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Kraftfahrer, der auf Firmendruck Verkehrs-Verstöße begeht, muss selbst zahlen

Wie die Deutsche Anwaltshotline berichtet, sind laut dem Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz die Firmen nicht dazu verpflichtet, die Strafe für die Verkehrssünden ihrer Kraftfahrer zu zahlen, auch nicht, wenn sie vorher Druck machten und dem Fahrer mit Kündigung drohten.

Es bestehe keine arbeitsrechtliche Verpflichtung für den Kraftfahrer, das Frachtgut bedingungslos an das Ziel zu bringen und dadurch die Straßenverkehrsordnung zu missachten.

Geklagt hatte ein LKW-Fahrer, der auf Anweisung des Junior-Chefs weiterfahren musste, obwohl er ihn darauf hinwies, dass er so die Lenkzeiten nicht einhalten könne. Nach einer größeren Verkehrskontrolle wurde dem Fahrer wegen den nicht beachteten Lenkzeiten ein Bußgeld von 8.520 auferlegt.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Strafe, Firma, LKW
Quelle: www.auto-reporter.net

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2010 18:16 Uhr von ferrari2k
 
+24 | -2
 
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Ich hätte dem Juniorchef die Ladung: vor die Füße gekippt und wär nach Hause gefahren...
Eklig, solche Chefs zu haben. Und noch ekliger, solche Gerichtsurteile lesen zu müssen.
Keine Unterstützung der Leute, welche das Ganze ausbaden müssen, immer schön nach unten treten...
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07.06.2010 18:21 Uhr von Butter-Milch
 
+13 | -0
 
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Tja: Ist doch schon normal das der klene hart arbeitende Mann/Frau die angeschmierten sind. Die Bosse kommen doch mit jedem scheiss davon wie ferrari2k schon schrieb, immer schön nach unten treten....immer auf die kleinen Menschen.
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07.06.2010 18:51 Uhr von frederichards
 
+9 | -1
 
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LOL - Werte Richter: Macht er es NICHT, ist er seinen JOB los. Er MUSS es machen.

Zuviel sesselgepupt, wa? - Was hat denn diese Entscheidung mit Tatsachen zu tun?
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07.06.2010 19:00 Uhr von aawalex01
 
+6 | -1
 
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Firmenchefs machen Druck auf den kleinen Arbeiter und weil man an seinen Job hängt,befolgt man dies auch.Aber dafür die kleiner Arbeiter zur Rechenschaft zu ziehen,finde ich echt zum kotzen.Man sollte den Firmenchefs Druck machen und die sollten dafür aufkommen.Aber Nein,die schaukeln sich die Eier und tun so als würde es ihn nix angehen.
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07.06.2010 19:38 Uhr von maretz
 
+5 | -0
 
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und was ist daran jetzt neu? Ich bin selbst dafür verantwortlich was ich tue - und wenn mein Chef sagt ich soll etwas gegen das Gesetz tun dann muss ich selbst wissen das ich dafür verantwortlich bin... Und wenn ich für die Firma auf der Strasse unterwegs bin dann kann ich mich entweder an die StVo halten (mehr oder weniger...) oder ich weiss eben das ich selbst zahle..

Was mir an dem Urteil nicht gefällt: Das solche Chefs da straflos rauskommen. Hier sollte man auch denen eine Strafe geben - so das die sich das beim nächsten Mal noch überlegen.
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07.06.2010 20:53 Uhr von MsMilkandHoney
 
+4 | -0
 
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aus der Praxis fehlende bzw. falsche Ladungssicherung ....

für den Fahrer 80 Euro und einen Punkt, für den verantwortlichen Disponenten, 160 Euronen und zwei Punkte.

Schade nur, dass immer die Falschen geschnappt werden.

Ich kenne genug Firmen die ihre Mitarbeiter ständig nötigen Lenkzeiten zu überschreiten.
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07.06.2010 22:12 Uhr von xjv8
 
+1 | -0
 
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10 fache: Strafe für den Chef und künftig überlegt er sich das. Aber das kann man von der zur Zeit geltenden Arbeitgeber freundlichen Rechtsprechung nicht verlangen.
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08.06.2010 12:32 Uhr von Bordeaux_Carnigo
 
+0 | -0
 
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Wenn der kleine arme Arbeiter mit 100 auf nen Stauende gekracht wär und dabei nen Kleinbus mit Schulkindern plattgewalzt hätte, wärs ja auch nicht seine Schuld gewsen, sondern die vom bösen,bösen Chef. Bei solchen Firmen sollte man einfach kündigen in DE gibts ALG1 u. HartzIV muss man also nicht verhungern und ohne Fahrer kriegt der Spediteur seineLadung auch nicht ans Ziel. Aber durchaus sinnvolle Regelungen wie die Lenkzeiten zu ignorieren und damit das Leben anderer zu riskieren um seinen Job zu behalten find ich moralisch dann doch nicht das wahre. 40Tonnen im Straßenvekehr sind ne ernorme Verantwortung.

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