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Britische Wirtschaftsexperten sehen den Euro im Todeskampf

In einer Umfrage des "Daily Telegraph" unter 25 britischen Wirtschaftsexperten gaben 12 der Befragten dem Euro noch maximal fünf Jahre in seiner jetzigen Form. Die Euro-Krise der letzten Wochen, sowie Angela Merkels Worte von der "Existenskrise" hätten das Vertrauen in den Euro weiter erschüttert.

Dabei wird die Zukunft des Euros durch die Experten insgesamt unterschiedlich gewertet. Ein Experte sieht die Lebenserwartung des Euros in einer Woche überschritten. Acht der Befragten sehen den Euro stabil und fünf Experten wollten sich nicht festlegen.

Die weitere Mitgliedschaft von Griechenland, Portugal und Irland wird als Problem wahrgenommen. Wichtig für den Euro sei zudem der Zusammenhalt zwischen Frankreich und Deutschland. Es wird aber auch der Nutzen für die Konjunktur durch den schwachen Euro festgestellt, der gerade Deutschland helfe.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Crash, Währung, Ökonom, Staatsschulden
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2010 09:25 Uhr von usambara
 
+25 | -7
 
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klar möchte die anglo-amerikanische Geldindustrie den Euro tot sehen, schließlich tun ihre Rating-Agenturen alles dafür.
Als Gegenzug dafür wäre ein Ausstieg aus der NATO auch denkbar, wo wir sowieso nicht an den Schalthebeln sitzen.
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07.06.2010 09:28 Uhr von sv3nni
 
+22 | -9
 
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und wem nutzt der schwache euro ? richtig - den amis!

die sind selber pleite aber profitieren von der schwachen konkurenzwaehrung, da die aufmerksamkeit richtung europa gelenkt wird. so vergisst man dass der dollar ja eigentlich auch nix wert ist.

wuerde mich nicht wundern wenn verschiedene US banken da ihre hand im spiel gehabt haben..

historisch gesehn gehts dem euro uebrigens garnicht soo schlecht - gab zeiten am anfang da war er wesentlich schwaecher.
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07.06.2010 09:35 Uhr von W.Marvel
 
+20 | -3
 
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@sv3nni: falsch

Der zum Euro schwache US-Dollar sorgte immer für einen relativ stabilen Außenhandel der USA und half auch der US-Binnenwirtschaft. Ein schwacher Euro ist das Letzte, was die Amerikaner gebrauchen können. US-Exporte Richung Euro-Zone verteuern sich, Importe aus der Euro-Zone verbilligen sich. Und das die USA noch Überschuldeter sind als Griechenland, hilft ihnen auch nicht wirklich.

[ nachträglich editiert von W.Marvel ]
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07.06.2010 09:41 Uhr von dr.b
 
+26 | -1
 
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Frösche sehen Storchpopulation sehr schwach und geben den Störchen noch maximal 5 Jahre.
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07.06.2010 09:42 Uhr von souldrummer
 
+15 | -21
 
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warum so eine aufregung ? spätestens wenn die türkei zur EU gehört kommt das automatisch . alles bricht zusammen .
und ? ratet mal wer sich da freut ^^


ohja los schnell ich brauch nochn paar minus ....

:-)

[ nachträglich editiert von souldrummer ]
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07.06.2010 09:57 Uhr von usambara
 
+19 | -5
 
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@souldrummer: wer schon Rumänien und Bulgarien aufgenommen hat, der sollte keine Angst vor der Türkei haben.
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07.06.2010 10:00 Uhr von souldrummer
 
+0 | -4
 
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genau: :D
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07.06.2010 12:22 Uhr von SN_Spitfire
 
+6 | -2
 
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Dass: bei den britischen Wirtschaftsexperten eh einiges schief läuft, sieht man schon allein daran, auf welcher Strassenseite sie fahren. Also alles kein Wunder.

Ganz ehrlich will ich gar keine DM mehr.

Wenn der euro untergeht, gehen alle anderen Euroländer auch mit und überlegt euch mal, inwieweit sowas passieren wird... Korrekt! Gar nicht.

Da kann man noch so gegen den Euro sein. Wegbekommen tun wir den deswegen noch lange nicht.
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07.06.2010 12:26 Uhr von Darrkinc
 
+5 | -1
 
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hmm: ich frage mich wer mit diesen ganzen geruechten um den schwachen euro angefangen hat... wenn ich mich recht erinnere, waren es doch die inselaffen, die diese krise ausgeloest und spaeter mit spekulationen und geruechten weiter angeheizt haben... die affen WETTEN auf jeden shice und sind,ohne mit der wimper zu zucken, bereit, den euro absaufen zu lassen!
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07.06.2010 12:49 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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Deutsche Laien sagen vorraus dass England bald pleite ist.
Welche wirtschaftliche Produktion hat England denn vorzuweisen? Die leben doch fast nur noch von Finanzgeschäften. Gehen die Finazgeschäfte schlecht, hat England nichts mehr.
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07.06.2010 13:00 Uhr von strausbertigen
 
+2 | -3
 
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Portugal, Griechenland? Da fallen mir noch weit andere ein die ohne unsere Kohle nicht klarkommen. Rumänien, Tschechei, Polen und Co...alle schon vergessen? Und was heisst hier zusammenhalten???

Hat euch einer gefragt ob ihr das zahlen wollt? Hat die Franzosen einer gefragt? Hier wird doch einfach beschlossen und wir alle sollen dafür zahlen und uns gleichzeitig einreden lassen wir würden über unsere Verhältnisse leben.

Der Euro und diese EU, samt dieser kriminellen BRD Regierung die uns tagtäglich belügt haben uns genau dahinkatapultiert wo wir heute sind....komplett am Ar**h!
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07.06.2010 14:45 Uhr von schweinilein
 
+0 | -0
 
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existenS krise .. ???
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07.06.2010 14:51 Uhr von Falkone
 
+2 | -0
 
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"Wissenschaftler haben festgestellt..., das die Milch auch Fett enthält ......"

Da hat ein Theoretiker seinen "Senf" dazugegeben.
Ist halt wie´ne Bockwurst. Da gehört Senf dazu.
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07.06.2010 16:22 Uhr von computerdoktor
 
+1 | -0
 
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Moment DIE Briten, die noch vor nicht allzu langer Zeit die Voll-Panik hatten, weil das Pfund extrem an Wert verloren hat? DIE Briten, die hinter vorgehaltener Hand (vor der Griechenland-Sache) über einen Euro-Einstieg debattiert haben? DIE Briten, die wahrscheinlich die Einstiegskriterien für die Euro-Zone nicht geschafft hätten? DIE prophezeien, dass der Euro stirbt? Ja, schon klar...
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07.06.2010 16:35 Uhr von TrangleC
 
+0 | -2
 
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@ W.Marvel: Was für amerikanische Exporte denn?
Die exportieren doch seit langem nichts mehr ausser Kinofilmen und TV Serien.
Die USA sind eine Konsumentennation und keine Exportnation mehr, die überall einkauft aber kaum was verkauft. Anders als für Exportnationen wie Deutschland, Japan oder China, haben die Amis nichts von einer schwachen Währung.
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07.06.2010 17:41 Uhr von Leeson
 
+0 | -1
 
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Ganz kalter Krieg Jetzt wird er auf Finanzebene geführt... Die Wirtschaft wird geschwächt und dann fallen sie ein mit ihren TV-Shows und Junk/Fast-Food.

Aso... das ist ja schon da ^^
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07.06.2010 17:46 Uhr von W.Marvel
 
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@TrangleC: ne, is klar

Export 2008 USA - 1.277 Mrd. US$
http://www.ixpos.de/...
Wenn ich mich recht erinnere (hab keinen Bock zu googeln) war das Platz 3 nach Deutschland und China beim Export in 2008. Das waren natürlich alles nur Kinofilme und TV-Serien.

Die USA hatten zwar schon lange eine negative Außenhandelsbilanz, diese blieb aber wegen des starken Euro und des schwachen Dollars relativ stabil. Das bedeutet aber in keinster Weise, dass man deshalb nicht einen hohen Export hat.
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07.06.2010 23:56 Uhr von StanSmith
 
+0 | -2
 
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egal: ich will trotzdem die jute alte DMARK wieder :)
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08.06.2010 07:50 Uhr von xlibellexx
 
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was die Wirtschaftexperten auch alles Wissen :): wusste das Volk schon lange .....tss tss...!
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08.06.2010 09:07 Uhr von U.R.Wankers
 
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wer im Glashaus sitzt: sollte sich nicht derart weit aus dem Fenster lehnen.
Das die Briten und die USA systematisch den Euro tief halten, ist kein Geheimnis.

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