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"Gravitationslinse" bringt Erforschung von Quasaren voran

David Floyd von der University of Melbourne in Australien konnte erstmals direkt beobachten, wie Materie in ein supermassives Schwarzes Loch (SMBH) im Zentrum eines Quasars stürzt. Er und sein Team werteten dazu verschiedene Daten des Hubble-Teleskops und eines 6,5-Meter-Teleskops in Chile aus.

Ermöglicht wurde die direkte Beobachtung durch eine so genannte Gravitationslinse. Hierbei wird das zu untersuchende Licht des Quasars von einer Galaxie im Vordergrund abgelenkt. Im Idealfall entsteht durch diesen Linseneffekt ein stark vergrößertes und detailliertes Abbild des beobachteten Objekts.

Floyd stellte fest, dass etwa 99 Prozent des Lichts von einem Bereich abgestrahlt werden, der nur etwa 1.000 Mal größer ist, als das Schwarze Loch selbst. Im Hinblick darauf, dass SMBHs großen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Universums haben, sind die neuen Ergebnisse sehr aufschlussreich.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schwarzes Loch, Gravitation, Erforschung, Quasar
Quelle: www.physorg.com

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13.06.2010 14:55 Uhr von alphanova
 
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Der Gravitationslinseneffekt wird heutzutage in vielen Teilbereichen der Astronomie benutzt. Der Nachteil ist, dass der Zufall eine große Rolle spielt, denn die Gravitationslinse muss am richtigen Ort sein, um ein dahinterstehendes Objekt zu beobachten.

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