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RWE droht mit Dividendenkürzung

2,3 Milliarden Euro soll die Brennelementesteuer nach dem Willen der Bundesregierung in die Staatskasse spülen. Das schmeckt den Versorgern überhaupt nicht. RWE warnt jetzt, dass die Ausschüttung an die Aktionäre deshalb gekürzt werden könne.

Die von der Bundesregierung geplante neue Brennelementesteuer stößt bei der Energiewirtschaft in Deutschland auf Widerstand. "Eine solche Steuer hätte erhebliche negative Folgen für unsere Investitionen, unsere Ergebnisplanung und damit auch für unsere Dividende", sagte der Finanzvorstand von RWE.

RWE schließt deshalb eine Dividendenkürzung nicht mehr aus. Ursprünglich hatte das Unternehmen seinen Aktionären bis zum Jahr 2013 eine stabile Ausschüttung versprochen.


WebReporter: Pundi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: RWE, Dividende, Kürzung
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2010 12:54 Uhr von ckoibe
 
+10 | -0
 
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Brennelemente da sollten die "Versorger" mal die Entsorgung übernehmen, die momentan der STEUERZAHLER übernimmt.
Was meint ihr, wie teuer der Atomstrom plötzlich werden würde.
Aber wer den Hals nicht voll bekommt jammert halt schnell rum!
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16.06.2010 13:15 Uhr von Vasto-Lorde
 
+5 | -0
 
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LOL! RWE warnt jetzt, dass die Ausschüttung an die Aktionäre deshalb gekürzt werden könne.

Ja die ach so armen Aktionäre....
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16.06.2010 13:33 Uhr von hpo78
 
+5 | -0
 
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soso: Die schaffen es seit Jahren ungerechte Preissteigerungen zu rechtfertigen, sie werden es auch schaffen die Regierung von diesem Vorhaben abzubringen.

Und wenn nicht? Die Zeche zahlt dann eh der Verbraucher!
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16.06.2010 15:31 Uhr von Cronion
 
+1 | -3
 
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Interessant wie schnell meine Vorredner in einem Stereotypen denken.

Aktionär = Reiche Person, am besten Millionär und Manager etc.

Da muss ich euch leider eines besseren belehren. Ich bin 18, Schüler und - richtig geraten - Aktionär.
Und nein, meine Eltern sind nicht steinreich und so weiter... das Geld, was ich mir nebenbei verdiene vermehre ich am Aktienmarkt.

Also, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal.
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16.06.2010 16:14 Uhr von snfreund
 
+1 | -1
 
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ich: muss cronion recht geben, es gibt kleinaktionäre, in hülle und fülle, die butter und brot aktionäre für die konzerne, .....
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16.06.2010 16:26 Uhr von DirtyGun
 
+2 | -0
 
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@ Cronion: Selber einfach mal die ...

Aktionäre gehen beim Aktienkauf ein gewisses Risiko ein. Endkonsumenten sind dagegen "keine" Risiken beim Vertragsabschluss eingegangen. Warum sollte diese Steuer dann nicht auf die Aktionäre abgewälzt werden?
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16.06.2010 18:11 Uhr von Cronion
 
+1 | -3
 
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@DirtyGun: Okay, du sagst also besser auf die Minderheit, die wenig Eigenkapital hat als auf die ganze Bevölkerung?

Gut, dann ist die Hartz IV Kürzung der Regierung das einzig Richtige in deinen Augen ;-)
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16.06.2010 19:10 Uhr von Cronion
 
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@nokia1234: Ich bestreite auch nicht, dass man damit ein gewisses Risiko eingeht.

Nur wenn die Energiekonzerne mehr Steuern zahlen müssen, kann das nicht sein, dass das alleine auf die Aktionäre abgewälzt wird.

Ich kann auch niemanden verstehen, der das fordert und im Gegenzug dafür (wenn auch indirekt) Geld bekommt. Denn das Geld aus den Steuern geht nunmal an den Staat, also an alle.
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16.06.2010 19:26 Uhr von Cronion
 
+0 | -0
 
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@Judas: 1. Finde ich es auch richtig, dass die Energiekonzerne zur Kasse gebeten werden.

2.Ist Aktienkaufen lange nicht mit Roulette zu vergleichen. Es gehört einiges an Vorwissen und man muss wissen, was so läuft.

"...wer meint, seine kohle an der Börse zu verzocken..." spricht nicht für deine Kompetenz in dem Gebiet.

Warum sollte sich jemand beschweren dürfen, der für sein komplettes finanzielles Leben nicht aufkommt, dass ihm 60 Euro weniger gezahlt (und nur so darf man es formulieren) werden?
Es ist klar, es gibt Ausnahmen, und zwar die Leute, die arbeiten wollen, es aber nicht können oder keinen Job bekommen. Leider sind diese Menschen aber die Ausnahme.

Aktionäre haben für das Geld gearbeitet und dafür auch schon Steuern an den Staat gezahlt. Jetzt sollen sie nochmal zahlen, weil der Staat die Steuern für Energiekonzerne erhöht?

Unsinn.
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17.06.2010 14:38 Uhr von Cronion
 
+0 | -0
 
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@nokia1234: Das heißt für dich Fußball ist wie Lottospielen? Schach ist wie Lottospielen? Entweder man gewinnt, oder verliert... ja na dann.

Dein ganzes FREIWILLIG nennt sich Wettbewerb, und wird darüber geregelt.
Will ein Markt Gewinn machen, muss er die anderen ausstechen, dadurch wird der Preis gesenkt.

Versprechen können die das, wenn sie mit den Prognosen für die kommenden Jahre rechnen.
Mit so einer Steuererhöhung können die nicht rechnen, und wenn du jetzt sagst, dann sollen sie nichts darüber sagen hast du keine Ahnung.
Wenn du deinen Geburtstag feierst lädst du auch 2 Wochen vorher ein. Und wenn du bis dahin im Krankenhaus liegst, musst du auch absagen, obwohl du damit gerechnet hast feiern zu können.

Ja, mit 18 Schüler und Aktien. Ja, meine Eltern wohnen noch bei mir.
Ich sage ja auch nicht, dass es einfach ist mit HartzIV zu leben. Ich sage nur, dass es (die Ausnahmen ausgenommen) nicht leicht sein sollte mit HartzIV zu leben, weil man auch nichts für die Gesellschaft tut und somit auch nichts von der Gesellschaft zu erwarten hat.

Zu deinem Rentnerbeispiel.
Rentner wird früher oder später jeder. Heißt ein Rentner, der Aktionär ist würde doppelt - doppelt bezahlen.
Kann ja auch nicht dein Anliegen sein.

Und du nennst alles, was auf Gewinn abzielt Spekulation?
Interessant.

[ nachträglich editiert von Cronion ]

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