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USA: Frau schießt sich selbst an, um ärztlich behandelt zu werden

Kathy Myers aus dem US-Bundesstaat Michigan ist arbeitslos und kann sich keine Krankenversicherung leisten.

So hatte sie auch kein Geld, einen Spezialisten aufzusuchen, als sie sich vor einem Monate an der Schulter verletzte. Aus diesem Grund schoss sie sich selbst an, um von einem Arzt behandelt zu werden.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus will sie nun jedoch einen Spezialisten aufsuchen und hofft, die Behandlung in Raten abzahlen zu können.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Frau, Arzt, Waffe, Schuss, Krankenversicherung
Quelle: www.rooster24.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2010 10:12 Uhr von mediareporter
 
+30 | -1
 
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Unglaublich, wie weit die Menschen in den USA gehen (müssen), um von einem Arzt behandelt zu werden. Es wird Zeit, dass Obamas Gesundheitsreform seine Wirkung zeigt. Weitere Details gibt es in der Quelle.
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16.06.2010 10:32 Uhr von werhamster40kilo
 
+4 | -22
 
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16.06.2010 10:33 Uhr von fenito
 
+42 | -0
 
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tja wenn du dich in deutschland anschießen würdest, müsstet du erst mal 10 euro bezahlen bevor du behandelt wirst :D
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16.06.2010 10:42 Uhr von realNIrcser
 
+10 | -1
 
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@fenito: wie recht du hast :D
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16.06.2010 10:45 Uhr von shathh
 
+4 | -10
 
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Unglaublich Wurde jetzt eigentlich die Reform von Obama durchgewunken? Bin da garnicht mehr auf dem Laufenden. Der wollte doch für jeden eine Krankenversicherung einführen.

Zu den 10 Euro in DE:
Die haben mich auch schon abgehalten zum Arzt zu gehen. Da geh ich lieber krank zur Arbeit, als jedes Mal 10 Euro zu zahlen beim Arzt.

Erinnert mich daran, dass ich noch meine Krankenkasse kündigen muss. Die 8 Euro Zusatzbeitrag nerven auch schon wieder ..
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16.06.2010 10:50 Uhr von Boomzill
 
+14 | -2
 
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Das ist sehr freundlich von dir: dass du deine kollegen ansteckst
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16.06.2010 11:07 Uhr von Tek-Dealer
 
+7 | -0
 
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Interessant: Es ist schon toll, wie die Leute sich wegen der 10€ aufregen.

Wir waren kürzlich in den USA und meine Frau mußte zum Arzt, wegen einer Erkältung mit Fieber die nicht weg ging.

10 Minuten Untersuchung, 3 Medikamente ...

Rechnung 250 $ -> Bar oder mir Karte?

Ok, gab eine Quittung und wir konnten uns das Geld von der Reisekrankenversicherung wieder holen.

Aber ich vermute mal hier in Deutschland wird der Besuch beim Arzt ähnlich viel kosten. Nur das wir kein Verhältnis mehr dazu haben, wie teuer das ganze doch ist.

In dem Sinne, bloß nicht krank werden.

Tek

[ nachträglich editiert von Tek-Dealer ]
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16.06.2010 11:43 Uhr von Eisi
 
+3 | -0
 
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@Tek-Dealer: Nein, in D ist es (noch) nicht so schlimm.

Bin Privatpatient. Hier die Kosten für eine kurze Untersuchung (auch etwa 10min):
- Beratung auch Telefonisch; Faktor 2.3; 10,72EUR
- Untersuchung symtombezogen; Faktor 2.3; 10,72EUR
--> 21.44EUR
Bei Kassenpatienten entsprechend weniger.

Das war nur eine kleine Untersuchung, bei größeren Sachen wie MRT bezahlt man auch mal schnell 700-900EUR.

Viele Grüße!

[ nachträglich editiert von Eisi ]
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16.06.2010 13:08 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -1
 
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@Eisi: Die Logik musst du mir mal verraten warum ein Kassenpatient weniger Kosten verursacht als ein Privatpatient.

Die Kosten werden wohl die gleichen sein, nur dass die Krankenkasse die Kosten dann direkt übernimmt bzw einen Einheitspreis bezahlt
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16.06.2010 13:14 Uhr von httpkiller
 
+0 | -0
 
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@fenito: Oder eine Überweisung beim Hausarzt holen
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16.06.2010 14:25 Uhr von Eisi
 
+2 | -0
 
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@PeterLustig: Ich als Privatpatient bezahle den 2.3 bis 3.5-fachen Faktor eines Kassenpatienten. Im obigen Fall erhält der Arzt 21.44EUR von einem Privatpatienten, von einem Kassenpatienten für die gleiche Leistung nur (Faktor 1.0 angenommen) 9.32EUR.

Mit "Kosten verursachen" war ich zu unpräzise, sorry.
Die Ausgaben für den Arzt sind die gleichen, die Einnahmen nicht.

Ich wollte mit meinem Kommentar nur verdeutlichen, dass es bei uns zum Glück noch keine solch unverschämten Arztkosten wie in den USA gibt.

Damit kann man aber gleichzeitig feststellen:
- Ein einfacher Hausarzt (womöglich noch auf dem Land) kann nicht mit Geld um sich werfen.
- Die Ärzteprotest für mehr Einkommen ist in vielen Fällen gerechtfertigt.
- Für die Praxisgebühr von 10EUR bekommt der Arzt im obigen (sehr einfachen) Beispiel nur 9.32EUR, die Behandlung bezahlt ihr also zu 107% selbst.
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16.06.2010 15:26 Uhr von fenito
 
+1 | -0
 
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@httpkiller: ja wie bekommst du denn bitte die Überweisung? dafür musst du meines wissens nach auch 10Euro bezahlen.....
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17.06.2010 09:22 Uhr von p-o-d
 
+0 | -0
 
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Ja, 1x im Quartal. Die 10 Euro hat man eigentlich meist beim verschriebenen Medikament schon wieder wett gemacht...

Überhaupt betragen die Zuzahlungen maximal 2% des Bruttoeinkommens, bei chronischer Krankheit 1%.
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17.06.2010 14:07 Uhr von fenito
 
+1 | -0
 
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ja die überweisung hat aber mal gar nichts mit dem medikament zu tun....dafür gibt es ja die 5€ apothekengebühr ;)

außerdem bezahl ich ja die medikamente und den arzt auch nicht mit den 5 bzw. 10 € sondern mit meinen Krankenkassenbeiträgen ;)

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