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Betreibt Adidas in China modernen Manchester-Kapitalismus?

Adidas - Ausrüster der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft - erwartet in diesem Jahr einen Gewinn von 500 Millionen Euro. Doch die Arbeiter in den Adidas-Zulieferer-Fabriken in China haben wenig davon.

In der Fabrik von Tien Sung schuften die Arbeiter lediglich zum staatlich festgelegten Mindestlohn. Die Arbeitszeit beträgt 60 bis 72 Stunden pro Woche. Die Versorgung ist schlecht.

Damit verstößt Adidas gegen seine eigenen Vorschriften - Sie sichern "angemessene Löhne" zu, die über dem Mindestlohn liege. Kürzlich hat es in der Fabrik in Tien Sung sogar einen Streik gegeben.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Gewinn, Manchester, Lohn, Sponsor, Adidas, Kapitalismus
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2010 11:44 Uhr von usambara
 
+16 | -2
 
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Mao würde sich im Grabe umdrehen, was in China vor sich geht.
Milliardäre sprießen wie Bambus-Sprossen durch die ausufernde Hungerlohnarbeit...mal sehen wann der nächste Volksaufstand nieder geschossen wird.
Und die deutsche Regierung sollte mal über die Mauer schauen, anstatt deren Wachstumskurven zu bewundern.
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14.06.2010 16:42 Uhr von Nickman_83
 
+7 | -0
 
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@ il_jacito: ey sorry, aber dein kommentar ergibt für mich keinen sinn. vielleicht erschweren die vielen tippfehler das verständnis...

@topic:
aber mal ehrlich. es ist schon schie*e, aber was erwarten die leute?
dass adidas sagt, "och gut, bei 500 mios umsatz kann ich doch mal meine angestellten beteiligen, 100 mio umsatz reichen mir doch eh ganz gut" ??? das sind börsennotierte unternehmen. da fängt das übel doch schon an.
würde adidas nur für sich wirtschaften, wäre es auch viel einfacher, die arbeitnehmer mehr am erfolg zu beteiligen.
also weg von der börse und solzialer mit den angestellten umgehen.
außer man schafft den spagat auch so.
dann bitte ich drum.
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14.06.2010 21:05 Uhr von alicologne
 
+6 | -0
 
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Oh ja Und nun alle schön aufregen und wieder dann im Laden drüber freuen wenn es billige Adidas gibt.

An der eigenen Geldbörse hört die Aufregung sofort auf..

Oder wie viele die sich bestimmt aufregen kaufen Fair-Trade Produkte?
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17.06.2010 08:56 Uhr von NemesisPG
 
+3 | -0
 
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Warum kann Trigema alles in: Deutschland produzieren und auch verdienen.Herr Grupp garantiert sogar allen Kindern von Angestellten eine Lehrstelle.
Grupp`s Vorschlag : Alle Betriebe die außerhalb D.produzieren müssten eine Strafabgabe bezahlen.

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