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Saarlands Ministerpräsident Peter Müller (CDU) fordert Luxussteuer von 27 Prozent

Saarlands Ministerpräsident Peter Müller (CDU) hat sich gegen die Politik der Bundesregierung ausgesprochen, und die Erhöhung der Einkommenssteuer beim Spitzensteuersatz, sowie die Einführung einer Luxussteuer von 27 Prozent gefordert.

Die Erhöhung der Steuern soll für eine gerechtere Beteiligung Vermögender am Sparpaket sorgen. Müller sagte dazu: "Wenn schon der Gürtel enger geschnallt werden muss, dürfen die größten Gürtel nicht außen vor bleiben." Die Luxussteuer würde bereits in einigen Nachbarländern auf Luxusgüter erhoben.

Auch die FDP habe sich längst von ihrer Position, dass Steuererhöhungen tabu seien, entfernt und faktischen Steuererhöhungen in den Bereichen Brennelementesteuer, Flugpassagierticketabgabe und Energiesteuer zugestimmt.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Steuer, Ministerpräsident, Peter Müller
Quelle: www.rp-online.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2010 12:23 Uhr von Panduran
 
+9 | -0
 
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Das wird schon von einigen anderen Politikern "gefordert" Lammert zum beispiel. Dem nehme ich das sogar noch ab. Bei dem guten Herr Ministerpresident Müller sieht es mir eher so aus als würde er auch mal wieder in den Medien sein wollen bzw. sich immer noch im Schatten "des dunklen Lords von der Saar" (Oskar Lafontaine) profilieren wollen.

Gefordert wird das wohl noch einige Zeit werden, passieren wird nichts.

mfg

Panduran
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12.06.2010 12:26 Uhr von alles.Gelogen
 
+11 | -1
 
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Die bisherigen Sparoptionen: Treffen die Ärmsten. Hartz 4 Empfänger, Arbeitslose und Geringerverdieder. Menschen, die für eienen Hungerlohn arbeiten gehen, sollen mit weniger Wohngeld auskommen. Auch mit höheren Strompreisen müssen wir rechnen.

Es sollen übrigens durch diese Maßnahme 10 Mrd gespart werden. Neue Schulden werden trotzdem aufgenommen. Undzwar 60 Mrd.

Die Steuersenkung für die Hotels kotest dem Staat 1 Mrd im Jahr.

Im übrigen zahlt man in Deutschland als Millionär viel weniger Steuern als im europäischen Ausland und den USA. Allein diese Anpassung würde Deutschland locker 40 bis 100 Mrd im Jahr bringen.

Es gibt noch etliche andere Vorschläge, die nur Menschen belasten, die soviel haben, dass sie nichtmal merken, das ihnen was genommen wird. Experten machten Vorschläge, die Deutschland locker 200 bis 500 Mrd jährlich bringen würden.

10% der Menschen besitzen 60% des Geldes in Deutschland. Was der Rest besitzt, kann sich jeder selbst ausrechnen.

Und das traurige, der Deutsche ist schon so verblödet, anstatt sich zu wehren sitzt er vorm TV, und schimpft über den Hartz 4 Empfänger. Es gibt mit Sicherheit sehr viele Schwarze Schaafe, aber bevor ich mich an die ärmsten ran mache, hole ich erst mal Geld von den Menschen, die genug haben.
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12.06.2010 12:32 Uhr von Really.Me
 
+1 | -13
 
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12.06.2010 12:51 Uhr von Panduran
 
+4 | -0
 
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Gegen "etwas" mehr hat hier auch niemand was. Wenn man sich Jahrelang in der Uni mit schwierigen Dingen beschäftigt und sich durch mehrere dutzend Prüfungen gequällt hat soll dafür anständig bezahlt werden. Ein Unternehmer der das Risiko immer auf seinen Schultern trägt soll dafür angemessen belohnt werden. Belohnt werden soll aber kein "leistungsloses" Einkommen aus eingelagerten Kapital, bzw wenn dann soll es wenigstens genauso besteuert werden wie der normale Verdienst eines Arbeiters (in angemessenen Rahmen).

Handys und TV sind keine Luxusgüter sondern Kulturgüter (wenn sie nicht gerade mit Diamanten ausgeschmückt sind).

Was keinen Sinn macht sind Personengruppen die so viel Kapital haben das sie es kaum noch ordentlich anlegen und erst recht nicht zurück in den Komsumgütermarkt leiten können. Eine Steuer genau da anzusetzen hat den Sinn Geld an den Staat zu leiten der es direkt durch verbrauch wieder in den Konsumgütermarkt leitet.

Etwas... ungeordnet, entschuldigung.

mfg

Panduran.
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12.06.2010 13:01 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -0
 
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Ich wundere mich: das solche Vorderungen auf einmal von der Partei kommt,die sich die letzten 40 Jahre vehement dagegen gestemmt hat. Und man fragt sich...meinen die das ernst oder wollen die uns wieder mal verarschen.Wo ist der "Haken"..??
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12.06.2010 20:51 Uhr von Krawallbruder
 
+1 | -0
 
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Wieso nur 27%?

Jemand der sich Luxusgüter wie Nobelautos, fette Villen, Privat-Jets, Diamanten, Luxusjachten oder... leisten kann, sollte für sowas ruhig mehr Steuern zahlen.

Würde sagen, alles ab 75.000 € Anschaffungswert sollte mit mind. 35% besteuert werden.

Bei den vielen Millionären und Milliardären die Deutschland hat, sollte da schon was zusammenkommen.

[ nachträglich editiert von Krawallbruder ]
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20.06.2010 15:23 Uhr von U.R.Wankers
 
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in vielen Ländern ist es völlig normal: das die Besserverdiener 75-95% Steuer zahlen.
Und dort hat neimand damit ein Problem.

geht in der Demokratur BRD natürlich nicht.
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01.07.2010 19:26 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Krawallbruder: alles ab 75000 Euro? Du willst also Leute belasten, die 15 Jahre lang auf eine Eigentumswohnung gespart haben und weitere 15 Jahre brauchen würden, sie abzubezahlen?

Nicht alles, was etwas mehr kostet, ist Luxus, wenn man mich fragt.

Ansonsten sollte man sich darüber im klaren sein, dass eine höhere Besteuerung der Reichen auch deren Abwanderung fördern wird. Genug Sportler, die in der Schweiz oder in Monaco leben, haben wir ja schon...
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01.07.2010 19:29 Uhr von TheRoadrunner
 
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75%? Oder gar 95?? Darf ich fragen, wo das sein soll?
Und wie gesagt: ich habe meine Zweifel, dass deutsche Reiche das mitmachen und nicht einfach auswandern.
Oder soll das mit einem Auswanderungsverbot kombiniert werden?

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