12.06.10 09:26 Uhr
 2.175
 

Japan: "Weltraum-Yacht" jetzt auf Sonnenenergie-Antrieb umgestellt (Update)

Wie die japanische Weltraumbehörde JAXA jetzt mitteilte, wurde bei ihrer sogenannten "Weltraum-Yacht" der Antrieb auf Solar-Energie erfolgreich umgestellt.

Die "Ikaros" war vor drei Wochen gestartet und hat sich jetzt schon auf 7,7 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. In dieser Entfernung wurden nun die Sonnensegel ausgefahren.

Die "Ikaros" ist das erste Raumschiff, welches ohne einen Treibstoff-Antrieb auskommt. Sie wird durch den Druck der Sonnenteilchen, die sich in das jetzt erfolgreich ausgefahrenen Segel verfangen, angetrieben.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Update, Japan, Weltraum, Antrieb, Yacht, Sonnenenergie
Quelle: de.news.yahoo.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

2.500 Jahre alte Totenstadt in Ägypten entdeckt
Deutschland droht Dauerfrost und sibirische Kälte wegen Polarwirbel-Splitting
Neue Solarfenster können Strom im Dunklen erzeugen und ihre Farbe verändern

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.06.2010 10:07 Uhr von PuerNoctis
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
Der / Die / Das Druck, ist ja auch egal^^
Checker bitte ausbessern
Kommentar ansehen
12.06.2010 11:39 Uhr von alphanova
 
+2 | -13
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
12.06.2010 12:13 Uhr von Carle
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
was: ist ein sonnenteilchen?
Kommentar ansehen
12.06.2010 13:14 Uhr von RicoSN
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
@Carle: Das ist der sogenannte Sonnenwind.
Kommentar ansehen
12.06.2010 13:35 Uhr von BrotBaum
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
12.06.2010 13:46 Uhr von zeitgeist
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Sonnenteilchen: sind einfach Teilchen und Energie des Sonnenwindes
http://de.wikipedia.org/...

Ikaros ist ja auch mal ein geiles Backronym.
Als Experiment über Grundlagenforschung enorm wichtig, inwieweit Sonnensegel-Technologie praktikabel und steuerbar ist.
Kommentar ansehen
12.06.2010 17:08 Uhr von FirstDarkchild
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@Carle: Sonnenteilichen sind die Materieteilchen welche bestandteil eines Lichtstrahles sind. Die Materie aus der Licht besteht hat ein geringes Eigengewicht. Die Lichtstrahlen sind nun bekanntlich mit Lichgeschwindigkeit unterwegs. Daraus kann man dann also mit einem Sonnensegel einen Antrieb entwickeln. Ähnlich wie ein Sprungtuch, das Sonnensegel wird ausgefahren oder Augeklappt, dadurch bietet es eine recht grosse Fläche , welche Lichtstrahlen einfängt. Da wie gesagt das Licht und dessen Materie ein geringes Gewicht besitzen kommt an dieser Stelle unteranderem ein Physikalisches Gesetz zum Tragen Energie = Masse * Beschleunigung. Dadurch entwickelt sich also die Vorwartsbewegung der Sonde im All, welche bis zu einem betimmten Schwellenwert ansteigt. Dieser Prozess zieht sich aber über einige Monate und Jahre hin, bis die Sonde ihre endgeschwindigkeit erreicht hat. Hoffe es ist einigermaßen verständlich erklärt.

Gruss
Kommentar ansehen
13.06.2010 04:20 Uhr von FirstDarkchild
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@judasII: Ich könnte mir jetzt vorstellen, das die grösse des Segels in einem bestimmten verhältniss zur Sonde steht, soll bedeuten, das Segel ist vo der grösse so gewählt des falls es von mehreren kleinst Meteorieten oder vergleichbarer Splitter durchschlagen wird dennoch ausreicht, denn es ist ja ganz klar anders auf der Erde, es ist ja kein wind der dann durch die löcherpfeift, ist ja nu Luftleer da oben, aber es treffen natürlich weniger teile auf das Segel , da ja ein teil durch die Löcher gehen würde, aber bei der Menge an teilchen denke ich wird das kein Problem sein dennoch genug fahrt aufzunehmen.

Und nur weil es sehr dünn ist das Segel, muss es noch lange nicht schnell reissen, vieleicht irgendein Hightech Polymer oder was weiss ich, die sollten sich nicht von ministaub zerreissen lassen. Was anderes sind da halt die Splitter und kleinen Meteoriten, aber auch die Gefahr ist dennke ich recht gering. Stelle die vor ein Waal schwimmt in einem Meer welches unendlich gross ist, wie hoch ist da die Wahrscheinlichkeit, das dieser eine Waal von einem Waalfangboot gefunden wird und getötet. Das wäre eine verschwindend geringe Wahrscheinlichkeit. Von daher denke ich ist das schon alles ganz gut durchdacht worden von den Herren die dieses Gerät entwickelt haben, würde ich zumindest hoffen. Wäre schade wenn das teil platzt wegen technischer mängel.

Gruss

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Syrien: Türkei will trotz UN-Waffenruhe Offensive in Afrin fortsetzen
Genfer Polizei: Mit Adlern gegen Drohnen
Homosexueller Newsautor, der nicht zu sich stehen kann, wurde zwangseingewiesen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?