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Barmer-Report sieht teure Spezialmedikamente als Preistreiber Nummer eins

Laut der Barmer Krankenkasse sind die hohen Ausgaben für teure Spezialmedikamente erheblich an der Finanznotlage der Krankenkassen Schuld. Der Chef der Barmer Krankenkasse prangert die Preisunterschiede gegenüber dem Ausland an. In Deutschland liegen die Medikamentenkosten meist höher.

Angeblich haben die Spezialmedikamente, die unter anderem für Rheuma und Krebs verordnet werden, gegenüber anderen Medikamenten keinerlei Vorteil. Deshalb fordert der Bremer Gesundheitsforscher Gerd Glaeske eine befristete Zulassung für teure, patentgeschützte Neumedikamente.

Auch Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler hat es in nächster Zeit mit einem Medikamentensparpaket auf die hohen Arzneimittelausgaben abgesehen. Pharmafirmen sollen in Zukunft die Medikamentenkosten nicht mehr alleine festlegen können, aber auch Apotheken sollen dann weniger Abgaben bekommen.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Kosten, Medikament, Barmer GEK
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2010 10:27 Uhr von harzut
 
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Ich glaube nicht, dass es zu Preissenkungen kommen wird. Das wird die Pharmalobby verhindern.
Die Beiträge zu erhöhen ist viel einfacher.
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10.06.2010 10:55 Uhr von rubberduck09
 
+1 | -0
 
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Man könnte auch Online-Apotheken erlauben, Dann könnte man sich die teuren Medikamente halt im billigeren Ausland holen und gut iss.

Aber bitte als Regelung mit Hand-und-Fuß.

Es braucht keine 3 Apotheken in _einer_ Straße und in _Sichtweite_ zueinander. Mein krassester Fall war der Stadtplatz von Schrobenhausen, wo glaub 5 oder 6 Apotheken sind. Hallo? Gehts noch?
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10.06.2010 12:40 Uhr von -IRIE-
 
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bei: tausenden von Pharmavertrettern die täglich die niedergelassenen Ärzte aufsuchen werden sich die Preise nie ändern. Das ist ein Milliardenmarkt und das in Deutschland die Medikamente die teuersten sind ist nicht neues.
Ändern wird sich da auch nie was, die Pharmalobby ist viel zu groß, viele Politiker sitzten da auch noch in den Vorständen und kassieren mit.

[ nachträglich editiert von -IRIE- ]
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16.06.2010 07:05 Uhr von frederichards
 
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Die Pharma und die Med. Industrie!!! Das sind die Kostenfaktoren in unserer "modernen" Gesellschaft, wo der Wuchergewinn noch politisch gefördert wird.

Und Leute, es sind nicht die Apotheken, die die Preise hochschrauben, der Marge wird eher weniger. Man könnte genauso gut behaupten, die Tankstellenpächter würden sich eine goldene Nase verdienen (1 Cent pro Liter vor Steuern).

So ist das dann auch bei der Pharma.

Ich finde aber, das der Bereich der medizintechnischen Industrie auch stärker ins Blickfeld der Beitragszahler rücken sollte, denn wir,die Beitragszahler, zahlen die ganzen Wucherpreise.

Die Ärzte und die Krankenhäuser und die Apotheken sind natürlich aus Sicht dieser Industriezweige gute Sündenböcke, weil diese direkt mit dem Beitragszahler agieren und deswegen auch in den Köpfen der Beitragszahler präsent sind. Eben wie der Tankstellenpächter - aber hier haben wir gelernt, der macht längst keine Preise mehr.

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