16.06.10 07:51 Uhr
 175
 

Krebsforschung: Manipuliertes Gen bremst Tumorbildung bei Mäusen

Wissenschaftler aus Würzburg und Stanford haben im Experiment mit Mäusen eine Grundbedingung für das Tumorwachstum enträtselt. Defekte Zellen werden normalerweise durch einen internen Mechanismus davon abgehalten, zu wuchern. Dies geschieht entweder durch den Zelltod oder den Stop der Zellteilung.

Binden sich in der Zelle die beiden Proteine Miz1 und Myc aneinander, setzt der zweite Schutzmechanismus bei den defekten Zellen aus. Die Forscher veränderten bei Mäusen die Gene, welche diese Proteine codieren, so dass diese Bindung unterdrückt wurde. Danach wurde eine Krebserkrankung ausgelöst.

Während von den Mäusen mit dem mutierten Gen nach 47 Wochen noch ein Viertel lebte, starben alle Mäuse der Kontrollgruppe bereits nach 20 Wochen. Daraus lässt sich zwar keine neue Therapie entwickeln, aber die Tumorbildung kann dadurch besser verstanden werden.


WebReporter: Getschi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Krankheit, Forschung, Medizin, Gen, Zelle
Quelle: www.wissenschaft.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nanobots können ohne Nebenwirkungen Tumore verkleinern
Mikroplastik in Mineralwasser gefunden
US-Studie zur Erderwärmung: Meeresspiegel steigt deutlich schneller

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pinneberg: Familienvater wird Polygamie gestattet
Wien: Permanent furzender Flugpassagier veranlasst Notlandung
Jetzt hattest die SPD geschafft,erstmals hinter AFD


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?