15.06.10 09:40 Uhr
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Steigt der Ölpreis nun drastisch an?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnte vor einem Anstieg des Ölpreises, wenn Tiefseebohrungen aus ökologischen Gründen verboten werden. Dies würde weitreichende Nachteile mit sich ziehen.

So wäre ein steigender Ölpreis "Gift für das Wirtschaftswachstum". Die Weltwirtschaft sei auf Tiefseebohrungen angewiesen, da diese den Ölpreis stark beeinflussen. Ein Viertel der Ölreserven sind in der Tiefsee zu finden. Diese sind elementar für den Motor der Weltwirtschaft.

Das DIW rechnet allerdings nicht mit einem Verbot für Tiefseebohrung - vielmehr werden die Bohrungen nur verschoben. Auch Barack Obama wird zunehmend kritisiert - dieser sei zu spät aktiv geworden und habe das Thema zu spät "nach vorne gerückt."


WebReporter: Reflektion
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Barack Obama, Ölpreis, Warnung, Erhöhung, DIW, Tiefseebohrung
Quelle: www.freie-allgemeine.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2010 09:46 Uhr von dreamlive
 
+24 | -3
 
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Ölpreissteigerung: Das nenne ich dann Fehlkalkulation, die sich zu gleichen Teilen aus den vorherigen Aktiengewinnen finanzieren muss. Im Ölpreis steckt eh schon die zukünftige Investition für die Tiefseebohrung, die dann folglich wegfällt. Also Öl muss billiger werden.
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15.06.2010 09:52 Uhr von iamrefused
 
+1 | -18
 
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15.06.2010 10:26 Uhr von Reflektion
 
+5 | -0
 
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Die Box der Pandora: ist nun geöffent. So schnell werden wir - und vor allem unsere Wirtschaft - sich nicht vom Öl trennen können.
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15.06.2010 10:40 Uhr von Flyshe
 
+6 | -2
 
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Wer verdient denn am meisten wenn die Spritpreise steigen ???!!! Täusche ich mich oder versucht Vater Staat die Konsolidierung jetzt über die Spritpreise ? ......ich meine ist schon ein unterschied ob der Liter Super 1,40 € (Steueranteil 0,938 € ) oder bei 1,70 € (Steueranteil 1,139 €) pro verkauften Liter ist......aber immerhin eine möglichkeit gleich alle Bürger/innen gleichmäßig zu schöpfen
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15.06.2010 10:44 Uhr von Azrael_666
 
+33 | -0
 
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Wie üblich Solange es nur einen vernünftigen Grund dafür gibt...

1. Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional.
2. Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichbleibender Nachfrage, damit wird die Ware teurer.
3. Im Nahen Osten herrscht vorrübergehend Waffenruhe:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.
4. Im Nahen Osten wird gekämpft:
- der Benzinpreis steigt.
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.
5. Die Verbraucher sparen:
- der Benzinpreis steigt.
Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.
6. Die Verbraucher sparen nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Martkwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.
7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus:
- der Benzinpreis steigt.
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.
8. Der Rhein führt Hochwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorgebestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.
9. Der Rhein führt Niedrigwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware.
10. Der Rhein führt Normalwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Kaum 25% des eingeführten Benzins erreichen die Schweiz auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle.
11. Der Dollarkurs steigt:
- der Benzinpreis steigt.
Alle Erdöl-Kontakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Schweizer Franken liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.
12. Der Dollarkurs sinkt:
- der Benzinpreis steigt.
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für die Schweiz maßgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken.
13. Die Lager sind randvoll:
- der Benzinpreis steigt.
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der großen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.
14. Die Lager sind leer:
- der Benzinpreis steigt.
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.
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15.06.2010 10:44 Uhr von Azrael_666
 
+22 | -0
 
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15. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380% gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.
16. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren.
17. Ein OPEC-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Exporte:
- der Benzinpreis steigt.
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend.
18. Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf:
- der Benzinpreis steigt.
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen.
19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt:
- der Benzinpreis steigt.
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Prokuktionskosten werden ständig höher.
20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich:
- der Benzinpreis steigt.
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.
21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren:
- der Benzinpreis steigt.
Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist.
22. Zwei Erdölkonzerne fusionieren nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen.

usw. usw.
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15.06.2010 10:46 Uhr von lesender
 
+8 | -0
 
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Auf jeden Fall: wird der Ölpreis ansteigen.
Nur nicht auf Grund des eventuellen Verbots der Bohrungen, sondern wegen der Gier der Konzerne die jetzt natürlich gut argumentieren können.
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15.06.2010 10:59 Uhr von Lil Checker
 
+5 | -2
 
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Sind bald Ferien? Das Öl sprudelt schon eine geraume Zeit, ohne das ich jetzt wirklich was gespürt habe an der Zapfsäule.

Und jetzt kommt auf einmal eine Meldung, dass wegen des auslaufenden Öls die Preise steigen?

Merkwürdig...
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15.06.2010 11:08 Uhr von wussie
 
+4 | -0
 
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Wäre auch schön dumm: jetzt solche Bohrungen ganz auf Eis zu legen. Obama war so dumm Regeln zu lockern und BP war so dreist dies ohne Rücksicht auf Verluste auszunutzen. Was dabei rausgekommen ist, sehen wir ja.
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15.06.2010 11:20 Uhr von dreamlive
 
+1 | -2
 
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@Azrael_666: das ökonomische Prinzip gilt beim Spritpreis nicht!?
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15.06.2010 11:32 Uhr von Bender-1729
 
+3 | -1
 
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@ iamrefused: Ich hab es dir in einer anderen News zwar schonmal vorgeschlagen, aber ich kann mich nur wiederholen: Schonmal über eine Namensänderung in "iamconfused" nachgedacht?

Mich packt jedesmal das blanke Entsetzen, wenn ich hier lese, wie kurz der geistige Horizont mancher Menschen ist. Es mag für die Umwelt vielleicht toll sein, wenn der Benzinpreis steigt und die Menschen weniger Auto fahren können. Dass daran jedoch die gesamte Wirtschaft kaputt geht, Jobs wegfallen und somit Existenzen zerstört werden, wird von unseren lieben Öko-Liebhabern gerne mal vernachlässigt. Die Konsequenzen treffen also so oder so jeden von uns. Bitte erst nachdenken, dann Parolen brüllen ...

Zum Thema:

Es war doch eigentlich klar, dass der eigentliche Leidtragende in dieser Angelegenheit nicht BP (oder die Ölindustrie allgemein), sondern wieder mal der Endverbraucher sein würde.

Daran dass man irgend einen an den Haaren herbeigezogenen Grund finden würde habe ich persönlich auch nie gezweifelt, wobei ich eher auf den Klassiker "Schwierige Weltwirtschaftliche Lage" getippt hätte.

Man kann nur hoffen, dass in nicht all zu ferner Zukunft mal ein alternatives Energiekonzeot nicht vor der Marktreife von den Ölmultis aufgekauft und in den "Giftschrank" gesperrt werden kann. Dann werden sich gewisse Länder noch warm anziehen müssen ...
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15.06.2010 12:02 Uhr von Twaini
 
+2 | -0
 
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@Azrael_666: Gut aufgeführte Liste udn kommt auch so hin.

Zudme denke ich das die Katastrophe mit dem Oel was da gerade ins Wasser läuft und BP Milliarden gekostet hat und kosten wird,alsbald auf uns alle umgelegt wird sprich der Sprit wird teurer.

Denn die Gewinne die seit Jahzehnten eingefahren werden ,nein die werden ja nicht etwa gespart ..... also wenn mal was passiert wird der ENdverbraucher zur Kasse gebten, weil mit dem kann man es machen weil er es zu lässt!

Im übrigen verdient unsere Regierung ja eh schon doppelt am Benzin dank "eigentlich" verbotener doppelter versteuerung, sprich erst Mineraloelsteuer,dann Ökosteuer und obendrauf kommt dann die Mehrwertsteuer.... aber wir bezahlen ja alle brav weiter.

Und selbst wenn die Regierung nicht mehr verdienen würde am Benzin, wer mal genau hin schaut das Thema Maut kommt und geht nur irgendwann wird es bleiben.

Ich denke das wir hier genau so auf die schippe genommen werden wie die LKW Firmen, erst hies es die Steuer sollte runder bzw abgeschafft werden, jedoch kam nichts ausser zwei erhöhungen der Maut.

Tja und denn kam noch eine dritte erhöhung der Maut zu Verkehrsspitzen Zeiten ist es am teuersten, ist doch Clever weil man genau weiss da müssen die Kisten rollen um zu liefern.


gruss
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15.06.2010 14:00 Uhr von strausbertigen
 
+3 | -1
 
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Wieso reden wir alle: von teuren Preis an der Tanke und bringen diesen Preis den wir dort zahlen mit den Ölgesellschaften in Verbindung???

FAKT IST, 75% der Kohle die wir an der Tanke lassen, gehen über Steuern an diesen maroden Staat, nicht an Ölmultis. Wenn wir uns also aufregen überd ie Preise, sollten wir als allererstes die angehen, die auch 50% unseres Lohnes jeden Monat klauen, nämlich die deutschen Raubritter im Bundestag und wie sich das PAck schimpft. Da sitzen die Verbrecher!
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15.06.2010 14:18 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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Alles: nur Rechtfertigung der Großen.

Aber die HAuptsache ist, dass der Staat noch schön daran verdient.
Höherer Preis = mehr Steuereinnahmen <= ist aber eine kurzsichtige Ansicht

Aber welcher Politiker interessiert sich für das was in 10 Jahren, nach seiner Amtszeit ist.?!
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15.06.2010 14:27 Uhr von SpEeDy235
 
+0 | -0
 
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@ Azrael_666: besser hätte man es nicht sagen können, aber genau so funktionierts.
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15.06.2010 17:23 Uhr von Flying-Ghost
 
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Blablabla Klugscheisserman... Höre ich zufälligerweise gerade von den Ärzten...

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