08.06.10 16:23 Uhr
 794
 

Informationen im Entführungsfall Maria Bögerl: Lösegeldsumme stand nicht zur Verfügung

Die Ehefrau des Bankdirektors einer Heidenheimer Sparkasse, Maria Bögerl, starb bei ihrer Entführung eines gewaltsamen Todes (ShortNews berichtete. Nun werden immer mehr unerfreuliche Details über den Ablauf und die Steuerung des Falles durch die Polizei bekannt.

So brachten weder die Großbank Frankfurt, noch deren Außenstellen die vom Erpresser geforderte Lösegeldsumme von 300.000 Euro rechtzeitig auf. Dass dies den Fortgang der Ereignisse entscheidend hemmen würde, wurde aber erst 45 Minuten vor dem vom Entführer gesetzten Übergabetermin registriert.

Der "Stern" zitiert aus einem Polizeibericht, nach dem der Ehemann der Entführten nicht bereit war, mit weniger Geld als gefordert den Übergabeort aufzusuchen. Erst bis 15:00 Uhr konnten dann die entsprechenden Geldreserven durch die polizeilichen Stellen mobilisiert werden.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Entführung, Lösegeld, Maria Bögerl
Quelle: www.stern.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.06.2010 16:32 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Schweinehunde, diese.

[ nachträglich editiert von Bi-Ba-Butzemann ]
Kommentar ansehen
08.06.2010 18:49 Uhr von RedDevil2000
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nicht in Ordnung: Das was passiert ist, ist furchtbar für alle beteiligte aber was ich nicht in Ordnung finde ist das ein so großer aufwand betrieben wurde der uns alle auch noch Unmengen an Steuergelder kostet, ich könnte mich an den Gedanken mit denn kosten gewöhnen wenn für alle fälle die der Polizei über vermisste Personen der gleiche aufwand betrieben wird, dies ist aber leider nicht der fall und das tut mir im herzen weh das auch bei solchen vermissten, entführten oder ähnlichen fällen leider auch eine Art zweischichten Regel gilt.
Kommentar ansehen
08.06.2010 18:53 Uhr von Delios
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@bertl058: Woher hast du diese Weisheit?
Mal davon abgesehen, dass sie nicht stimmt...

Ehrlich gesagt versteh ich nicht, warum man das Geld nicht auftreiben konnte. Ein paar Filialen angefahren, Geld ausm Tresor geholt und fertig. Dann wäre das Tagesgeschäft der Filialen auch nicht gefährdet gewesen. Oder das Geld bei der Bundesbank geholt. Die sitzen ja auch u.a. in Frankfurt.
Kommentar ansehen
08.06.2010 21:00 Uhr von chip303
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Also, wenn ich drei "größere Banken" in unmittelbarer Umgebung habe, die ja auch die Bar-Tageseinnahmen von vielen ortsansässigen Firmen im Tresor haben, dürften 300.000 Euro aber in ner Stunde aufgetrieben sein...

So ein "Zeitschloss" am Tresor verhindert zwar die sofortige Entnahme, aber wenn ich hingehe (wer weiß, wieviel Geld allein in einem Geldautomaten vorhanden ist, kann sich das vorstellen) und sage, ich brauche in einer Stunde 50.000 Euro in bar, dürfte das selbst eine mittelgroße Dorfbank nicht vor ein Problem stellen...

Ich selber habe auch schon mal "spontan" ein Auto gekauft, bin zur Bank, habe gesagt, ich brauche 25.000 Euro.. das ging binnen 10 Minuten....

In den Nachrichten auf ARD wurde vorhin gesagt, das der Ehemann der Verstorbenen angeboten hatte, das Geld aus Mitteln des eigenen Geldinstituts bereitzustellen. Die Polizei soll das abgelehnt haben.

[ nachträglich editiert von chip303 ]
Kommentar ansehen
08.06.2010 23:15 Uhr von sarazen
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ chip: scheinbar hat er das auch gemacht, aber auch er hatte das bargeld wohl nicht zur sofortigen verfügung. gefühlsmäßig waren das hauptproblem die martinshörner gewesen zu sein und das rumgerase der einsatzwägen in heidenheim. das war schon den anwohnern unanagenehm aufgefallen. was erst kam bei dem entführer an? das ist keine panne bei einer vorgehensweise, dass ist dilletantismus pur, als hätten zwei vierjährige räuber und gendarm gespielt.
Kommentar ansehen
10.06.2010 00:13 Uhr von didlmaeusrich
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Ist es schlimm, wenn ich sage, das mir diese tote Bonzenbraut und die ganze Familie Bögerl egal ist?
Sie hätten die Polizei nicht einschalten müssen, hat sie keiner dazu gezwungen.

[ nachträglich editiert von didlmaeusrich ]
Kommentar ansehen
10.06.2010 00:25 Uhr von DeeRow
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Fuck-A-Tronic: Ähm, hast du das auch gelsen? Ich zitiere nur mal für dich:

"So brachten weder die Großbank Frankfurt, noch deren Außenstellen die vom Erpresser geforderte Lösegeldsumme von 300.000 Euro rechtzeitig auf."

UND

"Der "Stern" zitiert aus einem Polizeibericht, nach dem der Ehemann der Entführten nicht bereit war, mit weniger Geld als gefordert den Übergabeort aufzusuchen. Erst bis 15:00 Uhr konnten dann die entsprechenden Geldreserven durch die polizeilichen Stellen mobilisiert werden."

WO GENAU sind da die Bullen Schuld?
BIst wahrscheinlich neulich ma mit nem Bier erwischt worden, obwohl du noch 13 bist, oder? Armer Junge.

Aber Hauptsache Bullen sind Schuld.


Ich frage mich allerdings, warum es für einen Bankier nicht möglich sein sollte, 300.000 € zu besorgen... kann er die in diesem Notfall nicht einfach aus dem Safe holen? Ich meine, er ist doch bekannt, es ist ne Notsituation... und ER wollte das Geld besorgen. Ist für mich alles fadenscheinig. Naja, mal sehen, was die Ermittlungen zeigen.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?