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Stauforscher sagen, statt Umfahren den Stau durchhalten

Stauforscher Michael Schreckenberg von der Uni Duisburg-Essen hat Staus und das Verhalten von Autofahrern untersucht.

Sein Fazit: Umfahrungen lohnen sich nicht. Wer im Stau die Nerven verliert und gleich von der Autobahn abfährt oder gar auf sein Navi vertraut, braucht meistens viel länger ans Ziel. Das stellten auch ADAC-Redakteure im Selbstversuch fest.

Die Stau-Forschung unterteilt Autofahrer in verschiedene Gruppen: "Sensible" "Taktierer", "Zocker" und "Konservative". Gewinner sind für die Wissenschaftler die "Konservativen". Sie ignorieren Staumeldungen. Zu ihnen gehört auch eine kleine Gruppe, die "Stoiker", die immer den gleichen Weg fahren.


WebReporter: jutetasche
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Verkehr, Forschung, Stau
Quelle: www.tz-online.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2010 10:40 Uhr von rubberduck09
 
+12 | -17
 
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Man sollte immer einen Karton faulige Eier dabei haben, um sie dem Stauverursachenden (gerne mal auch die Grünen!) schwungvoll überreichen zu können, weil sie anstatt die Ursache abzustellen ewig rumdiskutieren.

Bei Unfall: Verletzte versorgen, Beweise sichern, Unfallstelle räumen. Labern kommt erst später!!!!!!

Nen Besen in die Hand nehmen und die Glasscherben wegkehren, dafür sind sich einige zu fein...
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14.06.2010 10:43 Uhr von eXeCo
 
+7 | -1
 
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@rubberduck09:
Leider sind heutzutage einfach sich viele zu fein die Sachen wegzukehren..
Lieber holen viele dann ihre Kamera oder Fotohandy raus und filmen die "Stauverursacher" um sie dann nacher ins Internet zu stellen.
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14.06.2010 10:52 Uhr von borgworld2
 
+11 | -5
 
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rubberduck09: Echt du hast nen Besen im Auto?
Also ich nicht und werd mir auch bestimmt keinen reinlegen!
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14.06.2010 11:04 Uhr von dr.b
 
+6 | -1
 
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hängt vom Stau ab man sollte Staumeldungen differenziert hören/lesen. Wenn man mehrere Fahrzeuge, umgefallene LKW oder ähnliches hört, dann nimmt man lieber einen großen Umweg in Kauf, als darauf zu hoffen, daß es "nur" 3 statt 5 Stunden dauert.
Den üblichen Rushhour-Stau zu verlassen macht wirklich keinen Sinn, den entgeht man nur durch ganz grundsätzliches vermeiden dieser Strecke/Zeit Kombination....
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14.06.2010 11:13 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -0
 
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@borgworld2: Nein - hab ich nicht - aber die ´grünen´ haben.
Sie wurden ja von irgendwem zum Unfall gerufen und wußten somit schon vorher, daß die Möglichkeit besteht, daß was wegzukehren ist.
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14.06.2010 11:57 Uhr von iamrefused
 
+1 | -0
 
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ein paar jahren steht unter denen eine namensliste...
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14.06.2010 12:03 Uhr von borgworld2
 
+1 | -0
 
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rubberduck09: Ach die meinst du.
Da hab ich bei uns aber schön öfter welche gesehen die das gemacht haben.
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14.06.2010 12:19 Uhr von jpanse
 
+1 | -0
 
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Macht ja wirklich keinen Sinn wegen 2km die Autibahn zu verlassen. Wenn da nicht mal ne Vollsperrung im Spiel ist.
Die Staulänge ist ein Faktor, die Ursache der 2. wichtige.

Abhängig von diesen Faktoren sollte man entscheiden was man tut. Auf die "StauVorausTaste" zu hämmern nur weil man was im Radio gehört hat ist dämlich. Machen es alle ist aber wenigstens die Autobahn wieder frei :)
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14.06.2010 12:29 Uhr von U.R.Wankers
 
+12 | -0
 
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Autobahnvollsperrung 50km Stau: klar, da behält man am Besten die Nerven und stellt sich hinten an
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14.06.2010 12:33 Uhr von jpanse
 
+1 | -2
 
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Bei Vollsperrung mit 50km: Stau hilft dir eh bloss ein Helikopter...da kannst du nämlich deinen Arsch drauf verwetten das rundrum auch alles dicht ist.

Da kannst nur zum nächsten bahnhof fahren wenn das noch möglich ist und mit dem Zug heimfahren. 50 km Stau lösen sich nämlich so schnell nicht auf...
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14.06.2010 13:04 Uhr von sorny
 
+8 | -2
 
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stau: Stau ist nur hinten doof! Vorne gehts eigentlich! :D
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14.06.2010 14:56 Uhr von Iruc
 
+3 | -0
 
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immer diese Pauschal Aussagen wie ich es hasse.... "umfahren lohnt sich nicht" ist doch völliger unsinn.

Es gibt hunderte Situationen wo umfahren oder Stau ausweichen DIE Möglichkeit ist.

Einige Kommentare treffen es auf den Punkt. die Berufsverkehr zu umfahren macht meitens wenig sinn. Aber bei einer Vollsprerrung würde ich mir das überlgen.

Genauso der Satz "oder gar auf sein Navi vertraut". Natürlich machr es wenig Sinn bei einer Strecke von 25km bei jedem Stau die umfahren taste zu drücken.

Aber wenn ich in den urlaub fahre oder eine weite Strecke, dann benutzte ich entweder TMC, oder höre Radio und streiche die besetzten Autobahnen aus der Strecke. Bei 400km nehme ich gerne 20 km umweg in kauf, alleine um nicht im stau zu stehen egal ob es mir einen zeitlichen vorteil bringt.

Muss sollte immer genau abwägen, wann man sich wie verhält und wann man sein navi zur hilfe nimmt.

Während die Redakteure des ADAC im Stau stehen. Komme ich mit einer Kombination aus Navi, gesundem Menschenverstand, einigen kleinen Erfahrungswerten und dem Radio vielleicht nur ein klein wenig schneller ans ziel, aber deutlich stressfreier und womöglich noch spritsparender als im stau 5 km stop and go.
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14.06.2010 15:50 Uhr von maretz
 
+1 | -0
 
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tja: schön wenn der das so generell sagt. Dann sollte der sich nicht wirklich "Experte" nennen...

Denn ich würde mal behaupten das es davon abhängt wie lang der Stau ist, wie gut man sich in der Gegend auskennt, was der Grund für den Stau ist usw...

Klar - habe ich nen 1 km Stau auf der Autobahn und alle fahren dann nen 20 km Umweg durch kleine Ortschaften dann lohnt es sich idR. nicht. Denn diese Umleitung wird auch schnell dicht sein.

Wenn ich aber überlege das ich von hier mal eben in nen anderen Stadtteil fahren möchte dann kann ich entweder zu Feierabend schön in den Stau auf den AB-Zubringer fahren (kostet ca. 20-30 Minuten) - oder ich nehm gleich die 2-Spurige Hauptstrasse die idR. recht frei ist. Ok, ich kann da nur 60-70 Fahren -> aber dafür steh ich eben nicht min. 20 Min. im Stau. Da das grad mal 10-15 KM insgesamt sind lohnt sich das üblicherweise schon... Und wenn ich dann noch andere Faktoren einrechne wie z.B. Benzin dann rechnet sich das definitiv: Im Stau ständig im ersten Gang anfahren, Bremsen, anfahren für 20 Minuten. Danach mit 120 über die AB fahren. Oder über die Umgehung gemütlich mit 60 im 5ten Gang durchrollen lassen. Dabei kann man sogar das Fenster noch aufmachen (im Stau im Sommer dann doch eher die Klimaanlage da es sonst nur noch wärmer wird).

Also da soll mir der gute Mann mal sagen wie es sinnvoll sein kann sich da in den Stau zu stellen... Und ich glaube das Ortskundige meistens bessere alternativen als das Navi eines ortsfremden kennen...
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14.06.2010 16:03 Uhr von Leeson
 
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Und am besten wäre: wenn jeder auf seiner Spur bleiben würde und niciht ständig hin und her wechseln würde.
Das bremst alle Nachfahrenden aus und hilft bei der Stauauflösung kein Stück.

Aber jeder ist sich selbst der nächste.
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14.06.2010 21:38 Uhr von SkyWalker08
 
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Das ist ja nichts Neues Aber manchmal ist den Stau zu umfahren sehr viel beruhigender als im Stau zu stehen.
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15.06.2010 00:03 Uhr von Frankenaffe
 
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Also ich ziehe es vor zu fahren statt zu stehen: Lieber ein paar km mehr fahren, auch wenn es am Ende kein Ersparnis bringt. Aber so hat man das Gefühl das es weiter geht und gleichzeitig behält man freie Entscheidungsgewalt, alleine weil man jederzeit sich ein nettes Plätzchen für eine Pause suchen kann.
Und wenn man das gefunden hat nutzt man die Zwangspause eh am sinnvollsten. Deswegen habe ich immer ausreichend zu trinken und eine Decke im Auto. Zum einen um Ladung zu sichern & schützen zum anderen um mich schlimmstenfalls im Winter warm zu halten oder im Sommer irgendwo ins Graß zu legen.

Das wichtigste ist das man von vorn herein eine gute Weg Planung hat und im Zeitplan nicht davon aus geht das man durchgehend freie Fahrt hat. Dann kann man es auch am Ende hin ruhig angehen und braucht sich nicht unnötig aufregen. Wer natürlich keine Zeit für so einen Luxus hat sollte sich sein Auto aber auch so ausstatten das man ein paar Stunden aushalten kann. Sprich Decke, Wasser, eine Schachtel Zigaretten, ein Buch und was zum knabbern. Hält sich alles ewig, kostet nicht viel und braucht auch nicht viel Platz.
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15.06.2010 00:22 Uhr von hofn4rr
 
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vorprogrammierten stau: kann man leicht vermeiden.

in der urlaubszeit oder am wochenende kann man auch mit dem zug fahren, oder zu uhrzeiten los- und zurückfahren, wo für gewöhnlich keine staugefahr besteht.

oder man bleibt gleich daheim =>


@Frankenaffe
>> Sprich Decke, Wasser, eine Schachtel Zigaretten, ein Buch und was zum knabbern. Hält sich alles ewig, kostet nicht viel und braucht auch nicht viel Platz. <<

guter ansatz, so ein mindestmaß an vorsorge.
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15.06.2010 01:33 Uhr von Wanne85
 
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Am besten Nachmittags ausschlafen und dann abends gegen 22 Uhr los fahren. Da hat man wenn nichts passiert keinen Stau. Das ist natürlich nur eine Variante für Urlauber. Die die im Beruf sind müssen halt im Stau stehen oder einen anderen Weg nehmen. Aber jemand der seit 10 Jahren die gleiche Strecke nimmt kennt dann auch die Umleitungen wo es schneller geht.

Ich zum beispiel bin von NRW nach Sachsen gezogen. Den Umzug habe ich selbst immer Abends gemacht so das ich um 23 Uhr los gefahren bin und morgens angekommen bin. Mit Pause usw.
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15.06.2010 07:45 Uhr von Frankenaffe
 
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@hotn4rr: Freitags und Sonntags kann man Züge auch vergessen. So lange man nicht einen reservierten Sitzplatz hat kann man da auch gerne mal die Strecke Nürnberg - Hamburg stehend verbringen.

Mir persönlich missfallen Züge so oder so, was aber hauptsächlich am fehlenden eignen Hochgeschwindigkeitsnetz, Überfüllung und der Versifftheit der meisten Züge liegt. Angenehm ist das man unter der Reise etwas rumlaufen, was zu essen holen und auf Toilette kann.Trotzdem fahr ich lieber mit den Auto (z.B. Nürnberg -> Regensburg) da ich schneller bin, es billiger ist (über 20 fürs Ticket, im Vgl. zu 5l/100km und ja die Milchmädchenrechnung geht bei mir auf da ich die Grundkosten für ein Auto so oder so hätte), ich flexibel bin und wie oben bereits geschrieben ich Züge nicht sonderlich angenehm empfinde.
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15.06.2010 10:40 Uhr von shathh
 
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So ein Schmarn: Bei Staus von mehreren Stunden Wartezeit lohnt es sich mit Sicherheit nicht einfach drin zu bleiben.

Die Aussage "Durchhalten ist besser als Umfahren" ist genauso falsch wie umgekehrt.Es kommt auf die Staulänge an.

Bei einer angezeigten Verzögerung von 2 Minuten im Navi bleib ich natürlich auf der Strecke; wenn TomTom mir eine Verzögerung von fast 2 Stunden vorhersagt, dann bin ich garantiert nicht so dämlich und bleib auf der Autobahn.
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15.06.2010 11:05 Uhr von wussie
 
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Kommt immer drauf an: Manchmal lohnt es sich schon, vor allem wenn die Landstraßen drumrum gut ausgebaut sind und man somit keinen großen Umweg machen muss.
Oft bleibe ich aber im Stau, da man durch geschicktes Spurwechseln eine Menge Zeit einspart. Braucht zwar etwas Übung, aber wenn man es eilig hat, bringt das ganz schön was.

In meiner Freizeit macht mir ein Stau aber nicht viel aus. Da wird dann einfach die Musik aufgedreht oder im Internet gesurft.

[ nachträglich editiert von wussie ]
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15.06.2010 14:12 Uhr von shadow#
 
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Wenn Stau ist weil alle da lang wollen: Ja: Wenn es sich allerdings staut weil sich 27 LKW ineinandergewickelt haben und die Autobahn immer noch brennt: Eher nicht.
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15.06.2010 14:21 Uhr von Der Reisende
 
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wenn zB die A3 bei Würzburg - Nürnberg Stau hat, dann sind es min 25km Stau mit stop and go gemischt. Das lohnt sich wirklcih nicht, da auch noch rein zu fahren.
Gleiches gilt für die A5 Frankfurt - Hannover wenn von Gambacher Kreuz bis Hattenbacher Dreieck stop and go angezeigt ist.

Was mich pers. viel mehr stört, das per TMC Staus angekündigt werden die es gar nicht mehr gibt. Oder eben Staus nicht angekündigt werden.

Bei 2 km lohnt es sich eigentlcih überhaupt nicht und die Umfahrung zu wählen, die alle wählen auch nicht.

Bei Vollsperrung sieht es sowieso blöd aus. Die Landstraßen sind im sehr großen Bereich um die Autobahnen hoffnungslos überlastet.

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