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Anwälte der Musikindustrie wollen 1,5 Billionen Dollar von Limewire

Die US-amerikanische Anwaltskanzlei Munger, Tolles & Olson strebt gegen den Betreiber der Filesharing-Plattform Limewire einen neuen Prozess an.

Diesmal soll das Verfahren, im Auftrag der Musikindustrie, durch den Anwalt Kelly M. Klaus zum vollständigen Ruin des Anbieters des Filesharing-Programmes führen. Es steht eine Schadensersatz-Summe von 1,5 Billionen US-Dollar im Raum, die der Limewire-Besitzer Mark Gorton zahlen soll.

Dabei wird für jede einzelne Verletzung des Urheberrechts eine Summe zwischen 750 und 150.000 US-Dollar gefordert. Das wäre der persönliche Bankrott für Mark Gorton. Der Anwalt hat beantragt, dass deswegen der gesamte Besitz des Limewire-Eigners während des Prozesses auf Eis gelegt wird.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Urheberrecht, Musikindustrie, Limewire, Mark Gorton
Quelle: winfuture.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2010 14:50 Uhr von alphanova
 
+24 | -0
 
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So wenig? Ich hatte erst angenommen, die Summe zählt pro Lied. Ist ja sehr positiv, dass sich die Contentmafia dann doch dazu herabgelassen hat, die 1,5 Billionen Dollar für alles zusammen zu fordern.

Wer den Hals nicht voll genug kriegen kann, wird früher oder später ersticken...
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09.06.2010 15:00 Uhr von Kampfguppy
 
+19 | -0
 
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omg: alleine wegen solchen Nachrichtenkaufe ich mir schon keine Alben mehr.
Die spinnen doch echt!!
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09.06.2010 15:37 Uhr von HansZ
 
+3 | -0
 
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Hirnrissig und dumm. Da fällt einem echt nichts mehr ein.

Ich warte so auf den Tag, an dem diese ganzen Kackbratzen pleite gehen.
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09.06.2010 15:45 Uhr von Topheles
 
+9 | -0
 
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@cradle: Original: "LimeWire owes the RIAA 1.5 trillion?" also sind 1,5 Billionen schon richtig.
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09.06.2010 16:19 Uhr von WinnieW
 
+1 | -0
 
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1,5 Billionen US-Dollar: Peanuts *Ironie*

Das sind ja nur ca. 10% des jährlichen Bruttosozialprodukt der gesamten USA.
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09.06.2010 17:53 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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@WinnieW: So eine Forderung ist ja letztendlich nur eine Basis für einen späteren Vergleich, in der Regel einigt man sich irgendwo zwischen den Forderungen des Klägers und dem Angebot des Beklagten. Aber das nur am Rande. Gehen wir mal davon aus,daß das reine Schadensersatzforderungen sind, dann dürfte der praktisch zu erreichende Umsatz der Contentindustrie ja noch weitaus höher liegen,wenns kein Limewire gäbe. Oder anders gesagt:Wenn die Contentindustrie meckert,daß sie beispielsweise 50% Umsatzausfälle haben,dann würde ich als Richter in so einem Verfahren doch glatt mal Beweise von der CI fordern,daß sie für 20% des BIP der USA verantwortlich wären,gäbe es kein Filesharing.
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09.06.2010 21:20 Uhr von Phoenix88
 
+2 | -0
 
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Die globale Elite produziert keine Werte, sie manipuliert und profitiert nur von den Werten welche wir alle produzieren.
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09.06.2010 23:50 Uhr von Zephram
 
+1 | -1
 
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Kann ich: unsere Regierung auf 400.000.000.000 Euro verklagen ? 50.000€ für jeden Hartz4-Fall in D, da des Elend was verursacht wurde mir EXTREM auf den Senkel geht....

jm2p Zeph
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10.06.2010 11:54 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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Wenn das vor ein Geschworenengericht kommt, sieht die MI sehr mau aus. Das ist Fakt.

Gruß

BIGPAPA

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