wird jemand bei einer Fahrt mit Alkohol umso schärfer bestraft, wenn andererseits ein im Alkohol- oder Drogenrausch begangener Mord als Totschlag und damit mit mildernden Umständen betrachtet wird.
Meiner Meinung nach sollte ein Mord unter Alkohol-/Drogeneinfluss auch härter bestraft werden, da es doch die freien Entscheidung des Täters war sich zu berauschen. Wenn dies so weit führt, dass er keine Kontrolle mehr über sich hat, sehe ich das eher als straferschwerend denn als strafmildern an.
Für die Familie hoffe ich nur, dass die "Dame" ein gerechtes Urteil bekommt und nie wieder am Steuer eines Autos sitzen darf.
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17.06.2010 15:21 Uhr von Azureon
 
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@ Maretz: Der Grund dafür ist: 18 - 25 Jährige sind auch noch nicht vollkommen ausgewachsen. Das Gehirn eines Mannes ist erst mit ca. 25 Jahren vollständig entwickelt. Bei vielen Älteren Leuten hingegen stellt sich immer mehr der Bedarf zurück auto zu fahren. Gleichzeitig lässt das Reaktionsvermögen nach.

Was auf jeden Fall der Frau anzulasten ist, ist dass sie mit 65 Jahren WISSEN MUSS dass Alkohol am Steuer aus gutem Grund VERBOTEN ist. Junge Autofahrer hingegen überschätzen sich aufgrund ihrer Unerfahrenheit.
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17.06.2010 15:52 Uhr von maretz
 
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@Azureon: Warum stellt sich bei älteren der Bedarf zurück mit dem Auto zu fahren? Sorry, ich bin grad mal 32 Jahre alt - aber wenn ich mir solche Kommentare durchlese dann frag ich mich wirklich ob "ihr" mal darüber nachdenkt was ihr da so schreibt...

Klar - mit 60 sitzt man nur noch zuhause und glotzt in den Fernseher oder wie? Oder gilt das erst ab 70? Das Leute in dem Alter nicht mehr unbedingt in die Disko wollen - keine Frage. Dafür besuchen die dann mal eben die Kinder/Enkel - die ggf. auch in ner anderen Stadt leben. Oder treffen sich einfach mal auf nen Kaffee bei den Freunden/Bekannten. Ich könnte mir EINIGES vorstellen was auch alte Leute machen können - und wo man durchaus auch mal mobil sein möchte...

Wo du recht hast: Ds Reaktionsvermögen lässt nach. DAFÜR kommt aber erfahrung und ruhe ins Spiel. Der Rentner fährt auch eher selten mit 200 über die Bahn - da reichen auch mal 120 (ganz freiwillig ohne das es nen Gesetz vorschreibt!). Oder eben wirklich mal 30/50 dort wo eben nur 30/50 erlaubt sind... Klar nervt das (ich fahre dort auch meist "+10") - aber kann man deshalb sagen das die schlecht fahren weil die sich an die Geschwindigkeit halten? Und wenn dann jemand meint er muss vorbeifahren wie nen Henker und da passiert nen Unfall -> sorry, ich kann dem Renter da keinen Vorwurf machen. Wenn ich meine ich muss nen Auto überholen und bin zu blöd dafür dann ist es MEINE Schuld wenn ich in den Graben gehe - und nicht die der Person die ggf. vorschriftsmäßig fährt!

Wie gesagt - gar keine Frage das es fatal ist mit Alk/Drogen zu fahren. Egal welches Alter -> Führerschein weg und 2 Jahre zu Fuß in jedem Fall! Aber wenn dann gleich wieder kommt "Joar, weil Alt gleich alle paar Jahre ne neue Fahrprüfung" -> sorry, dann müsste nen 20jähriger diese auch jedes Jahr nochmal machen (da eben wie du ja auch sagst die Erfahrung fehlt...). Ich hätte sogar gar kein Problem damit wenn es heisst das ab 1.1.2011 JEDER mit nem Führerschein alle 2 - 5 Jahre zum Doc muss und dieser die Fahrtauglichkeit überprüft. Dann aber wirklich jeder - egal ob 16 mit nem 1B/4 (oder was das heute ist) oder nen 96jähriger. Und ich bin mir zimlich sicher das dabei die Kurve derjenigen bei denen der Doc "nö" sagt zimlich genauso wie die derzeitige Unfallstatistik aussieht. Es mag ja sein das nen 18jähriger deutlich bessere Reaktionen hat (auch besser als meine mit eben etwas über 30) -> nur kommen da auch nicht sooo selten Genußmittel ins Spiel die unters BTM fallen...

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