14.06.10 13:08 Uhr
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Antisemitismus in Laucha

Laucha, eine Kleinstadt in Sachsen-Anhalt, ist im April zu ungewollter Bekanntheit gekommen, da ein Rechtsradikaler einen jüdischen Jungen brutal angriff und dabei rechtsradikale Parolen schrie. Alexander P. griff einen 17-Jährigen am helllichten Tage an, warf ihn zu Boden und schlug und trat auf ihn ein.

Sechs Menschen sahen der Tat zu, aber erst ein vorbeikommender Autofahrer hat schließlich geholfen. In Laucha hat die NPD ihr bestes Ergebnis in Sachsen-Anhalt eingefahren und das ganze Dorf ignoriert den Vorfall einfach.

Als der Fall bekannt wurde, kamen Briefe und Emails der Anteilnahme aus ganz Deutschland, aus Laucha kamen nur drei Briefe, einer davon vom Ex-Bürgermeister, der dem Trainer der Fußballmannschaft die Schuld für den Vorfall gab, weil dieser gezielt die Jugend beeinflusst habe.


WebReporter: RickJames
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Angriff, Gesellschaft, Sachsen-Anhalt, Antisemitismus, Rechtsradikalismus, Laucha
Quelle: www.zeit.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2010 13:08 Uhr von RickJames
 
+16 | -8
 
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Ich empfehle Jedem die Quelle zu lesen, dort wird beschrieben wie viele der Anwohner den Täter decken und unterstützen. Vielleicht hat LoneZealot mit dem was er sagt doch nicht ganz unrecht. Ich finde es jedenfalls beschämend was für feige Schweine doch in diesem Land leben und ernsthaft glauben sie wären was besseres als der Rest der Welt. Ich hoffe das Alexander P. in den Knast geht und dort seine Lektion lernt.
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14.06.2010 13:46 Uhr von RickJames
 
+10 | -6
 
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Alphan: Ich finde das was du sagst wirklich unfair und ich verstehe nicht wie man den Angriff auf einen Jungen gut heißen kann nur weil er zu einer Volksgruppe gehört.

Hatte der Junge irgendwas mit dem was auf de Konvoi passiert ist zu tun? Nein.

Es geht hier nicht darum das der Junge jüdisch ist, es geht darum das ein ganzes Dorf einen Gewalttäter deckt. Denke mal darüber nach wie du denken würdest wenn das ein türkisches Kind gewesen wäre, oder ein Deutsches.

"Wer für sich den Titel "Gottes auserwählte Volk" beansprucht, sollte doch bischen Prügel aushalten können. Meinst du nicht?"

Nein, das meine ich nicht.
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14.06.2010 15:11 Uhr von Ocain
 
+13 | -12
 
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Israelis=Heuchler: wie viele kleine deutsche jungs werden täglich auf der strasse verprügelt?
wie viele kleine türkische jungs werden täglich auf der strasse verprügelt?
wie viele kleine polnische jungs werden täglich auf der strasse verprügelt?
wie viele kleine afrikanische jungs werden täglich auf der strasse verprügelt?

AABER nein...es war ein jude...da MUSS man einfach ne news drausmachen *rolleyes*

versteht ihr was ich mein ?! :-/
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14.06.2010 15:25 Uhr von NemesisPG
 
+10 | -6
 
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Eine Schande: das fast ein ganzes Dorf diese Braune Brut deckt . Auslöser sind doch die blühenden Landschaften die ein Altkanzler versprochen hat.Die Jugendlichen haben kaum Chancen der Arbeitslosigkeit zu entgehen und fallen dann den Neonazis in die Hände.
@Ocain , es geht nicht darum das Jugendliche verprügelt werden sondern das man gezielt einen jüdischen Jungen verprügelt hat . Antisemitismus der verhindert werden muß .
D. hat schon genug angerichtet in der Vergangenheit .
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14.06.2010 16:59 Uhr von Ocain
 
+4 | -9
 
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@Nemesis: Zitat: D. hat schon genug angerichtet in der Vergangenheit .

Wie lange will man nochdarauf rumreiten?
klar..war ne schlimme sache, aber was kann die jetzige generation dafür?

je öfter man unserer generation tagtäglich klarmachen will dass wir alle mörder sind, desto größer wird die ignoranz...
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14.06.2010 18:55 Uhr von NemesisPG
 
+6 | -3
 
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@ocain: Niemand will der heutigen Generation vorhalten das Sie Mörder wären . Es geht doch lediglich darum das es immer noch oder wieder so braune A..löcher gibt die mit Ihren wirren Ansichten Gehör finden .
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14.06.2010 23:55 Uhr von v_x
 
+1 | -4
 
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"Die Zeit": als verlässliche Quelle, na ja.
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23.06.2010 15:55 Uhr von A_Nonym
 
+2 | -0
 
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Presseschmierer: Dieser Artikel ist absoluter Nonsens!

"Seine Mutter und sein Stiefvater sprechen für ihn" (Quelle: http://www.zeit.de/... dritter Absatz); da merkt man sofort, dass die Eltern von dem Jungen ihre Finger mit im Spiel hatten!

Beim Lesen dieses realitätsfernen Märchens fängt mein Blut an zu kochen!

Dass der Junge ein Krimineller ist, wird natürlich mit keiner Silbe erwähnt. Dass er von der Schule dauerhaft wegen Drogenhandels suspendiert worden ist oder, dass er Kreditkarten gestohlen hat, mehrmals angezeigt wurde und bei der Polizei Falschaussagen machte, wird auch nicht genannt. Er wollte andere für seine Taten verantwortlich machen.

Die wahren Fakten lassen die werten Herren der Presse wieder mal bei Seite.

Ich kenne den Jungen sehr gut, denn ich hatte selber eine Zeit lang mit "Noam" zu tun. Dann, jedoch, hat er Freunde bestohlen und hintergangen, sodass viele von ihnen den Kontakt zu ihm abbrachen.

Ich heiße solch eine selbstjuristische Handlung zwar nicht gut, aber ich weiß aus erster Hand, dass das keine Attacke aus politischen Gründen war, sondern dass persönliche Differenzen dahinter steckten. Und selbst, wenn der Täter nicht rechtsradikal gewesen wäre, hätte es dazu kommen können. Diese Gewalttat zielt also nicht absichtlich auf einen JÜDISCHEN Jungen!

Ich kenne zwar die Leute nicht, die hier Kommentare dazu abgeben, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht alle aus unserer Gegend stammen und daher mit allen Hintergründen vertraut sind. Durch solche manipulierenden Artikel denken diese dann, dass hier alle Nazis sind und den Täter decken.

Ich möchte damit nicht die Kommentatoren beschuldigen, sondern den Verfasser des Artikels anklagen, weil dieser bewusst, m.H. von weit hergeholten Vergleichen, krampfhaft versucht irgendwelche Verbindungen zum Dritten Reich und dem damaligen Nazideutschland herzustellen. Dabei verwendet er alte steoretypische Wertvorstellungen, mit denen die Deutschen immer noch in Verbindung gebracht werden. So betont er die "ordentlich aufgereiht[en]" Turnschuhe (Quelle: http://www.zeit.de/... zweiter Absatz), die die sogenannte "deutsche Ordnung" aus dem alten Preußentum verkörpern soll, welche im Dritten Reich übernommen wurde. Auch die "BRAUNE Schwalbe" (selbiger Absatz) wird auffallend betont. (Die Farbe braun wird synonym mit Nazis in Verbindung gebracht).

Damit wird dem Leser ein altbackenes, von Klischees übersähtes und vor allem falsches Bild der heutigen Deutschen übermittelt. Dieses wird auf die Bewohner der Kleinstadt übertragen, da sie angeblich Herrn Battke schützen. Einem jedem gebildeten, geschichtlich informierten und vernünftigen Menschen des 21. Jahrhunderts sollte klar sein, dass ein solches Verhalten was Herr Battke, die NPD und die rechtsradikale Szene mitunter an den Tag legt, nicht tragbar ist, und solche Menschen wirklich (wie Herr Schmidt meinte) "die Geschichte verschlafen" (Quelle: http://www.zeit.de/... Absatz 5) haben. Daran besteht kein Zweifel.
Doch diese radikalen Menschen gehören immernoch zu einer Randgruppe und dessen Gedankengut kann nun nicht auf eine komplette Kleinstadt übertragen werden.
Das Schweigen der Menschen über den Vorfall hat somit wahrscheinlich nichts damit zu tun, dass sie einen Nazi schützen wollen, sondern - im Gegenteil - sie wollen nicht mit Rechtsradikalismus in Verbindung gebracht werden. Dieses Thema ist in Deutschland immer noch ein Tabuthema und, wie mehrfach in der Presse genannt, auch sehr schwer für deutsche Mitbürger zu verarbeiten ist, nicht selten aus Angst vor Vorurteilen. Vor allem junge, ausländische Mitbürger haben keine oder nur wenig Angst vor rechtsradikalen Übergriffen innerhalb Deutschlands.

Abschließend ist zu sagen, dass dieser Kommentar nicht dazu gedacht ist, die mehr oder minder Beteiligten des Angriffes zu schützen oder zu verurteilen. Meine Hauptanklage richtet sich gegen den Verfasser des Artikels bzw. die Presse allgemein, die, m.H. manipulativer sprachlicher Mittel, den Lesern eine Gehirnwäsche verpasst und ihnen ein verschrobenes Bild der Wahrheit auftischt.
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23.06.2010 15:55 Uhr von A_Nonym
 
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Presseschmierer: Dieser Artikel ist absoluter Nonsens!

"Seine Mutter und sein Stiefvater sprechen für ihn" (Quelle: http://www.zeit.de/... dritter Absatz); da merkt man sofort, dass die Eltern von dem Jungen ihre Finger mit im Spiel hatten!

Beim Lesen dieses realitätsfernen Märchens fängt mein Blut an zu kochen!

Dass der Junge ein Krimineller ist, wird natürlich mit keiner Silbe erwähnt. Dass er von der Schule dauerhaft wegen Drogenhandels suspendiert worden ist oder, dass er Kreditkarten gestohlen hat, mehrmals angezeigt wurde und bei der Polizei Falschaussagen machte, wird auch nicht genannt. Er wollte andere für seine Taten verantwortlich machen.

Die wahren Fakten lassen die werten Herren der Presse wieder mal bei Seite.

Ich kenne den Jungen sehr gut, denn ich hatte selber eine Zeit lang mit "Noam" zu tun. Dann, jedoch, hat er Freunde bestohlen und hintergangen, sodass viele von ihnen den Kontakt zu ihm abbrachen.

Ich heiße solch eine selbstjuristische Handlung zwar nicht gut, aber ich weiß aus erster Hand, dass das keine Attacke aus politischen Gründen war, sondern dass persönliche Differenzen dahinter steckten. Und selbst, wenn der Täter nicht rechtsradikal gewesen wäre, hätte es dazu kommen können. Diese Gewalttat zielt also nicht absichtlich auf einen JÜDISCHEN Jungen!

Ich kenne zwar die Leute nicht, die hier Kommentare dazu abgeben, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht alle aus unserer Gegend stammen und daher mit allen Hintergründen vertraut sind. Durch solche manipulierenden Artikel denken diese dann, dass hier alle Nazis sind und den Täter decken.

Ich möchte damit nicht die Kommentatoren beschuldigen, sondern den Verfasser des Artikels anklagen, weil dieser bewusst, m.H. von weit hergeholten Vergleichen, krampfhaft versucht irgendwelche Verbindungen zum Dritten Reich und dem damaligen Nazideutschland herzustellen. Dabei verwendet er alte steoretypische Wertvorstellungen, mit denen die Deutschen immer noch in Verbindung gebracht werden. So betont er die "ordentlich aufgereiht[en]" Turnschuhe (Quelle: http://www.zeit.de/... zweiter Absatz), die die sogenannte "deutsche Ordnung" aus dem alten Preußentum verkörpern soll, welche im Dritten Reich übernommen wurde. Auch die "BRAUNE Schwalbe" (selbiger Absatz) wird auffallend betont. (Die Farbe braun wird synonym mit Nazis in Verbindung gebracht).

Damit wird dem Leser ein altbackenes, von Klischees übersähtes und vor allem falsches Bild der heutigen Deutschen übermittelt. Dieses wird auf die Bewohner der Kleinstadt übertragen, da sie angeblich Herrn Battke schützen. Einem jedem gebildeten, geschichtlich informierten und vernünftigen Menschen des 21. Jahrhunderts sollte klar sein, dass ein solches Verhalten was Herr Battke, die NPD und die rechtsradikale Szene mitunter an den Tag legt, nicht tragbar ist, und solche Menschen wirklich (wie Herr Schmidt meinte) "die Geschichte verschlafen" (Quelle: http://www.zeit.de/... Absatz 5) haben. Daran besteht kein Zweifel.
Doch diese radikalen Menschen gehören immernoch zu einer Randgruppe und dessen Gedankengut kann nun nicht auf eine komplette Kleinstadt übertragen werden.
Das Schweigen der Menschen über den Vorfall hat somit wahrscheinlich nichts damit zu tun, dass sie einen Nazi schützen wollen, sondern - im Gegenteil - sie wollen nicht mit Rechtsradikalismus in Verbindung gebracht werden. Dieses Thema ist in Deutschland immer noch ein Tabuthema und, wie mehrfach in der Presse genannt, auch sehr schwer für deutsche Mitbürger zu verarbeiten ist, nicht selten aus Angst vor Vorurteilen. Vor allem junge, ausländische Mitbürger haben keine oder nur wenig Angst vor rechtsradikalen Übergriffen innerhalb Deutschlands.

Abschließend ist zu sagen, dass dieser Kommentar nicht dazu gedacht ist, die mehr oder minder Beteiligten des Angriffes zu schützen oder zu verurteilen. Meine Hauptanklage richtet sich gegen den Verfasser des Artikels bzw. die Presse allgemein, die, m.H. manipulativer sprachlicher Mittel, den Lesern eine Gehirnwäsche verpasst und ihnen ein verschrobenes Bild der Wahrheit auftischt.

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