16.06.10 00:07 Uhr
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Irland weist israelischen Botschafter aus

Nach Großbritannien und Australien hat nun auch Irland den lokalen israelischen Botschafter ausgewiesen.

Als Grund nannte man die gefälschten Pässe, die in Dubai bei der Ermordung eines mutmaßlichen Waffenhändler der Hamas verwendet wurden.

Israel betonte, dass es keine konkreten Beweise gebe, die die gefälschten Pässe mit dem Mord und Israel in Verbindung brächten.


WebReporter: RickJames
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Irland, Botschafter, Ausweisung
Quelle: edition.cnn.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2010 00:10 Uhr von azru-ino
 
+42 | -5
 
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Um mal klar zu stellen: Es gibt nach israelischem keine Beweise, weil Israelis keine Verbrechen begehen können. /ironie off
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16.06.2010 00:11 Uhr von Arschgeweih0815
 
+14 | -24
 
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16.06.2010 00:22 Uhr von hofn4rr
 
+36 | -15
 
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botschafter hin, diplomat her.

nicht alle lassen sich von dem judenstaat auf der nase herumtanzen.

deutschlands >uneingeschränkte< solidarität zu allem was dieser staat anstellt, könnte für uns noch richtig teuer werden.
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16.06.2010 00:27 Uhr von RickJames
 
+14 | -6
 
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@hofn4rr
Ja zum Beispiel wenn Deutsche überall Stunden lang überprüft werden, weil unsere Regierung Killerkommandos freien Lauf lässt.

@Arschgeweih0815
Stimmt, mein Fehler.
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16.06.2010 00:34 Uhr von DeeRow
 
+24 | -5
 
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Ein Diplomat: ist auch gleichzeitig ein Botschafter seines Landes. Hat mit dem Status zu tun. Er ist aber nicht der Leiter der politischen/ gesellschaftlichen/ offiziellen Vertretung.

Von daher ist der Titel korrekt.

Und auch das Prozedere :-)
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16.06.2010 00:34 Uhr von hofn4rr
 
+7 | -4
 
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@RickJames: ja genau

so wie damals beim celler loch, nicht wahr?

http://de.wikipedia.org/...
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16.06.2010 00:44 Uhr von Arschgeweih0815
 
+10 | -17
 
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DeeRow: In dem Sinne ist auch jeder Mallorcaurlauber Botschafter seines Landes.
Der Begriff "der Botschafter" ist allerdings eindeutig und bezieht sich einzig auf den obersten Chef der Auslandsvertretung. Würde ein Land ein anderes Land auffordern den lokalen Botschafter abzuziehen, dann wäre das tatsächlich ein ungwöhnlicher Affront.
Die Ausweisung von Konsulatsmitarbeitern ist aber - wie spiegel im letzten Satz anmerkt - eine gängige Form des diplomatischen Protests gegen Aktionen eines anderen Landes.

Eine schärfere Form des Protests wäre es, wenn die Iren es wie die Türken gemacht hätten, und ihren eigenen Botschafter aus Israel abgezogen hätten.
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16.06.2010 01:19 Uhr von Laz61
 
+11 | -1
 
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Na dann hoff ich dass, der T-Shirt Verkauf in Israel weiter geht, und weiterhin "Killerpreise Webespots" in Anlehnung an das Dubai-Verbrechen ausgestrahlt wird.
Oder zumindest ein neues Motiv mit "Uri Brodsky" drauf.

http://www.israeli-t.com/...

Da hat sich aber die Bundesregierung in eine missliche Lage gesteuert.


Den Auftraggeber kann man jetzt ermitteln. In Polen wurde ein Tourist aufgegriffen, der von Deutschland gesucht wird. Offiziell jedenfalls. Konnte niemand ahnen, dass die Nachbarn den Haftbefehl, der wohl eher als freundschaftliche Warnung gedacht war, so ernst nehmen. Schließlich gehört der Mossad, der die Warnung sträflich ignorierte, zu jenen Diensten, mit denen unser BND höchst effektiv befreundet ist.

Der Verhaftete, der nun ausgeliefert wird, soll im Frühjahr 2009 einem anderen mutmaßlichen Mossad-Agenten geholfen haben, beim Einwohnermeldeamt Köln einen deutschen Reisepass zu beantragen. Mit dem Dokument sei einer der Mörder in Dubai ein- und kurz nach dem Attentat wieder ausgereist. Dumm gelaufen. Jetzt hat die deutsche Justiz das Problem am Hals. Doch weil der Mann sicher nur ein unwissender Helfer einer unbekannten fremden Macht gewesen ist, wird man ihn schon los werden. Schließlich hat man schon genug Probleme mit den Piraten, die ob niederländischen Übereifers bei Hamburgs Justiz gestrandet sind.

http://www.neues-deutschland.de/...


Apropos was ist mit dem geworden:

http://www.youtube.com/...
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16.06.2010 01:47 Uhr von Laz61
 
+8 | -6
 
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1984: Interressant wäre es zu erfahren was der Uri in Warschau wollte, ich denke nicht dass er bei dem Hochwasser Sandsäcke schleppen wollte.
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16.06.2010 08:46 Uhr von usambara
 
+11 | -4
 
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@Arschgeweih0815: im Normalfall sind alle israelische Diplomaten auch Mossad-Helfer- ähnlich dem KGB/Stasi-System.
Die IMs heißen hier Sajanim. Meistens handelt es sich dabei um Personen (israelische Staatsbürger oder jüdische Sympathisanten anderer Staatsangehörigkeiten), die im Zielland einer Operation ansässig sind und diskret logistische Unterstützung leisten, zum Beispiel durch Bereitstellung von Transportmitteln, sicheren Wohnungen oder durch Beschaffung von Information.

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