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Auto Club Europa: Warnung vor steigenden Benzinpreisen ist Stimmungsmache

Der Auto Club Europa (ACE) bezeichnete den vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) prognostizierten Preisanstieg bei Benzin und Diesel, aufgrund der Katastrophe im Golf von Mexiko, als Stimmungsmache.

ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner sagte: "Man kann steigende Benzinpreise auch herbeireden und Spekulationen befeuern." Normalerweise müssten die Preise fallen, denn die Öl-Lager seien, laut dem ACE, wegen der schwachen Nachfrage zurzeit übervoll.

Das Problem seien die Hedgefonds, bei denen Spekulanten auf Höchstpreise wetten. Aus diesem Grund wird zurzeit Öl gekauft, welches noch gar nicht gefördert wurde. Da der Benzinpreis ohne diese Spekulationen 14 Cent pro Liter Benzin billiger sein könnte, fordert der ACE die Regierung zum Handeln auf.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Warnung, Benzinpreis, Spekulation, ACE, Auto Club Europa
Quelle: www.auto-reporter.net

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2010 11:01 Uhr von politikerhasser
 
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Ob Politik Wirtschaft, Banken oder Industrie - es wird immer so gedreht, dass der Verbraucher kräftig zahlen muss. Eindämmen kann man das nur mit geringerem Verbrauch, was dann aber letztlich wieder mit höheren Preisen verbunden ist...
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16.06.2010 11:32 Uhr von Azrael_666
 
+3 | -1
 
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Ein Handeln der Regierung wäre - wie in vielen anderen Fällen - schon längst überfällig. Normalerweise müsste der Benzinpreis angesichts all der wirtschaftlichen Abhängigkeiten, die sich aus ihm ergeben, staatlich festgelegt werden. Punkt. Aber wenn man die Wirtschaft FDPmäßig den Hedgefonds als Spielwiese überlässt, machen Spekulanten natürlich was sie wollen. Mit freier Marktwirtschaft hat das nichts zu tun.
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16.06.2010 12:24 Uhr von TrangleC
 
+1 | -1
 
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Die offiziellen Begründungen für steigende Ölpreise werden sowieso immer erratischer und chaotischer.
Gibt es irgendein Problem das auch nur entfernt mit Öl zu tun hat, wie beispielsweise damals als der Saudi-König ins Krankenhaus kam, steigen die Preise. Läuft alles gut und es gibt keine an den Haaren "herbeiziehbaren" Nachrichten mit denen man steigende Preise "pseudo-erklären" könnte, steigen die Preise eben weil alles in Ordnung ist, aufgrund steigender Nachfrage.

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