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Lamya Kaddor führt neu gegründeten Liberal-Islamischen Bund

In Duisburg (Nordrhein-Westfalen) haben Reformmuslime einen neuen Verband, den Liberal-Islamischer Bund (LIB), ins Leben gerufen.

Diesem Bund steht Lamya Kaddor vor. Sie ist 32 Jahre alt, Islamwissenschaftlerin, Schriftstellerin und die Sprecherin von "Forum am Freitag" im ZDF.

"Wir wollen der schweigenden Mehrheit der Muslime eine Stimme geben, die keine fundamentalistischen Positionen vertreten, sondern das Motto: Leben und leben lassen", so Kaddor.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Islam, Duisburg, Lamya Kaddor, Liberal-Islamischer Bund
Quelle: www.wdr.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2010 20:46 Uhr von selphiron
 
+4 | -7
 
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Sowas war nötig.Aber die Presse wird auch hier was finden..es sei denn die sind wirklich seeehr "liberal" sodass sie den Islam nurnoch kritisieren...dann werden sie zu den lieblingen der Medien.
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08.06.2010 23:46 Uhr von tenge
 
+3 | -3
 
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hoffentlich: wird dieser verein von moslems auch unterstützt und kann sich etablieren. fundamentalismus ist gift für die gesellschaft.
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20.07.2010 14:14 Uhr von CHR.BEST
 
+0 | -0
 
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Liberal & Islamisch sind schon ein Widerspruch in sich.
Das wäre genauso wie ein Christlich-Bigotter-Verband, geht garnicht.

Will man das wirklich realisieren, müßte man zuvor Koran/Bibel umschreiben und alle Passagen ersatzlos streichen, in denen z. B. dazu aufgerufen wird, Ungläubige zu töten, Homosexuelle zu erschlagen oder ähnliches.

Entweder das oder alle Gläubigen müssen dazu gezwungen werden, einen säkularen Staat VOR ihre Religion zu stellen.
Besonders bei Moslems funktioniert das aber - außer in Theokratien, in denen ohnehin Religionsgesetze gleichzeitig auch Staatsgesetze sind - wie sich zeigt oftmals garnicht.

Nur so ist das Motto "Leben und leben lassen" auf Dauer auch wirklich realisierbar.

Alles andere birgt die Gefahr in sich, daß es früher oder später wieder ins Radikale umschlägt. Solange es religiöse Bücher gibt, die offen zu Mord- und Totschlag aufrufen und es gleichzeitig Menschen gibt, die sich auf diese Bücher berufen, wird man diese Gefahr nie ausschließen können.

[ nachträglich editiert von CHR.BEST ]

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