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Tranexamsäure: Mittel könnte Tausende vor dem Verbluten bewahren

Forscher aus den USA und Großbritannien haben eine Studie veröffentlicht, in der es um Tranexamsäure (TXA) geht. Dieses billige und patentfreie Mittel hemmt den Abbau von Blutgerinnseln und kann dadurch starke Blutungen stillen. Nebenwirkungen durch die Gerinnsel wurden nicht festgestellt.

Bei der Studie waren über 20.000 Unfallopfer aus aller Welt beteiligt. Diese erhielten ein Gramm TXA per Spritze und dann ein weiteres Gramm per Infusion, über einen Zeitraum von acht Stunden. Danach kann der Körper die Gerinnsel selbst regulieren. Das Sterberisiko sank dabei um ein Sechstel ab.

Man hofft nun, dass TXA nun auf die Liste der unentbehrlichen Medikamente der WHO gesetzt wird. In Europa und den USA kann laut den Forschern jeweils 2.000 Menschen das Leben gerettet werden. Ein Vorteil ist auch der Preis, der bei vier Euro pro Gramm TXA liegt.


WebReporter: Getschi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Medikament, Medizin, Risiko, Mittel, Verblutung
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2010 17:42 Uhr von alicologne
 
+5 | -3
 
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Da wird aber die Pharmalobby viel Arbeit haben um die Zulassung zu verhindern.

[ nachträglich editiert von alicologne ]
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17.06.2010 08:47 Uhr von Shedao Shai
 
+4 | -3
 
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@alicologne: oh ja die pharmalobby besteht neuerdings nichtmal mehr aus geldgeilen unmenschen, sondern nur noch aus sadisten die anderen den tod wünschen...
so ein unlogisches schwarz/weiß denken. was hat die pharmalobby bitteschön davon, wenn sie leute verbluten lassen, statt ein medikament zu verabreichen? diese personen könnten ja in ihrem weiteren leben irgendwann mal auch teurere medikament benötigen.
die werden sich eher denken, dass es hier ein mittel gibt, das zukünftig in jedem rettungswagen und jeder unfallklinik bevorratet werden wird und das man damit eine ganze menge geld verdienen kann.

aber hauptsache man meckert erstmal drauf los, ohne auch nur 10 sekunden drüber nachzudenken...

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