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Wegen Kinderpornografie verurteilt: Jetzt zieht Jörg Tauss vor Bundesgerichtshof

Ende des vergangenen Monats war der Politiker Jörg Tauss (56 Jahre) zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er kinderpornografisches Material besaß (ShortNews berichtete).

Der 56-Jährige hatte angegeben, dass er dieses Material nicht privat sondern aus dienstlichen Gründen benötigt habe.

Der Rechtsanwalt von Tauss hat gegen das Urteil jetzt Revision beantragt. Der Bundesgerichtshof muss sich dann demnächst mit der Frage auseinander setzen, ob Kinderpornos für dienstliche Zwecke erlaubt sind.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kinderpornografie, Bundesgerichtshof, Jörg Tauss
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2010 13:02 Uhr von S8472
 
+11 | -3
 
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Was soll das? Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, dass bei allen Artikeln über Tauss von den großen Medien immer nur schlecht getroffene, um nicht zu sagen abwertende, Fotos von ihm benutzt werden? Ist ja fast so schlimm wie bei "Monster Fritzl".
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08.06.2010 13:06 Uhr von Bordeaux_Carnigo
 
+8 | -1
 
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Kinderpornos sind doch für dienstliche Zwecke erlaubt. Das BKA darf die doch als Beweismittel anschauen und archivieren. Aber Herr Tauss hatte ja keinerlei dienstlichen Auftrag nen Kinderporno Ring aufzudecken. Wenn sich jetzt nen Politiker mit Koks erwischt wird, wird er auch behaupten, dass war um nen Drogenring aufzudecken.

Politiker sind keine Polizisten!

@Vorredner: Stimmt die Fotos sind echt fies.

[ nachträglich editiert von Bordeaux_Carnigo ]
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08.06.2010 13:14 Uhr von anderschd
 
+6 | -2
 
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Eigentlich ist er doch: gut weg gekommen. Was will er bezwecken? Er hat einen Fehler gemacht und privat ohne Erlaubnis das Zeugs auf dem PC gehabt. Soll froh sein, dass ihm die Recherchenummer abgekauft worden ist.
Das Urteil ist gerecht und sollte akzeptiert werden.
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08.06.2010 14:51 Uhr von Bordeaux_Carnigo
 
+0 | -3
 
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Rechtsschutzversicherung: Der Herr Tauss ist wahrscheinlich gut versichert und sein Anwalt will noch was verdienen, also wird jede Berufung genutzt.
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08.06.2010 17:56 Uhr von flireflox
 
+7 | -4
 
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Tauss ist das Opfer einer miesen Kampagne der regierenden Parteien und zwar weil er zu unbequem wurde und Fakten aufgedeckt bzw. angesprochen hat die den ganzen Überwachungsmist von Zensursula und Schäuble ad absurdum geführt haben.

Es ist auch äußerst ungewöhnlich, dass wenn in so einem Fall ermittelt wird wo bis zum Urteil die Schuld noch gar nicht feststand es schon VORAB zu Vorverurteilungen und detaillierte und GEFÄRBTE Berichte der Staatsanwaltschaft kommt.

Abgesehen davon ist die lächerliche Menge an Kinderpornos die in absolut nicht betrachtenswerter Qualität auf Handys etc. gefunden wurde wohl ein weiteres stichhaltiges Indiz dafür, dass er sich das Zeug nicht zum Vergnügen angeschaut hat, sonst hätte man sicher mehr gefunden und auch nicht seperat in einer Kiste sondern vllt. am Computer etc.
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08.06.2010 18:16 Uhr von Suse.Meier
 
+2 | -6
 
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@emilio.giggle: und? ich gönn ihm das von Herzen, der sollte noch viel mehr verlieren

@flireflox
das hab ich auch erst gedacht aber auf dem Privatrechner, bei sich zu Haus versteckt im Regal hinter Büchern im Privathandy u.s.w. und überall große Mengen, das kann nicht mehr "dienstlich" gewesen sein

[ nachträglich editiert von Suse.Meier ]
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12.06.2010 23:35 Uhr von Bordeaux_Carnigo
 
+0 | -3
 
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"dienstlich" waren die Sachen eh nicht, da Herr Tauss als Volksvertreter die Aufgabe hat das Volk zu vertreten und nicht Detektiv zu spielen. Selbst wenn ein Polizist Privat Kinderpornos anschafft um Pädophilen nachzuspüren muss er das mit seiner Dienststelle abklären. Ansonsten ist der Besitz strafbar. Schuldig ist herr Tauss in jedem Fall, die Menge der Kinderpornos entscheidet höchstens über das Strafmaß. Die Hetzkampagne war aber wirklich darauf abgezielt vom Vorgehen der Regierung abzulenken und die Wahlergebnisse der Piraten zu versauen.

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