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Manager tricksen neues Gesetz zur Haftung bei Fehlern aus

Ab dem ersten Juli gilt eine neue Verordnung für die Haftpflichtversicherungen von Management-Fehlern. Bisher musste ein Manager bei Fehlern, die dem eigenem Unternehmen schaden, oft nur eine Selbstbeteiligung von wenigen tausend Euro zahlen, den Rest wurde von der Versicherung übernommen.

Die neue Verordnung schreibt für solche Manager-Versicherungen jetzt sehr viel höhere Selbstbeteiligungen vor.

Doch viele Manager werden sich ganz einfach gegen eine hohe Selbstbeteiligung versichern und so die neue Verordnung wirkungslos machen.


WebReporter: Butze90
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Regierung, Gesetz, Manager, Haftung
Quelle: www.welt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2010 22:08 Uhr von onkelbruno
 
+29 | -1
 
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Versicherungsbeiträge: von der Steuer absetzen nicht vergessen!

[ nachträglich editiert von onkelbruno ]
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05.06.2010 22:54 Uhr von Der_Norweger123
 
+13 | -1
 
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Heist es auf deutsch: Finanzakrobat?
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05.06.2010 23:04 Uhr von derSchmu2.0
 
+13 | -1
 
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Schon erstaunlich gegen was man sich alles versichern kann..

Ma schauen, ob ich mich gegen Stuempereien der Regierung versichern kann....aber wohl eher nich....da wuerd die Versicherung doch allzuschnell Pleite gehen...

Wie laeuft das denn mit den Managern versicherungstechnisch ueberhaupt? Ich mein, die Fehler werden ja bezahlt und die Manager bezahlen die Beitraege...
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05.06.2010 23:19 Uhr von snowdust
 
+18 | -2
 
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Mit Volldampf alles ruiniert & dann abkassiert ? Langsam wird das alles unerträglich. Täter erhalten oder dürfen Boni einfordern, Politiker platzieren alte Böcke in neue Gärten, enthusiastische Fahnder werden ausgebremst, Steuer-CD´s teilweise nur ungern angekauft und eine neue Form der globalen Schuldumkehr etabliert.

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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06.06.2010 02:13 Uhr von Perisecor
 
+7 | -5
 
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Ist beim kleinen Arbeiter doch genau so wer bei uns (wenn es nicht gerade absichtlich etc. ist) eine Maschine im Wert von mehreren hundert tausend Euro schrottet, der muss das auch nicht persönlich zahlen.
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06.06.2010 02:27 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -4
 
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Managerfehler: Die "Fehler" werden doch meist absichtlich herbeigeführt. Diese Straftaten lässt man dann nur wie Fehler oder Krise aussehen. Das ist der Trick bei der ganzen Chose.

Übrigens sehr interessant, gegen was die Versicherungen bereit sind zu versichern.

Versucht mal, eine Rechtsschutzversicherung zu finden, die auch Klagen gegen staatliche Institutionen (Behörden-Willkür, etc.) abdeckt. Wer eine findet, möge dies hier reinschreiben. Bin gespannt.

Oder kann ein normaler 08/15-Arbeitnehmer seine Fehler auch versichern? Wer so ein Angebot auftreibt, jeder Beitrag ist gerne gesehen!
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06.06.2010 03:53 Uhr von Perisecor
 
+5 | -2
 
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@ no_trespassing: "Oder kann ein normaler 08/15-Arbeitnehmer seine Fehler auch versichern?"

Klar, wie viele Arbeitgeber kennst du, die Werkzeug ersetzen mussten, welches sie kaputt gemacht haben etc.?
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06.06.2010 07:49 Uhr von wussie
 
+0 | -2
 
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Wie bei einem Tumor den man nicht behandelt...
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06.06.2010 08:06 Uhr von wordbux
 
+3 | -2
 
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Manager tricksen: Geht immer mit genügend Kleingeld, und das beschaffen sich diese Betrüger in Nadelstreifen laufend.
Fehlt an eindeutigen Gesetzen, nur wer soll die beschließen, wenn unsere Politiker ja von diesen Vereinen "Lohn" erhalten.
Die korrupte Gesellschaft macht unser Land kaputt.
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06.06.2010 10:53 Uhr von fallobst
 
+1 | -1
 
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wo ist das problem? ob die jetzt bei einer höheren selbstbeteiligung mehr zahlen oder wegen einer zusätzlichen versicherung mehr zahlen. unterm strich kommt das bei der masse aufs selbe raus, denn die versicherungen sind ja auch nicht dumm und verschenken geld... von daher viel heiße luft um nichts
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06.06.2010 20:03 Uhr von jsbach
 
+0 | -1
 
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Kann mal der Autor: recherchieren, um welche Gesellschaft es sich dabei handelt. Munich Re... oder....?
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07.06.2010 07:48 Uhr von Mario1985
 
+0 | -0
 
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Perisecor: du hast das Prinzip nicht verstanden.... mit einer Maschine triffst du in der regel keine Entscheidungen die mehreren Tausend Bürgern den Job kosten können, gleichzeitig beziehst du keine extra zahlungen von deinem Arbeitgeber.... Aber wer so mutwillig handelt wie ein Teil der Manager, dem ist grobes Verschulden anzulasten und damit wären sie in der Haftung, da sie es billigend in Kauf genommen haben, damit das Unternehmen zu schaden...
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07.06.2010 08:13 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ Mario1985: Du verstehst das Prinzip offenbar nicht, oder wie viel Einblick hast du in das Leben eines Managers oder seine Beweggründe für eine Entscheidung?

Und nein, natürlich ist so ein Maschinendefekt ja nicht schlimm, es entsteht ja nur ein Millionenschaden und eventuelle Imageschäden weil man Aufträge nicht einhalten kann, was solls...
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07.06.2010 11:04 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ Jalapeno: "Vielleicht sollteste nochmal drüber schlafen, und irgendwann, bekommst auch du die Erleuchtung, wieviel Einblick man braucht."

In leitender Position bei einem international agierenden Unternehmen habe ich diesen Einblick und weiß daher ziemlich gut, dass viele Menschen diesen eben nicht haben.

Ich maße mir doch auch nicht an, die Arbeit eines Klempners zu beurteilen oder einem Maurer zu sagen, wie er seine Arbeit besser erledigen kann. Bei Managern und Politikern (und Fußballtrainern, Polizisten...) weiß aber anscheinend jeder bescheid.

"so ist in der Regel ! jeder Arbeitgeber gegen sowas versichert."

Natürlich ist man gegen sowas versichert. Und genau deshalb spricht auch gegen eine "Managerversicherung" nichts.

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