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Entführter Geschäftsmann Max Göldi von der Schweiz mit 1,5 Millionen Franken freigekauft

Am vergangenen Sonntag konnte der Schweizer Geschäftsmann Max Göldi nach zwei Jahren Geiselhaft in Libyen endlich das Land verlassen. Er war im Sommer 2008 mit einem weiteren Mann in Libyen festgenommen worden - angeblich wegen Visa-Verstößen.

Göldi war kurz nach der Veröffentlichung belastender Fotos von Muammar al-Gaddafis Sohn Hannibal in der Schweizer Presse festgenommen worden. Hannibal Gaddafi war die Misshandlung von Hotelangestellten vorgeworfen worden. Wie sich nun herausstellte, ging der Freilassung eine Zahlung von 1,5 Millionen Franken voraus.

Auf die Summe habe man sich als angemessene Entschädigung für Hannibal Gaddafi geeinigt. Es handelte sich bei den Bildern um Polizeiakten, deren Weitergabe an Dritte strafbar ist. Um die angespannten Beziehungen zwischen Libyen und der Schweiz zu normalisieren, wurde von den Regierungen ein Aktionsplan vorgestellt.


WebReporter: maude
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Libyen, Entführung, Entschädigung, Muammar al-Gaddafi, Geschäftsmann
Quelle: www.20min.ch

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2010 07:26 Uhr von Geschichtenhasser
 
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gut ok sicherlich eine erlösung für den herrn göldi , aber naja mal abwarten wieviele jetzt einfach so entführt werden um an viel geld ranzukommen..
(weit hergeholt ich , ich weis)
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17.06.2010 07:48 Uhr von Stampede
 
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Entführt? Wo steht das -.-: Außer in deiner Überschrift konnte ich nirgendwo (auch nicht in dieser "Quelle") etwas von Entführung lesen.
Auch wenn die Umstände dem ähnlich sein mögen, war es doch eine Verhaftung von offizieller Seite..
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17.06.2010 07:50 Uhr von Geschichtenhasser
 
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achja: mist stimmt-- einfach ignorieren.. scheis früher morgen
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17.06.2010 07:55 Uhr von Simon_
 
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Er wurde: für ein "Verbrechen" gegenüber einem Herrschersohn verhaftet. Bei einem normalo wäre nichts passiert.. und der Freilassung ging ein Lösegeld voraus. Erfüllt eigentlich alle Kriterien einer Entführung.^^
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17.06.2010 07:58 Uhr von MacGT
 
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Prima: Super, erst machen sich die Schweizer lächerlich, in dem einer der 7 Bundeskaspern vor Ghadaffi kriecht, dann entschuldigen sie sich für etwas absolut gerechtfertigtes, um am schluss diesem lybischen Terroristen auch noch 1,5 Millionen in seinen dreckigen Hintern zu stopfen.
Ich hoffe bloss das nie mehr auch nur ein Schweizer dumm genug ist, bei Ghadaffis Tamoil zu tanken...
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18.06.2010 07:00 Uhr von Impaler
 
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Was hättet ihr getan? Den armen Kerl einfach in Libyen verrotten lassen? Wie bekannt ist wurde Göldi infolge politischer Machtspielchen seitens Gaddafi festgenommen. Das Konsulat hätte hier gar nichts ausrichten können, zumal die Schweiz von der restlichen Welt kläglich im Stich gelassen wurde.
Die Schweizer Regierung hat das einzig richtige getan, nämlich das was erforderlich war um ihren Bürger wieder frei zu kriegen.

Aber wir hätten uns wohl auf Gaddafis Niveau begeben sollen, polemische Artikel veröffentlichen und nicht haltbare Drohungen von uns geben. Das hätte bestimmt geholfen und die ganze Rechte Europas hätte uns auf die Schulter geklopft....
Nur würden wir die beiden Schweizer nie mehr wiedersehen. Aber Hauptsache die Hardliner (in der Schweiz auch als SVP bekannt) hätten ihr Gesicht wahren können.

Ach und ganz nebenbei: Es wurde noch gar nichts an Libyen gezahlt und warscheinlich wird das Geld auch nie dort ankommen. Einfach mal andere Zeitungen lesen und nicht immer nur blick und 20min. Dann dämmert es einem auch, wieso wir heute niemandes Kopf mehr auf einen Pflock spiessen.

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