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"Neo Guard 2010" durchsucht PC nach Spielen

Immer wieder heißt es, Eltern sollen das PC-Verhalten ihrer Kinder kontrollieren. Ein 28-jähriger Programmierer hat nun eine Software entwickelt, welche alle Spiele auf einem Rechner findet und anzeigt. Dabei werden auch die Altersfreigaben der Spiele angezeigt.

Hat das Kind beispielsweise ein Spiel auf seinem Rechner, welches erst ab 18 Jahren von der USK freigegeben wurde, zeigt der Scanner das Spiel an. Eltern haben dann die Möglichkeit, das Spiel mit nur einem Klick vom PC zu entfernen.

Das Programm soll einmalig 25 Euro kosten. Aktuell befinden sich 500 Spiele in der Datenbank des Programmes. Diese Datenbank wird ständig über das Internet aktualisiert, da man mit der USK eine Zusammenarbeit geschlossen hat.


WebReporter: guukkoo
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: PC, Game, Jugendschutz, USK
Quelle: www.playpedia.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2010 13:19 Uhr von guukkoo
 
+2 | -0
 
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Ganz nettes Feature, vor allem da sehr oft 12jährige oder jünger in Spielen wie Counter Strike unterwegs sind. Ob das Programm aber wirklich bald alle Spiele beinhalten wird und vor allem ob das überhaupt von den Eltern gekauft und genutzt wird bleibt aber abzuwarten.
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10.06.2010 13:22 Uhr von Allmightyrandom
 
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omg was ein Armutszeugnis, wenn Eltern Geld ausgeben müssen um zu wissen was ihre Kinder gerade tun!
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10.06.2010 13:41 Uhr von misantroph
 
+2 | -0
 
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ist doch: sinnvoll. auch wenn hier den eltern ein "armutszeugnis" ausgestellt wird. das problem ist doch, dass jemand, der sich nicht mit pc und betriebssystem auskennt, vielleicht nur guckt, was in start->programme drin ist, ohne zu ahnen, dass irgendein spiel einfach irgendwo auf der festplatte rumliegt.
klar, es wär natürlich schöner, wenn aufgrund von toller erziehung sowas gar nicht notwendig wäre, aber das kann man halt nicht vorraussetzen
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10.06.2010 14:14 Uhr von EvilMoe523
 
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@ Allmightyrandom: Wieso denn Armutszeugnis?

Kinder tricken ihre Eltern gerne mal aus... dass hat nichts mit fehlerhafter Erziehung zu tun oder mangelnder Kontrolle. Ich glaube auch nicht, dass es sinnvoll ist das Kind während seiner Spielzeit, die festgelegt werden sollte ständig beobachtet wird.

Der Trend in Schulen oder unter Freunden geht jedoch nunmal dahin, dass sich Kinder austauschen von Spielen, Filmen die sie noch gar nicht spielen oder schauen dürfen, aber dass macht den Reiz ja nunmal aus.

Und ja, ich habe damals auch FSK geeignete Spiele gedaddelt und gelegentlich (Kommt davon, wenn man mal die Gelegenheit hat) auch spiele, welche meine Eltern nicht gerne gesehen hätten.

Nicht alle Eltern haben so unheimlich viel KnowHow, alle Aktivitäten aufzudecken, was das Kind am PC treibt. Alle Aktivitäten sollten auch nicht aufgedeckt werden, denn auch Kinder haben eine Privatsphäre die respektiert werden sollte.

Da kommt eine Software für ahnungslose Eltern doch ganz gut, die wenigstens anzeigt, ob das Kind ungeeignete Spiele nebenher spielt. Die Eltern welche sich dafür interssieren, stellen sich kein Armutszeugnis aus, im Gegenteil. Schlimmer sind die Eltern die sich keine Gedanken machen und den 10 Jährigen Knirps tun und machen lassen, wenn er virtuell Gedärme verteilt...
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10.06.2010 17:37 Uhr von Plazebo2
 
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@EvilMoe523: Gerade für die Eltern die kaum eine große Ahnung mit dem dem PC haben schafft eine solche Software eine trügerische Sicherheit. Denn die Möglichkeit die Spiele zu spielen besteht ja immer noch. Die Leute die sich nicht auskennen gehen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus dass sie damit alles überblicken, was aber nicht stimmt.

Was passiert den wenn sich das Kind die Spiele auf einen USB Stick oder eine Speicherkarte installiert? Durchsucht die Software auch diese, die zudem auch noch versteckt sind?

Genau so gut können (hier bei meine ich hauptsächlich Jugendliche) die Spiele auch in einen verschlüsselten Container sein der auch noch versteckt und getarnt ist.

Deshalb eine schwachsinnige Software die nur für Eltern ist die sich selbst etwas vor machen wollen.


"Da kommt eine Software für ahnungslose Eltern doch ganz gut, die wenigstens anzeigt, ob das Kind ungeeignete Spiele nebenher spielt. Die Eltern welche sich dafür interssieren, stellen sich kein Armutszeugnis aus, im Gegenteil."

Im Gegenteil, das Armutszeugnis ist das es Eltern gibt die einem Stück Software ihre Kinder anvertrauen. Wenn Kinder ihre Eltern gerne aus tricksen dann werden sie es mit solch einer Software auch schaffen, so lange sich die Eltern damit nicht wirklich beschäftigen.

[ nachträglich editiert von Plazebo2 ]
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16.07.2010 16:16 Uhr von brainbug1983
 
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Gut ich denk mal die Datenbank ist noch ausbaufähig, zumal dort Spiele wie "Mein Ponyhof" oder ähnliches wohl erstmal zweitrangig sind, aber ob das so viel bringt? Viele der Eltern interessieren sich doch gar nicht dafür was ihr Kind am Pc so treibt, zumal heutzutage wohl auch viele jüngere schon Ahnung von Programmen wie TrueCrypt oder ähnlichem haben.
Allerdings legen auch die meisten Spiele Daten auf dem Windows-Laufwerk ab, dazu müsste man aber wissen wie die Software arbeitet, dann wären unter Umständen auch installationen auf Sticks/SD-Karten (wobei mir die etwas langsam erscheinen für aktuelle Spiele) oder verschlüsselten Laufwerken auffindbar.
Die beste möglichkeit ist meiner Meinung nach immernoch sich um die Kinder zu kümmern und auch solche Themen mit ihnen zu besprechen, statt sie einfach machen zu lassen oder mehr oder weniger unangenehme Themen einfach zu verschweigen...

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