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Finanzkrise: SPD Politiker fordert, die Anzahl der Bundesländer zu halbieren

Garrelt Duin, Wirtschaftsexperte der SPD, hat sich für eine Länderneugliederung ausgesprochen. Diese Maßnahme soll dazu dienen, Kosten zu senken. Sein Plan sieht vor, dass die bestehenden Bundesländer auf "weniger als die Hälfte" reduziert werden sollen.

Duin kündigte an, dass sich bei seiner Initiative etwa zehn weitere Parlamentarier aus CDU/CSU, FDP und Grünen beteiligen werden. Seiner Meinung nach sind einige Bundesländer "in keiner Weise lebensfähig" und würden nur mit Geldern anderer Bundesländern aufrecht erhalten.

Duin verweist auf die Staatsfinanzen und ist der Meinung, dass ein Zusammenschluss "zwingend notwendig" sei.


WebReporter: alles.Gelogen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, SPD, Finanzkrise, Bundesland
Quelle: www.welt.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2010 06:35 Uhr von Haruhi-Chan
 
+20 | -5
 
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tjo: Warum eigentlich nicht.
Ich versteh sowieso nicht, warum Saarland, Hamburg und Berlin eigenständige Bundesländer sein sollen. Das sind doch nur Fürze in der Landschaft xP

Aber die Idee ist ohnehin nicht machbar und selbst wenn, wer hört schon auf SPD Politiker?
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11.06.2010 06:56 Uhr von syndikatM
 
+10 | -16
 
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Da müßte ja alles zusammengelegt werden: Die einzigen überlebensfähigen Länder sind Bayern und Baden Württemberg.

Die Innovationskraft des Ostens liegt gerade mal bei 5%
Der Norden nur geringfügig besser.

3/4 aller Patentanmeldungen kommen aus Bayern, Baden Württemberg und NRW.
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11.06.2010 06:59 Uhr von blubbs
 
+6 | -1
 
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das hilft wenn ueberhaupt, nur kurzfristig.

und wenn die gelder gespart wurden bin ich mir sicher dass unsere werten volksvertreter nuetzliche investitionen zum wohle unser aller taetigen werden!!!
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11.06.2010 07:18 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -6
 
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@syndicatM: Naja das ein oder andere Bundesland mehr ist es ja dann zum Glück doch noch welches sich selbst finanzieren könnte :)

Mir wäre allerdings neu dass Baden-Würtenberg dazu zählt.

Letzten Endes eine gute Idee, allerdings keine Dauerlösung
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11.06.2010 07:51 Uhr von marmai
 
+2 | -1
 
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Ein sehr vernünftiger Vorschlag: leider ist die notwendige Grundgesetzänderung niemals mehrheitsfähig. Für die Deutschen wäre dieser Vorschlag auch zu revolutionär, zu viel Veränderung. Lieber fährt man mit der derzeitigen Situation vor die Wand.
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11.06.2010 08:05 Uhr von maniistern
 
+1 | -3
 
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Na da währe: ich ja mal auf die antwort des FREISTAATES Bayern gespannt, wenn es aufgelöst werden sollte.

Keine Ahung was die Politiker in letzter Zeit aus Holland fürn Zeug rauchen aber harter Stoff
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11.06.2010 08:21 Uhr von abc3
 
+4 | -1
 
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@marmai: Welche Grundgesetzänderung? Wovon redest du? Kennst du eigentlich das Land in dem du lebst?

Selbst wenn es in Berlin eine 99,9% Mehrheit im Bundestag für die Idee gäbe, die könnten da nichts machen, denn es ist nicht deren Angelegenheit. Deutschland ist ein föderalistischer Staat, d.h. die Länder haben sich zur Bundesrepublik Deutschland zusammengeschlossen und nicht, daß Deutschland in 16 Länder aufgeteilt ist. Es sind Länder und keine Provinzen.
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11.06.2010 08:24 Uhr von Rechthaberei
 
+9 | -5
 
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Zusammenzulegen sind wie folgt: Berlin, Brandenburg (Hauptstadt Berlin)

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen (Hauptstadt Erfurt)

Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen (Hauptstadt Wiesbaden-Mainz)

Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern (Hauptstadt Hamburg)

Österreich als ein Bundesland Deutschlands (Hauptstadt Wien)

[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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11.06.2010 08:45 Uhr von Hyoscyamus
 
+5 | -0
 
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halbieren hatten wir doch schon mal.

Ost und West.

Ich weiß, der war jetzt aber ganz gemein!
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11.06.2010 09:14 Uhr von gretaquark
 
+0 | -4
 
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Lasst Hamburg und Berlin in Ruhe! An sich ist die Idee gut.
Aber man sollte wirklich Berlin und Hamburg eigenständig lassen!
Berlin ist eh schon über beide Ohren verschuldet und ob da eine gesamtheitliche Zusammenlegung mit Brandenburg (!!) so viel bringt, bezweifle ich stark.

Mit Hamburg ist es ähnlich. Allerdings besitzt Hamburg deutlich mehr "Innovationskraft" (s. oben) als Berlin (dieses HauptstadtBlabla...).

Und Schleswig-Holstein?? Bitte! Das kann man Hamburg nicht antun.

Bremen hingegen ... -schwups- eingegegliedert!
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11.06.2010 10:25 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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Die reichen Länder: bilden eine Holding und verwalten die armen Länder. Und aus wäre es mit den roten Geschenkeverteilern.
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11.06.2010 10:56 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
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Bin ich für Weniger Verwaltung mehr Ersparnis.

Ist schon längs überfällig aber bis sich Dinosaurier bewegen, dauert es halt Jahrzehnte.
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11.06.2010 11:44 Uhr von eXeCo
 
+0 | -0
 
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und was ist mit dem Westen.?

Düsseldorf Schuldenfrei?
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11.06.2010 12:09 Uhr von __x
 
+0 | -0
 
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Mal anders herum Ich bin dafür Bayern zu halbieren:
- Franken
- Speckgürtel München

:)
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11.06.2010 12:11 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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Mich würde: die Ost-Westtrennung interessieren.
Bleiben die weiter Bundeslandtechnisch getrennt oder geht McPomm mit Niedersachsen zusammen!?
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11.06.2010 12:27 Uhr von Linie_R
 
+1 | -0
 
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und ich bin: dafür dass bayern unabhängig wird, dann ham ma unsern ruah!

[ nachträglich editiert von Linie_R ]
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11.06.2010 13:23 Uhr von Schaumschlaeger
 
+0 | -0
 
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Alle Jahre wieder Dieser Vorschlag wird doch von Jahr zu Jahr neu aufgewärmt und scheint abgesehen von 1-2 Schlagzeilen im Jahr keinen einzigen Schritt vorran zu kommen.
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11.06.2010 14:39 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -2
 
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Nun weiss ich warum ich kein Politiker werden konnte. Ich bin einfach nicht so dumm wie die!!!

Wie kann man nur auf solche eine Furzidee kommen. Entschuldigt bitte den Ausdruck, aber ich wollte noch einen viel deftigeren erwähnen

Wir sind ein gemeinsames Deutschland, das sich nun mal aus den Bundesländern zusammensetzt. Es gibt regional und, ich möchte es mal ganz vorsichtig ausdrücken, Bundesländer, wo Arbeitsmoral unterschiedlich geschrieben wird. Deshalb klafft eine große Spanne von Verschuldung und Lebensfähigkeit über diese Bundesländer.

Wollte man nun die Bundesländer reduzieren, würde dies unter dem Strich gesehen die BDR weder ärmer noch reicher machen. Durch den Bundesländerausgleich werden von den Bundesländern, die es verstehen provitabel zu wirtschaften, den "Notleidenten" finanziell geholfen. Es werden im weitesten Sinne die Gewinne der angeblich reichen Bundesländer zu Teil den Armen gegeben.

Alles in einem Topf gesehen sieht es aus wie eine zurechtgerührte Suppe, wo sich Schulden und Gewinne zusammen tummeln.

Ich habe mich sher volksnah ausgedrückt, dass meine Gedanken, die ich hier aufgeführt habe, so viel wie möglich erreichen und verstehen.
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11.06.2010 18:55 Uhr von chhttn
 
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als wenn. wir nicht andere sorgen hätten. selbst wenn die Anzahl der Bundesländer auf die Hälfte reduziert würde meine ich zu wissen das es nichts an der desolaten Finanzlage ändern würde. Im Gegenteil. was wäre den wen wir die Anzahl unserer Bundestagsabgeordneten auf mindestens die Hälfe reduzieren ( die Hälfte reicht auch aus um unsere Nation an die Wand zufahren) inklusive der damit verbundenen Gehälter und Zusatzleistungen.
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12.06.2010 15:52 Uhr von Smiling-Cobra
 
+1 | -1
 
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Baden Württemberg: und Bayern schließen sich zusammen und der Rest kann uns dann mal.....



Besuchen kommen!
Unsere Kohle bekommt ihr aber nicht!
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20.06.2010 10:20 Uhr von denksport
 
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Bayern - eine Bilanz in Zahlen: http://de.wikipedia.org/...

Liebe Bayern, spult doch bei dem angegebenem Link zur Tabelle "Finanzvolumen" und ihr wisst, wer euch hochgefüttert hat und daher schon doppelt soviel wie ihr in den Länderfinanzausgleich eingezahlt habt. Baden-Württemberg und ???
Obwohl ja Bayern, gottseidank, seit den Neunzigern nicht mehr zu den Empfängerländern gezählt werden muss.

So, und nun bleibt zu hoffen dass die BayernLB nicht schon wieder gegen die Wand gefahren wird.

[ nachträglich editiert von denksport ]

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