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Ölpest: Jahrelanger Ölaustritt am Golf von Mexiko nicht mehr auszuschließen

Vladimir Kutcherov, Professor am Royal Institute of Technology in Schweden und an der Russischen Staatsuniversität für Öl und Gas, hat in einer Diskussionsrunde die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass sich der Ölaustritt am Golf von Mexiko noch über Jahre hinziehen könnte.

Untersuchungen ergaben, dass die gesunkene Ölbohrinsel "Deep-Water-Horizon" ein sogenanntes "abiotisches Ölfeld" angebohrt hatte. Diese Ölquellen versiegen nicht, sondern nähren sich durch in der Tiefe des Erdmantels entstehende und fortwährend in Richtung Erdkruste aufsteigende Kohlenwasserstoffe.

Ein Beispiel für eine "abiotische Ölquelle" an Land ist das Ölfeld "Ghawar" in Saudi-Arabien. Das größte Ölfeld der Welt generiert bereits seit 70 Jahren Öl und ein Ende ist nicht in Sicht.


WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ölpest, Golf von Mexiko, Ölquelle, Versiegen
Quelle: www.financialsense.com
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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2010 11:30 Uhr von ROBKAYE
 
+51 | -2
 
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Abiotische Ölquellen wurden vor einiger Zeit noch als "Märchen" gebrandmarkt. Führende Wissenschaftler konnten diese "nie versiegenden" Ölquellen jedoch nachweisen. Einen interessanten Artikel zu dem Thema findet ihr hier bei 3SAT hitec: http://bit.ly/... - hier das Video: http://bit.ly/... - Interessant auch die Kennzahlen und ständigen Auf und Abwertungen im Bezug auf die vermutete max. Ölfördermenge beim Ölfeld "Ghawar" http://de.wikipedia.org/...
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13.06.2010 11:44 Uhr von Hucken
 
+41 | -2
 
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niemals: BP beansprucht dann halt das ganze meer drumherum für sich, ist ja schließlich ihre quelle!

aber nahezu unerschöpfliche ölquellen, interessant!
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13.06.2010 11:50 Uhr von usambara
 
+30 | -1
 
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die Folgen für die Umwelt kann man schon heute im Niger-Delta bewundern.
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13.06.2010 12:00 Uhr von InGottesNamen
 
+14 | -6
 
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Geil: Dann können wir ja bald alle unser nötiges Rohöl aus der Ostseeküste abschöpfen.
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13.06.2010 12:02 Uhr von -Agitator-
 
+38 | -6
 
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Soviel zum Thema "Achtung, Achtung, es gibt kein Öl 2070 mehr, lasst uns jetzt schon den Ölpreis nach oben schrauben". Alles VERBRECHER!
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13.06.2010 12:04 Uhr von turz
 
+14 | -0
 
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Armutszeugnis. Punkt.
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13.06.2010 12:05 Uhr von Marius2007
 
+3 | -4
 
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Prima! Die Ölkrise wird vorgezogen , einfach mal so ein riesen Ölfeld fürn Arsch oder das ÖL aufwendig aus dem Wasser filtern ob das noch rentabel ist vielleicht angesichts des Wertes von ÖL für den Kraftstoffmarkt , wie kann man nur so eine Bohrung vornehmen ohne mal einen Professor zu fragen was wir daunten überhaupt anbohren , Messungen etc. und dann liegt noch nicht mal eine Infrastruktur vor für so ein ÖL-Feld. Ich kann nur sagen da hat die US-Regierung gepennt wenn die noch nicht mal merken was vor Ihrer Küste passiert!

[ nachträglich editiert von Marius2007 ]
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13.06.2010 12:17 Uhr von Felguk
 
+0 | -18
 
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13.06.2010 12:23 Uhr von pitufin
 
+31 | -0
 
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BP-Werbung: wir tanken den Golf voll
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13.06.2010 12:25 Uhr von readerlol
 
+13 | -0
 
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wenn öl: nie ausgeht warum bezahlen wir dann noch diesen preis???
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13.06.2010 12:27 Uhr von chaintek
 
+10 | -0
 
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weil wir kleinen dummen Schafe immer hinterherlaufen!

Abiotische Ölquellen, Niger Delta.... wer weiss denn schon davon? Die meisten Menschen interessieren sich nur für sich selbst, insofern ist das auch nicht verwunderlich.
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13.06.2010 12:38 Uhr von denny1252
 
+5 | -0
 
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solange: wir uns nicht alle wehren, passiert nichts

Punkt
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13.06.2010 12:50 Uhr von British_Pest
 
+0 | -3
 
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oh oh: das ist aber evtl. gar nicht gut für das Image von BP
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13.06.2010 12:54 Uhr von SmileToday
 
+10 | -1
 
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@ Felguk: Wenn ich so´n Experte wäre wie Du, würde ich meine Lösungsvorschläge ja nicht auf SN posten... Ich hätte aber auch eigene Vorschläge: Das Loch mit Gummibärchen stopfen, oder einfach ein Ölaustrittsverbotsschild davor stellen. Oder ein paar Tonnen tiefgefrorenes Stoffwechselendprodukt von Experten wie Dir drüber schütten... lol

[ nachträglich editiert von SmileToday ]
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13.06.2010 13:01 Uhr von Hau-Druff-Karl
 
+2 | -1
 
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Geil!! Öl ohne Ende? das ist doch die Lösung.
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13.06.2010 13:01 Uhr von SmileToday
 
+6 | -0
 
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Danke an den Autor: Super News! Ich wußte bislang nicht einmal, daß es diese Diskussion um abiotische Ölfelder überhaupt gibt.
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13.06.2010 13:05 Uhr von ROBKAYE
 
+11 | -1
 
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Ich habe vor einigen Jahre schon von diesem Phänomen der abiotischen Ölquellen gelesen, aber dem nie so die Beachtung geschenkt, weil ich dachte das sei Spinnerei. Mittlerweile ist die Forschung in diesem Bereich weit fortgeschritten und neuste Untersuchungen am Öl solcher Ölquellen, auf so genannte "Biomarker" hin, untermauern, dass das Öl keine mehrere Millionen oder Milliarden Jahre alt sein kann. Ist schon ne geile Sache, was? ;-)

Und wenn man jetzt mal darüber nachdenkt, wie lange, im Anbetracht der aktuellen Beweise, die Menschheit von den Ölkonzernen verarscht worden ist, kommt einem so manch "unmenschlicher" und "sadistischer" Gedanke in den Sinn.

Genau so lief es mit der Schweinegrippe, so läuft es mit der Klimaerwärmung und bei was weiß ich noch was für "Vorfälle" und "Katastrophen" ... für die Industrie könnte es auch sicher gerne so weiterlaufen, schätze ich...

Das globale Erwachen und die Erkenntnis, dass wir alle zu prall gefüllten und nie versiegenden "Geld-Zitzen" auf zwei Beinen für die saugende Wirtschafts und Finanzelite mutiert sind, manifestiert sich zwar recht langsam, aber es ist meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit bis der Knoten platzt ;-)

Das erkennt man auch an den vielen gleichgesinnten Kommentaren hier. Vor 4 Jahren war die Sensibilität für solche Themen noch nicht so "feinjustiert" wie heute ;-))

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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13.06.2010 13:16 Uhr von ROBKAYE
 
+2 | -0
 
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@SmileToday: Danke! ;-) ...and keep smiling... :-)
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13.06.2010 13:24 Uhr von Hucken
 
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@Herrensocke: ja sowas in der art hab ich schonmal zu einer der unzähligen anderen BP news geschrieben

es wird technisch relativ einfach sein die quelle zu schließen bzw. wenigstens so dass man darauf aufbauen kann um weiteres zu verhindern
das geld und technisches know-how dafür sollte vorhanden sein

aber so eine eierlegende wollmilchsau will man natürlich nicht einfach so "aufgeben", da sie nach dem verschluss erstmal an der selben quelle aus sicherheitsgründen nicht mehr dran rumbohren dürfen
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13.06.2010 13:28 Uhr von ROBKAYE
 
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@Herrensocke einige Spezialisten vermuten, dass der Versuch, das Feld mittels einpressen von Schlamm zu verdichten, so in die Hose gegangen ist, dass sich durch den hohen Druck weitere Kanäle zum Meeresboden hin durchgewaschen haben, aus denen nun parallel zum Borloch Öl austritt... das kommt noch erschwerend hinzu.. sollte dem so sein, kommt eine Katastrophe biblischen Ausmaßes auf uns alle zu. Hoffen wir mal, dass die Experten unrecht haben.

Und wenn man mal die schlechte Informationspolitik seitens der US Behörden und BP bedenkt, kann man davon ausgehen, dass das Problem sicher etwas kritischer einzustufen sein wird. Es wurde bereits berichtet, dass Journalisten des Gebietes verwiesen und Kameras sowe Filme einbehalten wurden.

http://lecanadian.com/...
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13.06.2010 13:32 Uhr von Mainzlmaennchen
 
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Die Ölkatastrophe ist schrecklich, aber sie wäre viel schlimmer, wenn sie nicht küstennah, sondern irgendwo im offenen Ozean passiert wäre.
Es hört sich blöd an, aber Ort, Zeit und Umstände der Katastrophe könnten besser nicht sein.

1. Es wird von der Küste der USA "abgefangen"
2. Die Menschen dort lernen, dass ein Umweltschutz nicht "unamerikanisch" ist. So gesehen triffts zumindest nicht die falschen.
3. Vielleicht kommt jetzt etwas Bewegung in den Umweltschutz. Manche lernen es halt nur nach einem angemessenen Schuss vor den Bug.


Und jetzt kommt mir nicht mit Klimalüge und ähnlichem, wir alle sind keine Wissenschaftler und können verschiedene Theorien nur lesen. Um deren Richtigkeit weiß nur der, der sie selbst erstellt und ggf manipuliert hat. Fakt ist, dass es sauberere, und vor allem unabhängigere Energie als die aus der Ölgewinnung gibt.

[ nachträglich editiert von Mainzlmaennchen ]
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13.06.2010 13:45 Uhr von datenfehler
 
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Faszinierend ist das hier einige Leute interessierter an einer nieversiegenden Dreckquelle sind, mit der sie ihre Hirnlos-Dreckschleudern billig durch die Gegend fahren könnten (geht sowieso nicht, denn - aufgeklärte Menschen wissen das - wir verändern mit dem Mist nunmal unser Klima zu drastisch!). Dass es (sofern es eine derart beschriebene abiotische Ölquelle ist) allerdings kein Grund zur Freude ist, wenn dieses Ölleck über Jahre hinweg die Weltmeere verdreckkt... soweit zu denken sind solche Leute leider nicht in der Lage...
Jaja... Ihr seid Deutschland. Regt euch blos nicht über die ungebildeten amerikanischen Landmenschen auf. Ihr seid keinen Funken schlauer...
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13.06.2010 13:55 Uhr von ROBKAYE
 
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@Mainzlmaennchen: Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht. Die Katastrophe wird vermutlich (hoffentlich!) ein Umdenken in der Politik beim Umweltschutz nach sich ziehen.

Aber leider vergisst man zu oft, dass die Industrie sich einen Dreck um Natur und Umwelt schert und deren Lobbyisten ihre Hände leider so tief im Rektum unsere Politiker stecken haben, dass sie mit ihnen gepflegt "Kasperletheater" spielen können.

Die Macht der Industrie ist sicher eine nicht zu unterschätzende Konstante bei der politischen Richtungsgebung.

Sicher nicht ganz umsonst hat Eisenhower damals schon vor der Aushölung der Legislative durch den (militärisch)industriellen Komplex gewarnt...

Hoffen wir mal, dass die Katastrophe eher die Menschen aufrüttelt, als die politischen Organe.

Schade nur, dass der Preis für das "Dazulernen" so unbeschreiblich teuer bezahlt werden muss!
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13.06.2010 14:47 Uhr von ferox
 
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ohje das wars dann wohl mit unseren schönen weltmeeren...
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13.06.2010 15:02 Uhr von Urrn
 
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Abiotische Ölquelle selten so ne Scheiße gelesen. Aber die Verschwörungsfetis schluckens ja....

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