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Haiti: Bauern wehren sich gegen Monsanto Saatgut

Am vergangenem Freitag protestierten mehrere Tausend Bauern in Haiti gegen die Saatgutspende des US-Unternehmens Monsanto. Nach dem Erdbeben vom 12. Januar, leidet die Landwirtschaft in Haiti unter starken Saatgutmangel.

Der US-Konzern Monsanto spendete daraufhin 475 Tonnen Mais, um die Produktivität der Landwirtschaft zu erhöhen. Diese Spende, steht trotz Beteuerungen des Konzerns, in dem Verdacht, genverändertes Saatgut zu enthalten.

Gegen die Regierungspolitik von Rene Preval Demonstrierten etwa 12.000 Menschen. Um die Ernährungssouveränität zu verteidigen, müsse um das Lokale Saatgut gekämpft werden. Die Spenden von Monsanto werden als Angriff auf die biologische Vielfalt Haitis bezeichnet.


WebReporter: hxmbrsel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Demonstration, Bauer, Haiti, Monsanto
Quelle: latina-press.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2010 12:28 Uhr von hxmbrsel
 
+27 | -2
 
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Monsanto sollte man nicht über den weg trauen.
Terminatorsaatgut und ein Saatgutbunker in Spitzbergen, finanziert unter anderem auch von Bill Gates.
Es lohnt sich über dieses Thema weitere Informationen einzuholen.
Die Bauern in Haiti liegen absolut Richtig mit ihren Forderungen und ich Wünsche ihnen absoluten Erfolg beim Kampf gegen Monsanto.
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07.06.2010 13:48 Uhr von sv3nni
 
+13 | -2
 
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das schlimme is: monsanto is nicht nur in haiti aktiv. das meiste des weltweiten saatguts stammt von monsanto. hier mal eine kurze zusammenfassung

* monsantos saatgut ist patentiert - d.h. wenn ein bauer aus den pflanzen wieder saatgut gewinnt ist das eine "copyrightverletzung" -> normalerweise ist dies aber nicht moeglich da monsanto pflanzen kein brauchbares saatgut wachsen lassen
* genfood wirkt sich nachhaltig auf uns aus - nachkommen sind kleiner und schwaecher (im tierexperiment nachgewiesen)
* genpflanzen mischen sich mit normalen pflanzen -> die orginalgene der pflanzen gibts irgendwann garnichtmehr
* genpflanzen muessen mit genau darauf abgestimmten pestiziden besprizt werden -> doppelter gewinn fuer monsanto
* genpflanzen stellen u.a. ihre pestizide selbst her

das video ist sehr empfehlenswert:
http://video.google.com/...
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07.06.2010 14:11 Uhr von Bibi66
 
+2 | -14
 
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07.06.2010 14:16 Uhr von DirtySanchezZ
 
+8 | -0
 
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Wenn: sie das Saatgut annehmen, gehts ihnen bald wie den Baumwollfarmern in Indien...
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07.06.2010 14:18 Uhr von snowdust
 
+8 | -0
 
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Mit aller Gewalt Weltherrschaft erringen ? Alle Achtung, dass die Haitianer trotz ihrer Probleme auch noch "darauf" achten. Während hier bei uns einige Verantwortliche gerade die Enthüllungen von Greenpeace (man fand in 7 Bundesländern genverseuchten Mais trotz des Verbots der Ausbringung ) harmlos reden, geht man dort aktiver vor.
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07.06.2010 14:47 Uhr von Polyhymnia
 
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07.06.2010 15:37 Uhr von Flying-Ghost
 
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@Polyhymnia: Lieber Kommentarschreiber: Du scheinst nicht im Ansatz in der Schule verstanden zu haben, was Ökosystem heisst. 6. Setzen.
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07.06.2010 15:42 Uhr von :raven:
 
+8 | -0
 
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Monsante-Saatgut ist reines Zuchtgewächs welches jedes Jahr neu gekauft werden muss!

Dieser "Einjahresmais" kann nicht wie natürlicher Mais selbst gezogen werden, darin besteht der Profit von diesen Monsante-Verbrechern. Erst machen sie die Bauern abhängig und wenn es kein Zurück mehr gibt, ja dann wird Kasse gemacht und die Bauern haben aus Armut keine Chance!

Genauso wurde es fast immer gehalten, da wo amerikanische Truppen aufgetaucht sind, hat sich Monsante breit gemacht (siehe Irak!).

Wer geglaubt hat, dass die Amis ihre "Hilfs-Besetzung" in Haiti uneigennützig gemacht haben, glaubt auch an den Weihnachtsmann.
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07.06.2010 15:51 Uhr von Polyhymnia
 
+2 | -3
 
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@Flying-Ghost: Ich hab dir ein Minus gegeben. Nicht weil ich keine Diskusion und Kritik vertrage, sondern weil dein Einzeiler im Grunde einfach nur Spam ist.

Fall du auf die Vermischung der optimierten Arten mit dem Wildtyp (den es so garnicht mehr gibt) hinauswillst: Nichts anders ist die letzten 10.000 Jahre mit den vom Menschen gewählten Zuchtpflanzen passiert und offensichtlich ist nichts passiert. Die Resistenz gegen mehrere Parasiten und die dickeren Früchte haben Europa nicht gerade in eine Wüste verwandelt.

Falls du auf die Wirkung von natürlichen Pestiziden hinauswillst: Die modernen genetischen Schütze gegen Parasiten sind viele Größenordnungen spezifischer und schonender für das Ökosystem als diese alles-vernichtenden PEstizide, die im Gigatonnenbereich auf die Landschaft gesprüht werden.

Zudem beschränkt sich die grüne Gentechnik nicht nur auf Pestizid-Ersatz. Durch die Erhöhung der Produktivität der Nutzpflanzen (was der Mensch ebenso seit anbeginn der Landwirtschaft tut) wird keinem geschadet. Tatsächlich ist es mMn eine der wenigen Hilfsmittel gegen die Bevölkerungsexplosion und den damit verbundenen Hunger.

Drück dich also das nächste mal etwas klarer aus. Muss ja kein Gedicht sein, aber Einzeiler bringen niemanden vorran.

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