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Urteil: Autogas-Umrüster zahlt bei dadurch entstandenem Motorschaden

Nach dem Urteil des Oberlandesgericht Koblenz muss die Werkstatt, welche ein Fahrzeug auf den Betrieb von Autogas umgestellt hat, den Schaden voll bezahlen, wenn durch den Betrieb mit Gas der Motor kaputt geht und die Werkstatt Schuld daran hat.

Im aktuellem Fall hat der Besitzer eines Ford Maverick den Antrieb für 2.500 Euro auf Autogas umstellen lassen. Nach einem Jahr entstand an den Zylindern ein Schaden, der einen Kompressionsverlust zur Folge hatte. Als Ursache wurde das fehlende Einbauen einer Regeltechnik durch die Werkstatt festgestellt.

Die Zylinder mussten komplett ausgewechselt werden. Die Kosten von 3.455 Euro stellte der Besitzer des Ford der Umrüst-Werkstatt in Rechnung. Die Einbaukosten wollte er auch ersetzt haben und einen kostenlosen Rückbau in den ursprünglichen Zustand des Wagens. Das Gericht sah das jetzt auch so.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Schaden, Autogas, Umrüstung
Quelle: www.auto-reporter.net

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2010 11:18 Uhr von EvilMoe523
 
+8 | -0
 
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Wüsste jetzt auch nicht, was dagegen sprechen sollte, dass Jemand der das Auto einer anderen Person beschädigt ob nun fahrlässig oder nicht, dafür haften soll...
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16.06.2010 11:48 Uhr von GuruRoach
 
+7 | -0
 
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Die Werkstatt muss halt für Pfusch haften wie jeder andere Betrieb auch, was ist da jetzt so besonderes daran?
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16.06.2010 12:29 Uhr von darkdaddy09
 
+0 | -3
 
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Das ging in die Hose: Scheiße, wenn man Leute eingestellt, aber nichts Gescheites beibringt bzw. unqualifizierte Arbeitskräfte einstellt.
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16.06.2010 12:56 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -1
 
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Kein gutes Urteil für Autogasumrüster. Viele Motoren haben zu weiche Ventilringe. Nach 60.000 km mit Autogas sind die so dünn geworden, dass die Zylinder keine Kompession mehr haben. Das ist auch bei manchen Autos so, die schon von Werk aus mit Autogasausrüstung geliefert werden.
Ob die Ventile/ Ventilringe erst nach defekt oder sofort bei der Umrüstung ausgetauscht werden, dürfte von den Kosten her kaum einen Unterschied machen. Der Materialpreis dürfte bei wenigen Euros liegen, die Reparatur dürfte auch in einer Fachwerkstatt kaum mehr als 1000 € kosten.
Dass die kompletten Zylinder kaputt gehen, habe ich noch nicht gehört. Da muß die Anlage völlig falsch eingestellt gewesen sein.
---
In der Quelle steht, dass der Zylinderkopf komplett getauscht worden ist. Mit 3455 € hat sich das die Werkstatt sehr gut bezahlen lassen. Von defekten Zylindern ist in der Quelle nichts zu lesen.

[ nachträglich editiert von T¡ppfehler ]

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