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Marktforschungsunternehmen Gartner: Firmen sollten Windows XP aussortieren

Den Firmen, die jetzt immer noch mit Windows XP unterwegs sind, wird von dem Marktforschungsunternehmen Gartner empfohlen, diese Version gegen eine aktuellere auszutauschen.

Der Grund dafür sei, dass bis zum April 2014 die Unterstützung des Betriebssystems von Seiten Microsofts eingestellt wird. Firmen, die noch mit Windows XP Service Pack 2 arbeiten, müssen schon am 13. Juli in diesem Jahr mit dem Support-Ende rechnen. Das sind immerhin noch die Hälfte der XP-Firmen.

Auch werden viel Entwickler-Firmen bis Ende 2012 die Unterstützung von Windows XP in ihren Programmen beenden. Gartner rechnet aber damit, dass viele Firmen, bevor sie wechseln, erst mal das Service Pack 3 aufspielen, um Kosten zu sparen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, Firma, Windows XP
Quelle: winfuture.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2010 12:42 Uhr von rubberduck09
 
+21 | -5
 
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Welcher Zwang (außer der Kasse von M$) besteht? Ich wüßte keinen vernünftigen Grund, warum man umsteigen sollte.
Security-Bugs sind in den Nachfolger-Versionen auch nicht weniger.
In Firmen braucht man idr. kein DirectX 10+

Wo also bitte ist ein technischer Grund?
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10.06.2010 12:46 Uhr von MrEisbaer
 
+8 | -2
 
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Irgendwie seh ich in dem Satz keinen sinn:

"Auch werden viel Entwickler-Firmen bis Ende 2012 die Unterstützung von Windows XP in ihren Programmen beenden. Gartner rechnet aber damit, dass viele Firmen, bevor sie wechseln, erst mal das Service Pack 3 aufspielen, um Kosten zu sparen. "

Wieso? ganz einfach:
JEDER fähige Systemadmin, installiert ein Service Pack so schnell es geht und nicht erst Jahrzehnte danach.

Und ob sie durch das SP3 Kosten sparen, sei mal dahin gestellt, aber die News liest sich, als wenn alle Firmen, die noch XP Fahren, nur unfähige Sysadmins haben.
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10.06.2010 12:51 Uhr von fiver0904
 
+4 | -2
 
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MrEisbaer: Da muss ich dich enttäuschen, unsere Admins machen sich das viel einfacher:

Keine Probleme mit Win XP SP1, dann wird auch nicht geupdatet - wenn dann ein Problem entsteht macht das nämlich Arbeit.
Die Rechner auf denen der Krampf läuft waren ursprünglich Win7-Rechner die dann ein Downgrade erfahren haben, die Lizenzen vergammeln irgendwo im Regal der IT-Abteilung...
Wir haben so einen Haufen uralter Programme im Einsatz, dass sich jeder Laie an den Kopf fassen muss. U.a. sogar noch Firefox 1.x und IE 6.x.

Bei letzterem macht man es sich noch einfacher.
Auszug aus unserer IT-Sicherheitsrichtlinie:
"Der Einsatz von Programmen der Microsoft Internet Explorer- und Outlook-Serie sind aus sicherheitsgründen strengstens untersagt".

[ nachträglich editiert von fiver0904 ]
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10.06.2010 12:53 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -6
 
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@rubberduck09 bei mir im Betrieb ist eine ganze Reihe von Software und Hardware nicht mehr XP-tauglich. Mindestanforderung Vista, besser 7 (Audioprogramme und Audiohardware).
Ein Betrieb der heute noch XP einsetzt, muss damit rechnen, dass vielleicht die neuste Version seiner Software nicht mehr mit XP läuft. Und dann bekommt er weder von Microsoft, noch vom Softwarehersteller irgendeine Hilfe.
Ausserdem bekommt er keine Hilfe mehr, wenn sich sich XP-Rechner nicht mehr sauber im Netzwerk zusammen mit Win-7-PCs eingliedern (erlebe ich derzeit bereits).
Was ich derzeit an Software kaufe, läuft explitit nicht unter XP.
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10.06.2010 13:01 Uhr von iamrefused
 
+8 | -5
 
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wieviel: hat gartner dafür von microsoft bekommen?
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10.06.2010 13:50 Uhr von karmadzong
 
+7 | -0
 
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das haben wir andersherum: wir haben einen haufen software die speziell entwickelt wurde und weder unter Vista noch unter Win7 zum laufen zu kriegen ist.. deshalb migrieren wir jetzt gerade auf XP, bis anfang des Jahres war bei uns Win2k Usus..

wenn wir auf 7 migrieren werden wir vorher wohl einen dreistelligen millionenbetrag in die hand nehmen müssen um unsere anwendungen (sind einige, die zahl ist durchaus realistisch) windows / und vor allem 64-Bit tauglich machen zu können.. so können wir das noch über knapp 4 Jahre verteilen, und ich denke das wir mit sowas keinen einzelfall darstellen sondern das unsere Probleme bei vielen Großen Firmen eher die Regel darstellen dürften...
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10.06.2010 14:06 Uhr von elenath
 
+1 | -6
 
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@karmadzong: In dem Falle würde ich vorschlagen, dass eure IT sich mal schlau macht, wie man unter Win7 die virtual Machine für den XP- Modus zum laufen bringt.

Zum Beispiel hier: http://blog.tim-bormann.de/...

Genau für so ein Szenario wurde der nämlich eingebaut.
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10.06.2010 16:03 Uhr von kloeschen
 
+3 | -1
 
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Die IT sollte sich lieber mal schlau machen, wie man den "ET"-Modus abschalten kann.

http://de.wikipedia.org/...

Im Übrigen gillt immer noch: "neve change a running Sytem"
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10.06.2010 16:07 Uhr von karmadzong
 
+4 | -0
 
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@elenath: wir haben eine hervorragende IT (ich bin Teil davon und wir haben ein paar freaks dabei die alles und jedes Testen und versuchen es zum laufen zu bekommen) und glaub mir, die virtuelle xp-maschine kann nicht alles.. vor allem weil die nicht in unseren Terminalserverumgebungen funktionieren und da arbeiten die meisten User. Und nebenbei, Server 2008 beherrscht das ebenfalls nicht und da läuft der kram eben drauf. aber als deftigste Hürde hat sich die 64 Bit umgebung erwiesen und das ist eben das heftigste Problem..

naja, freuen sich ein paar Firmen wenns wieder großaufträge gibt ^^ aber das muss eben erstmal von oben abgesegnet werden ;)
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10.06.2010 16:49 Uhr von Floppy77
 
+1 | -1
 
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@MrEisbaer: Es gibt auch viele Firmen, die keinen eigenen IT-Admin haben, ganz einfach weil sie zu klein sind.
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10.06.2010 19:24 Uhr von Jones111
 
+2 | -2
 
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Das Problem ist, dass eine Firma schlecht halb-migrieren kann. Entweder alle, oder keiner. Sonst gibt´s noch mehr Anwendungsprobleme. Ich für meinen Teil nutze die Software, die ich möchte. Also aktueller Browser und wichtige Updates immer drin (und etwas Tuning an der Oberfläche). Wenn was nicht läuft, bieg ich das selber wieder hin.

Trotzdem sind halt manche Programme so altertümlich geschrieben, dass sich eine Portierung für ein neues OS nicht lohnt - und dann muss man das Ding neu schreiben...

Ich hab letztens mal bei unsrer IT angemerkt, dass ich mein XP auf SP3 gepatcht hab´ und wann die das machen wollen, weil ab dem 14. Juli ja nix mehr geht. Da waren die aber überrascht...

Hab´ aber schon irgendwie Mitleid mit den ewig gestrigen die noch XP nutzen müssen - und dann aber sagen, dass Linux oder MacOS besser wären. Schaut euch doch mal die Distros von 2001 an - dagegen ist alles besser. XP ist einfach nicht belastbar. Vista war besser und 7 ist´s auch.
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12.06.2010 14:37 Uhr von Tuerkeinewsliebhaber
 
+1 | -0
 
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Ich frage mich: "Marktforschungsunternehmen Gartner: Firmen sollten Windows XP aussortieren"

wieviel Geld bekommt die Firma für diesen Vorschlag von Microsoft?
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01.07.2010 16:25 Uhr von andyfit
 
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vor so ca 3 Jahren: vor ca 3 Jahren war ein Telekomiker bei mir mit seinem Firmennotebook und was sah ich :)))
die hatten noch WIN 2000 drauf als Betriebssystem und der meinte nächstes Jahr solls´ XP geben :-)))
die werden jetzt bestimmt gleich auf Win 7 umsteigen , ich lach mich tot :D
Und Probleme hatten die nicht mit Software :P
aber auf den schice~ >bla bla< von Gartner und M S* hören
Wer nicht will der muss ..oder wie ?
:))
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02.07.2010 05:15 Uhr von Plata
 
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never Change a running System! Normalerweise würde kein logisch denkender Mensch (außer Gamer) auf Windows 7 umsteigen, warum?

Ich persönlich sehe keine Vorteile sondern nur Nachteile bei Windows 7, es gibt immer Probleme mit den Treibern (obwohl onboard eine neue Treibersuche dabei ist) ansonsten ist Windows 7 einfach nur Windows Xp. Die Leute die sich jetzt schon Windows 7 kaufen fühlen sich anscheinend nur Toll weil sie jetzt das neuste Betriebssystem haben, einen wirklichen Vorteil konnte mir bisher niemand zeigen.

Ich habe schon auf mehreren Rechnern Windows 7 installiert für Bekannte die aber im Nachhinein nicht begeistert waren. MS hat es ja noch nicht einmal hinbekommen unter 32 Bit Systemen mehr als 3,25 Gb Arbeitsspeicher ausnutzen zu können...

Ich persönlich bleibe solange bei Xp bis für Windows 7 alle Treiber vorhanden sind und nicht mal dann sehe ich einen Grund zu wechseln,Updates hin Updates her( über die hälfte der Xp Updates sind eh überflüssig!)
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02.07.2010 10:17 Uhr von natraj
 
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@ThomasHambrecht: >>bei mir im Betrieb ist eine ganze Reihe von Software und Hardware nicht mehr XP-tauglich. Mindestanforderung Vista, besser 7 (Audioprogramme und Audiohardware)<<

JETZT bin ich neugierig. Welche Software ist das?

Mir fällt es gerade sehr schwer, mir vorzustellen, daß ein Softwarehersteller es sich leisten kann, das Betriebsystem mit der (immer noch) größten Verbreitung nicht zu unterstützen, und nicht Microsoft heißt (die das auch nur tun, um ihre eigenen Produkte dadurch zu pushen).

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