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Iran-Regimekritiker nach zwölf Tagen mysteriöser Abwesenheit in Köln aufgetaucht

Vor zwölf Tagen verschwand der in Berlin lebende iranische Schriftsteller und Filmemacher Daryush Shokof unter mysteriösen Umständen spurlos. Nun ist der als harter Kritiker des iranischen Regimes bekannte Shokof in Köln aufgetaucht. Nach seinem Verhör wurden zunächst jedoch keine Details bekannt.

Zeugen sagten aus, Shokof habe bei seinem plötzlichen Auftauchen in einem Ausflugslokal einen geschwächten und ängstlichen Eindruck gemacht. Er selbst äußerte gegenüber den Jugendlichen, die ihn zuerst entdeckten, er sei entführt geworden, bat um Hilfe und man solle die Polizei verständigen.

Der "Club iranisch-europäischer Filmemacher" hatte in einem Brief darum gebeten, nach Shokof zu suchen, da es über zwölf Tage kein Lebenszeichen von ihm gab. Weiter war zu lesen, dass das Mullah-Regime über 400 Regimegegner durch Terrormissionen außerhalb des Iran - auch in Deutschland - töten ließ.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Iran, Regimekritiker, Abwesenheit
Quelle: www.ksta.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2010 19:44 Uhr von poseidon17
 
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Schirin Ebadi (iranische Friedensnobelpreisträgerin) zeigte sich vom Verschwinden wegen seiner politischen Aktivitäten auch besorgt, viele vermuten islamistische Kreise dahinter. Was in dem Fall (andere Quelle) jedoch auch interessant sein könnte, Shokof hat offenbar finanzielle Probleme und könnte seine mutmaßliche Entführung selbst inszeniert haben, weil bald ein neuer Film von ihm erscheint. http://www.rundschau-online.de/...
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07.06.2010 20:43 Uhr von Noseman
 
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Interessante News: Find ich fast alles formal gut. Aber bitte künftig nicht mehr die Vokabel "Verhör" benutzen, weil man heutzutage damit eher etwas in Richtung peinlicher Befragung/Folter/Repressalien versteht.

Es war eine _Vernehmung_ , und auch wenn die vokabel in der Quelle stand, können sich die Checker nicht ins Hemd machen, wenn man die übernimmt. Weil es erstens die richtige und angemessene Vokabel ist und weil sie ja zweitens ansonsten auch dauernd Fehler übersehen :harhar:
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07.06.2010 20:53 Uhr von poseidon17
 
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@ Noseman: Ja, ich mag "Vernehmung" gerade in dem Zusammenhang auch wesentlich lieber. KA1 hat allerdings bereits 299 Zeichen, und mehr ginge nur, wenn man na ich sag jetzt besser nichts mehr. ;)
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08.06.2010 02:38 Uhr von Bleifuss88
 
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So sieht: also der "beispiellose Sieg der Demokratie" aus, von dem der achim letztens noch gefaselt hat? Statt Prestigeprojekte wie Uranzentrifugen zu bauen sollte sich Führung des Landes erstmal ein bisschen selbstkritische Reflexion betreiben.
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08.06.2010 12:46 Uhr von Bordeaux_Carnigo
 
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Selbstkritische Reflexion gibts nur bis zu den Alpen, danach hört die auf zu existieren. Naja eigentlich vor Bayern schon ;-)

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