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Deutschland: Offenbar Pleite bei dritter Krankenkasse

In Deutschland hat nach der City BKK und der BKK Heilberufe nun die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) Insolvenzgefahr gemeldet.

Die GBK habe Ende vergangener Woche eine entsprechende Meldung gemacht, sagte BKK-Sprecherin Christine Richter am Dienstag auf DAPD-Anfrage und bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times Deutschland".

Die City BKK und die BKK Heilberufe hatten bereits im Frühjahr Finanzprobleme gemeldet. Die GBK ist die dritte Krankenkasse, die innerhalb kürzester Zeit Insolvenzgefahr meldete.


WebReporter: Pundi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Pleite, Krankenkasse, City BKK
Quelle: www.focus.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2010 18:22 Uhr von marmai
 
+11 | -1
 
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Ja und? Es gibt eh zu viele Krankenkassen hier. Das Problem ist das die Krankenkassenlobby die Politik macht. Selbst wenn noch ein Duzend Krankenkassen Pleite geht bedeutet das nicht das wir weniger Vorstände und weniger Paläste finanzieren müssen. Der Rest der Krankenkassen wird dafür sorgen das die frei gewordenen Mittel nicht beim Steuerzahler landen.
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15.06.2010 18:32 Uhr von nrtm
 
+5 | -1
 
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ist das eigendlich Üblich? wenn man einen Termin bei einem Augenarzt macht das man gleich am Telefon nach seiner Krankenkasse gefragt wird?
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15.06.2010 18:51 Uhr von SN_Spitfire
 
+6 | -1
 
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@nrtm: Hier frage ich bewusst, warum diese Frage wichtig ist.
Genauso, ob man privat oder gesetzlich versichert ist.
Nachdem man nach dem Grund der Frage gefragt hat, bekommt man meistens einen guten Termin.
Den Arzthelferinnen fällt kein wirklich triftiger Grund ein, weshalb man das vorher wissen will.
Klar machen die das um Privatversicherte herauszufischen, aber welcher Arzt gibt das schon offen zu.
Solche Ärzte sind Heuchler und leider gibts von denen allzu viele... Ich kann froh sein, dass ich eine Zahnärztin und 2 Ärzte in der Verwandschaft habe, welche eine Behandlung absolut problemlos und schnell durchführen. Da ist es vollkommen egal, ob Privat oder Gesetzlich versichert.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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15.06.2010 19:04 Uhr von shadow#
 
+8 | -0
 
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Es erwischt die richtigen: City BKK und BKK Heilberufe hatten die höchsten Zusatzbeiträge, die GBK war die erste Krankenkasse die welche (rückwirkend) verlangt hat.
Nach Angaben des Vorstands mussten sie2005 und 2006 ganze 14 Millionen für Spezialmedikamente für lediglich 2 Versicherte ausgeben, wurden also direkt von der Pharmaindustrie dahingerafft.
Wird nicht die letzte Krankenkasse sein die vom eigenen Missmanagement vor die Hunde geht.
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15.06.2010 19:16 Uhr von Shan_sn
 
+6 | -0
 
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Und es wird nicht lange dauern das weitere Kassen zusatzgebühren von ihren Kunden verlangen werden.
Das einzige was hier vernünftig funktioniert, ist die Abschaffung des Mittelstandes
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15.06.2010 19:48 Uhr von iMike
 
+9 | -2
 
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Schweine: Man zahlt monatlich so viel Geld in die Krankenkasse und muss trotzdem für Arztbesuche, Operationen und Medizin zahlen.

Und wenn man Todkrank im Krankenhaus liegt, das Geld zur Rettung aber nicht hat, ist es denen egal. Die geben keinen Cent.

Sollen die doch alle pleite gehen die Schweine!!!!
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15.06.2010 23:50 Uhr von ice-bear
 
+1 | -0
 
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@shadow#: Ja da hat aber wie du schon gesagt hast die Pharmaindustrie Schuld...Das zwei Versicherte so viel kosten kann vorkommen ist aber selten....Es gibt halt krankheiten da musst du dich 3 mal pro Tag mit ner spritze piecksen und eine Spritze kostet schon über 1000 euro und mehr...

Wie du sagtest die Pharmakonzerne haben die Schuld und natürlich der Staat welche nicht darauf achtet, dass es nicht zu viele Krankenkassen gibt
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16.06.2010 01:31 Uhr von Raven04.82
 
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Wir reden hier aber nicht von ca. 1000 €uro pro Spritze...

14 Millionen €uro / 2 Patienten = 7 Millionen €uro
7 Millionen €uro/ 365 Tage = 19178,02 €uro

Wieviele Medikamente muss man nehmen um knapp 20000 €uro pro Tag zahlen zu müssen? Und wenn man 24/7 am Tropf liegt.... sind das 13,32 €uro pro Minute die in den Körper das ganze Jahr über fließen.... ich finde das leicht übertrieben. Meiner Meinung nach, sollte man für die Gesundheit oder eher Krankheiten von Menschen, nicht so viel Geld verdienen dürfen! Das ganze Konzept des Gesundheitsystems hinkt doch von vorne bis hinten.... hier benötigt es dringend weitreichend sozialere Züge im GESAMTSYSTEM der Gesundheit! (-> sprich: auch die Pharmaindustrie muss intensiver einbezogen werden!)

schöne Grüße
Raven
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16.06.2010 04:56 Uhr von bigpapa
 
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Ich liebe euch Mathematiker :): Eine Versicherung arbeitet nach den Gefahrenverteilungsverfahren.

Das heißt im Klartext :

Jede Menge Versicherte zahlen mehr Geld ein als sich irgendwann für eine Mögliche Behandlung brauchen.

Einige Menschen haben halt eine Krankheit wo sie mehr rausnehmen als sie einzahlen.

Das nennt man Solidaritätsprinzip.

Soweit so fein. Nur wenn dann eine Krankenkasse nur 2000 "Kunden" hat, dann kann es mal schnell böse werden. Wenn sie den teureren Verwaltungsbau abbezahlen müssen, die fetten Gehälter und dann noch ein paar "teure" Patienten, leben sie wirklich an der Armutsgrenze.

Ich persönlich bin sowieso der Meinung das diese ganzen Mini-Kassen verschwinden sollten. Max. 4-5 grosse Kassen sollten übrig bleiben, Das reicht für etwas Wettbewerb (Mehr haben wir jetzt auch nicht) aber senkt die Verwaltungskosten gewaltig.

Gruß

BIGPAPA
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16.06.2010 04:59 Uhr von froggerdirk
 
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@Raven: Du sagst es!
Von den Angestellten wird verlangt,das sie Überstunden machen ohne Ende,weil zu wenig Personal eingestellt wird,unterbezahlt sind die meisten auch - die Pharmaindustrie verdient sich jedoch eine goldene Nase.
Teilweise mit Medikamenten,die,gemessen an den Herstellungs/Entwicklungskosten,zu Wucherpreisen verkauft werden.
Ginge es nach mir,würde sowas unter Strafe stehen,denn da wird die Notlage kranker Menschen ausgenutzt.
Aber die Politiker sitzen selber in den Firmen,da wird sich also nichts tun,solange wir keine Volksvertreter haben,die auch im Sinne der Mehrheit handeln,statt der Industrie das Geld in den Rachen zu werfen.
Noch nichtmal einen Mindestlohn halten die Herren für nötig,das sagt doch eigentlich alles!

[ nachträglich editiert von froggerdirk ]
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16.06.2010 08:11 Uhr von SpEeDy235
 
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Wenn das so weiter geht, haben: haben wir in Deutschland bald amerikanische Verhältnisse. Dort wurde man bis vor kurzem noch nicht behandelt wenn man kein Geld hat. Deutschland ist auf dem guten Weg in diese Richtung. Sicherlich gibt es Patienten die nur zum Arzt gehen um mit dem Arzt zu quatschen, aber es gibt eben auch kranke Menschen, die behandelt werden müssen. Das ist nur fair und sozial. Das was unter anderem die FDP vorhat ist denke ich nicht durchsetzbar.
Die Kassen sollten lieber aufhören große Paläste zu bauen. Es ist außerdem ein wenig komisch, noch vor nicht all zu langer Zeit gab es die Meldung die Kassen hätten einen großen Überschuss.
Der Grund liegt unter anderem an der Pharmalobby und der Anzahl der Krankenkassen, die einen unheimlichen Verwaltungsaparat haben. Wozu brauchen wir in Deutschland über 200 Krankenkassen?
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16.06.2010 10:01 Uhr von nightfly85
 
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Ich habe MS und habe erfahren, dass die Spritzen die ich von der Apotheke erhalte 3400€ kosten. Die reichen für drei Monate. Ich denke, dass viele der Medikamente einfach überteuert angeboten werden.
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16.06.2010 10:26 Uhr von wordbux
 
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Pleite bei dritter Krankenkasse: Irgendwie freut es mich wenn ich sowas lese.
Da trennt sich die Spreu vom Weizen.
Wenn die jetzt von unserem Hosenanzug keine Staatshilfe bekommen wird sich hoffentlich die Anzahl der KKs "natürlich" reduzieren.
Mir tun nur die armen Manager leid,
wovon sollen die jetzt leben ? (Blödsinn off)

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